[F – LOG – GE] – Weblog von Jens Grochtdreis

Im Webdesign und in der Webentwicklung allgemein gibt es so manche Streitfälle, die sowohl grundsätzlicher Natur sind, als auch in Glaubensstreite ausarten. Soll man flexibel oder fixed designen? Soll man Schriften in Pixel oder em auszeichenen? Darf ode rsoll man die Basisschriftgröße verändern? Das sind Beispiele für Grundsatzfragen, die manchmal Glaubenskriege auslösen. Erst vor kurzem durfte ich dies wieder beobachten, als Manuela Hoffmann so freundlich war, ein Standardtemplate kostenlos zum Download zur Verfügung zu stellen. Niemand wurde dazu gezwungen, es zu nehmen. Aber anstatt sich über diese Dienstleistung und Hilfe zu freuen, sich zu bedanken und eventuell auch Verbesserungsvorschläge einzubringen – niemand ist perfekt – verstieg sich vor allem eine anonym bleibende Person zu aggressiven Elaboraten.

Quintessenz ihrer Vorstellung von Webdesign scheint es zu sein, dem Nutzer ganz egalitär keine Vorgaben in irgendeiner Richtung zu machen. Daß Manuela keine Lust hat, wieder in Richtung der absoluten Web-Anfänge zurückzugehen, verstehe ich sehr gut. Design und Gestaltung geben immer dem Betrachter eine Blickweise vor. Das ist der Sinn der Sache, sonst bräuchten wir keine Designer.

Offenbar hat auch Eric Meyer genügend Erfahrung mit Glaubenskriegern dieser Art und schreibt in seiner unnachahmlichen Weise einen sehr lesenswerten Artikel: „Web Design Fascism

Please rate this