sozlog » Blog Archive » Zorn. Peinlich und primitiv oder dramatisch, vital und sexy? Peter Sloterdijk und das kreative Potenzial des Aufregens mit Niveau.

In seiner aktuellen Monografie „Zorn und Zeit“ behandelt Peter Sloterdijk den Zorn, jene ursprünglichste aller menschlichen Regungen, ausgehend von seiner kulturgeschichtlichen und religiösen Bedeutung. In einem großen Bogen von der Antike bis zur Gegenwart dringt er in die Tiefen des Universums menschlicher Affekte vor, nicht ohne ihre Formen und Folgen für die sozialen Ordnungen der Gegenwart zu diskutieren. Sloterdijk entlockt dem Objekt Zorn dabei Wesenszüge, die man bei den mir bisher bekannten soziologischen Beiträgen nicht findet.

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