45437580Er gilt als der Chronist deutsch-deutscher Verhältnisse, als präziser Sezierer einer einst geteilten Nation, die noch immer nicht richtig zusammengefunden hat – und als fulminanter Geschichtenerzähler. Bestsellerautor Christoph Hein, der bislang vorrangig die Geschichten anderer erzählt hat, erzählt nun, zu seinem fünfundsiebzigsten Geburtstag, von seinen persönlichen Erlebnissen: davon, wie der Vater eines Freundes namens Thomas Brasch diesen verraten hat. Von einem Regisseur, der „das Leben der anderen“ verfilmt hat und dabei von Hein mehr über dieses Leben erfahren wollte. Von Zensur und Reise(un)freiheit, und schließlich davon, wie all das Geschichte wurde.

Hein nimmt die deutsch-deutschen Verhältnisse dieses Mal anders in den Blick: anhand persönlicher Erlebnisse, die mal komisch sind, mal bitter, und manchmal beides zugleich.

Hardcover, 122 pages
Published March 10th 2019 by Suhrkamp
Original Title Gegenlauschangriff: Anekdoten aus dem letzten deutsch-deutschen Kriege
ISBN 3518469932 (ISBN13: 9783518469934)
Edition Language German

literaturkritik.de: Der Platz im Zuschauerraum der Geschichte. In „Gegenlauschangriff“, einer Sammlung von Anekdoten aus dem letzten halben Jahrhundert, erinnert sich Christoph Hein an deutsch-deutsches Gegen-, Neben- und gelegentlich auch Miteinander 07.05.2019  Von Dietmar Jacobsen 

ZEIT-Online: Die Hörgeräte des Ostens. Christoph Hein rekapituliert in 28 wunderbar lakonischen Anekdoten Glanz und Elend seiner Schriftstellerexistenz in der untergegangenen DDR. Eine Rezension von

ZEIT-Online: „Ich bedaure die Fehler sehr“ Christoph Heins Lebenserinnerungen „Gegenlauschangriff“ werden heftig kritisiert: Er mache darin einem „Spiegel“-Redakteur haltlose Vorwürfe. Was ist da dran? Ein Gespräch Interview:

ZEIT-Onilne: Lieber Christoph Hein! Der Schriftsteller Christoph Hein ist mit Vorwürfen konfrontiert, sein Buch „Gegenlauschangriff“ enthalte zahlreiche faktische Fehler. In der vergangenen Woche versuchte er in einem ZEIT-Interview eine Klärung – und legte offen, welchen Journalisten er in seinem Buch als jenen „Schurken“ bezeichnet, der ihn in den späten Neunzigerjahren mit einer Anspielung auf Stasiakten empörte: Es handele sich um den ehemaligen „Spiegel“-Redakteur Volker Hage. Dieser reagiert nun hier mit einem offenen Brief. Von Von   3. April 2019

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