Die Angst im Blick

Soziologie und ihre mediale Aufmerksamkeit: Heitmeyer zur deutschen Angst

Geschlossene Gaststätte in Görlitz © Katja Hoffmann/laif

Heitmeyer zur deutschen Angst

Die ZEIT veröffentlicht einen Forschungsbereicht von Wilhelm Heitmeyer zu Abstiegsängsten, Orientierungslosigkeit und Fremdenfeindlichkeit in manchen deutschen Gegenden.

Die TAZ geht auf die Studie ebenfalls ein in ihren Artikeln „Rechtsextremismus beginnt an der Schule“, „Problemzone Dorf“und „Religion ist die letzte Ressource“.

[Der Abstieg, die Anderen, der Plan – Kommentar!! ]

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1 Kommentar

  1. akpe

    Dezember 21, 2006 um 8:09 pm

    Die Ergebnisse aus der am 14. Dezember in Berlin von Professor Wilhelm Heitmeyer von der Universität Bielefeld, Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, vorgestellten Langzeituntersuchung „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ verweisen auf riskante Entwicklungen. Die Desintegrationsängste und -befürchtungen nehmen seit Projektbeginn 2002 deutlich zu. 38,3 Prozent der Befragten schätzen ihre eigene wirtschaftliche Lage als schlecht ein (2002 waren es noch 30 Prozent). Insbesondere seit Einführung von HARTZ IV berichtete mehr als die Hälfte der Befragten über Abstiegsängste. Die Spaltung der Gesellschaft lässt sich damit nicht nur an objektiven Kriterien, wie dem Nettogeldvermögen aufzeigen, sondern findet ihre Entsprechung auch in der Wahrnehmung der Bevölkerung. So vertreten 91,2 die Auffassung, dass Reiche
    immer reicher und Arme immer ärmer werden (2002 waren es noch 85,8 Prozent).

    [via idw-online und hier noch der link zur Universität Bielefeld.]

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