The Course of Love„An engrossing tale that provides plenty of food for thought“ (People, Best New Books pick), this playful, wise, and profoundly moving second novel from the internationally bestselling author of How Proust Can Change Your Life tracks the beautifully complicated arc of a romantic partnership.

The long-awaited and beguiling second novel from Alain de Botton that tracks the beautifully complicated arc of a romantic partnership, from the internationally bestselling author of How Proust Can Change Your Life. De Botton’s essay „Why You Will Marry the Wrong Person“ (The New York Times, May 28, 2016), which draws from The Course of Love, was the #1 most emailed article for days.

We all know the headiness and excitement of the early days of love. But what comes after? In Edinburgh, a couple, Rabih and Kirsten, fall in love. They get married, they have children—but no long-term relationship is as simple as „happily ever after.“ The Course of Love is a novel that explores what happens after the birth of love, what it takes to maintain love, and what happens to our original ideals under the pressures of an average existence. You experience, along with Rabih and Kirsten, the first flush of infatuation, the effortlessness of falling into romantic love, and the course of life thereafter. Interwoven with their story and its challenges is an overlay of philosophy—an annotation and a guide to what we are reading.

This is a Romantic novel in the true sense, one interested in exploring how love can survive and thrive in the long term. The result is a sensory experience—fictional, philosophical, psychological—that urges us to identify deeply with these characters and to reflect on his and her own experiences in love. Fresh, visceral, and utterly compelling, The Course of Love is a provocative and life-affirming novel for everyone who believes in love.

Hardcover, 240 pages
Published April 28th 2016 by Hamish Hamilton (first published March 2016)
Original Title The Course of Love
ISBN 0241145473 (ISBN13: 9780241145470)
Edition Language English

FAZ: Fragmente einer Sprache der Paartherapie. In seinem Roman „Der Lauf der Liebe“ singt Alain de Botton ein psychorationales Hoch auf die Otto-Normal-Ehe. Man will sofort Ehebruch begehen. Von Oliver Jungen Vom 12.11.2016

SZ: Der Philosoph Alain de Botton:“Wahre Liebe besteht vor allem aus Vergeben“ Von Thorsten Schmitz vom 22. August 201. „Ein bisschen mehr Skeptizismus gegenüber Gefühlen wäre hilfreich“, sagt Alain de Botton. Warum trennen sich Paare heute so schnell? Und was ist das Geheimnis wahrer Liebe? Der Philosoph Alain de Botton hat verstörende Antworten.

literaturkritik.de: Der aufgeklärte romantische Pessimismus. In Alain de Bottons „Der Lauf der Liebe“ ist die Liebe ein hoffnungsvolles Glücksspiel. Von Thorsten Schulte

Sicher mit einem Augenzwinkern sieht Alain de Botton eine zumindest zeitweise „Lösung“ darin, Kinder zu bekommen. Verantwortung für ein neues Leben zu übernehmen und Eltern zu werden, sollte niemals als Bindemittel für eine zerrüttete Beziehung genutzt werden. Aber der Autor bezeichnet sie als Möglichkeit zu lernen, „dass Liebe in ihrer reinsten Form gewissermaßen ein Dienst ist“ – Liebe als stetiges Bemühen und als Mitgefühl für Schwächere.

Da eine Lehre des Buches ist, dass praktisch keine Beziehung in der modernen Welt, in der die alten Gründe für eine Ehe (Besitzstandsicherung, moralische und religiöse Verpflichtung) keine Rolle mehr spielen und romantische Gründe nur über eine gewisse Zeit tragen, dauerhaft halten kann, ist diese Option, Kinder zu bekommen und sich nicht nur auf das eigene Versagen zu konzentrieren, ein erschreckend verantwortungsloser Ausweg.

Rabih fasst das Dilemma zusammen: „Eine Liebesehe und Kinder sind das Ende erotischer Spontaneität; und eine Affäre ist das Ende einer Ehe.“ Er nimmt sich vor, aus Verantwortung für andere für seine Kinder durchzuhalten. Dies kann als aufgeklärter romantischer Pessimismus bezeichnet werden.

Der Leser soll sich mit dem Partner arrangieren.

Es könne immer nur „eine hinreichend gute Ehe geben“. Menschen seien zu vielseitig und zu einzigartig: „Zwei Menschen können unmöglich auf Dauer übereinstimmen“. Die Liebe ist somit ein hoffnungsvolles Glücksspiel, aber nur wenige gehen wirklich mit einem Gewinn aus der Spielbank nach Hause. Mit dieser Absage an die Vorstellung einer lebenslangen leidenschaftlichen Liebe lässt der Autor seine Leser alleine.

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