Fred Vargas: Das Zeichen des Widders (Les Quatres Fleuves) (2000 / 2008)

Das Zeichen des Widders (Commissaire Adamsberg, #3)Sommer in Paris. Grégoire und Vincent, zwei halbwüchsige Kleinkriminelle, klauen einem alten Mann die Tasche, deren Inhalt sie erschaudern lässt: vier Haarbüschel, ein Tierschädel, seltsame Bücher über Zauberei, eine Polizeimarke, ein Flakon mit einer dunkelbraunen Flüssigkeit, eine Filmdose mit Zahnsplittern und 30.000 Francs. Am nächsten Morgen wird Vincent erstochen aufgefunden – auf seinem Körper das Mal eines roten Widderkopfes, das Adamsberg auf die Spur eines rituellen Serienmörders setzt.

Auch Grégoire schwebt in Gefahr, doch anstatt sich den Bullen anzuvertrauen, versteckt er die Tasche und schnüffelt ihrem Besitzer auf eigene Faust hinterher. Wann wird der „Widder“ wieder zuschlagen? –

Ein überaus origineller Kriminalfall in Vargas’scher Manier.

Paperback, 224 pages
Published September 15th 2008 by Aufbau Verlag (first published November 9th 2000)
Original Title Les quatre fleuves
ISBN 3351032501 (ISBN13: 9783351032500)
Edition Language German
Series Commissaire Adamsberg #3

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1 Kommentar

  1. Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 17.12.2008
    „Zwiespältig“ findet Thomas von Steinaecker das Ergebnis der Zusammenarbeit der französischen Krimiautorin Fred Vargas und des Comiczeichners Edmond Baudoin, die beide für sich genommen mit ihren Werken sehr erfolgreich sind, wie der Rezensent weiß. Dass der Verlag den Lesern das Buch als „illustrierten Roman“ unterjubeln will, erscheint dem Rezensenten nicht ganz ehrlich und vor allem der Eigenständigkeit von Baudoins Bildern wird das nicht gerecht, wie er betont. Denn während ihn die Krimigeschichte um den bei der Vargas-Gemeinde geschätzten Kommissar Adamsberg, der seltsame Ritualmorde aufzuklären hat, nicht in gewohnter Weise überzeugt, weil er nicht alle Figuren in befriedigender Komplexität ausgeführt sieht, begeistern ihn die Zeichnungen Baudoins restlos. Er preist ihre surreal-beklemmende Intensität und hebt zudem anerkennend hervor, dass die „skizzenhafte“ Zeichenweise dem Betrachter Raum für die eigene Imagination lässt.

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