Fred Vargas: Dans les bois éternels (2006) / Die dritte Jungfrau (2006)

1508221Ici, comme dans Sous les vents de Neptune, Adamsberg est confronté à des résurgences de son passé qui le déstabilisent fortement.
L’enquête qu’il mène sur la mort de deux gars qui se sont fait trancher la gorge à la Porte de la Chapelle le remet en présence d’Ariane Lagarde, la médecin légiste à laquelle il s’était opposé quelque vingt-cinq ans auparavant.

Un de ses nouveaux collaborateurs ne semble pas particulièrement l’apprécier, ce qui le perturbe d’autant plus que ce lieutenant Veyrenc de Bilhc est béarnais comme lui, originaire du village voisin du sien.

Enfin Camille, dont il a eu un fils, qu’il garde régulièrement, semble voguer vers de nouvelles amours et s’être affranchie de leur liaison passionnelle pour glisser vers des relations amicales, qui ne lui conviennent absolument pas.

Paperback, 442 pages
Published March 25th 2009 by Viviane Hamy (first published 2006)
Original Title Dans les bois éternels
ISBN 2878582330 (ISBN13: 9782878582338)
Edition Language French

Die Dritte Jungfrau

3301735Paris, ein Doppelmord an der Porte de la Chapelle. Kommissar Adamsberg auf einsamer Suche nach einem Mörder, der sich nur als Schatten zeigt. Ein teuflisches Elixier aus einem Reliquienbuch des 17. Jahrhunderts, das zum Mordinstrument wird. Und die Dämonen einer weit zurückliegenden Vergangenheit, mit denen der Kommissar sich plötzlich konfrontiert sieht.

Julia Schoch (Übersetzerin)
Paperback, 474 pages
Published 2008 by Aufbau (first published 2006)
Original Title Dans les bois éternels
ISBN 374662455X (ISBN13: 9783746624556)
Edition Language German

FAZ: Beim Schweigen zuhören. Sie schreibt, wie eine Verbrecherin mordet: Die derzeit wohl erfolgreichste französische Krimischriftstellerin Frédérique „Fred“ Vargas signiert ihre Romane wie eine Mörderin, die am Ort des Verbrechens immer ein Markenzeichen hinterlässt. Ihr zehnter Kriminalfall, „Die dritte Jungfrau“, trägt wie … von FRANZISKA BOSSY Aktualisiert am 25.09.2007-12:00

DLF: Rezept für die Unsterblichkeit. Fred Vargas: „Die dritte Jungfrau“, Aufbau Verlag: 2007, 480 Seiten Andrea Fischer | Beitrag vom 09.03.2007

literaturkritik.de: Ein bizarrer Fall und außergewöhnliche Menschen. Fred Vargas fasziniert mit ihrem neuen Buch „Die dritte Jungfrau“ Von Georg Patzer Erschienen am: 23.04.2007

Please rate this

1 Kommentar

  1. Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.09.2007
    Skurril, bizarr und kauzig. Franziska Bossy ist vollauf zufrieden mit dem neuesten Werk der in Deutschland inzwischen extrem beliebten Krimiautorin. Der Plot um einen Jungfrauenmörder, der sich in seinen Taten nach einem mittelalterlichen Rezept für einen Unsterblichkeitstrank richtet und sich auch für Knochen in den Penissen von Katern interessiert, scheint zwar den für Krimis früher eingeforderten Realismus vermissen zu lassen. Aber Bossy schildert den Roman als atmosphärisch so präzis – etwa wenn er eine schweigende Männerrunde in einer normannischen Kneipe beschreibt -, dass er vielleicht so etwa wie eine höhere Realität schafft. Bossy empfiehlt diesen Krimi nicht allein den Frankophilen.

    Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 14.03.2007
    Georg Renöckl stimmt lauthals in die Lobeshymnen auf die Krimiautorin Fred Vargas ein und gibt einen Überblick über die Vorzüge ihres bisherigen Werks. Wie schon in ihren vorangegangenen Krimis, versammelt die Autorin in „Die dritte Jungfrau“, in der es um ein geheimnisvolles mittelalterliches Kochrezept geht, wieder schrägeste Typen. Und auch die eigentliche Profession Vargas, die sich als Archäologin als Spezialistin für mittelalterliche Tierfunde einen Namen gemacht hat, fließt wieder einmal in die Geschichte ein. Besonders einnehmend findet der Rezensent die Sympathie, mit der Vargas ihre skurrilen Protagonisten zeichnet und die auch schon mal dazu führen kann, dass die Autorin ihrem Kommissar kräftig die Leviten liest. Trotz mancher Figuren und Handlungsmotive mit Wiedererkennungswert verlässt sich die Autorin nicht auf durchschaubare Strickmuster, lobt der Rezensent, der sich fasziniert von den vielen falschen Fährten und komplexen Umständen in den Bann ziehen lässt. Hier liegt aber vielleicht ein kleiner Makel des Romans, denn durch die vielen Verstrickungen kommen plausible Erklärungen möglicherweise ein bisschen kurz, so der Rezensent vorsichtig. Mit der Übersetzung ist er auch nicht ganz zufrieden, er beklagt so manche Holprigkeit und hat auch Fehler gefunden. Insgesamt aber kann das seiner Begeisterung für die Romane von Vargas keinen Abbruch tun.

    Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 10.03.2007
    „Muss man selbst lesen!“ grunzt Rezensentin Katharina Granzin zufrieden, denn ein Fred-Vargas-Roman lasse sich eigentlich nicht nacherzählen. Doch um ihrer Informationspflicht wenigstens rudimentär nachzukommen, nennt sie zumindest ein paar Gründe für ihr Vergnügen an diesem Krimi. Zu allererst sei es das „geschlossene System der literarischen Typisierung“, dem der Roman seine grundsätzliche Überzeugungskraft verdankt. Aber auch der „verträumte Kommissar“ mit seinen genialischen Eingebungen begeistert sie sehr, die diese Autorin mit dem männlichen Pseudonym zu gestalten verstehe, wie kaum jemand in dieser Branche. Und obwohl dies nun schon der zehnte Roman einer Reihe sei, könne von Verschleißerscheinungen keine Rede sein.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.