Fred Vargas: Sous les vents de Neptune / Der vierzehnte Stein (2004 / 2005)

Durch Zufall stößt Adamsberg auf einen gräßlichen Mord – ein Mädchen wurde mit einem Dreizack erstochen. Eines ähnlichen Verbrechens wurde einst sein jüngerer Bruder Raphaël verdächtigt. Doch seitdem sind 30 Jahre vergangen, der wirkliche Mörder ist längst begraben. Wer also mordet weiter mit gleicher Waffe? Für Adamsberg beginnt ein atemloser, einsamer Lauf gegen die Zeit.

Paperback, AtV 2275, 480 pages
Published 2007 by Aufbau Verlag (first published 2004)
Original Title Sous les vents de Neptune – PDF

ISBN 3746622751 (ISBN13: 9783746622750)
Edition Language German

1483880

 

Sous les vents de Neptune est un roman policier de Fred Vargas publié en 2004. Il s’agit du quatrième roman mettant en scène le commissaire Jean-Baptiste Adamsberg et son équipe, ainsi que des personnages rencontrés dans les romans précédents.

Cet opus annonce des moments difficiles pour le commissaire Adamsberg, qui essuie de plus en plus d’hostilité de la part de son adjoint Adrien Danglard, et également une certaine antipathie d’autres collègues tels que Favre ou Retancourt.

 

 

Setting Quebec (Québec) (Canada)  London Bridge, London, England (United Kingdom)
  • ZEIT: Wolkenschaufler und Adamsberg. Fred Vargas: „Der vierzehnte Stein“ Von Tobias Gohlis 14. April 2005 Quelle: (c) DIE ZEIT 14.04.2005 Nr.16

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1 Kommentar

  1. Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.08.2005
    Gregor Schuhen lässt keinen Zweifel an seiner Begeisterung für die Kriminalromane der französischen Autorin Fred Vargas, und auch wenn er den vorliegenden Roman nicht für ihr bestes Buch hält, so ragt es seiner Ansicht nach immer noch aus dem Gros des Genres heraus. Das liegt weniger an den durchaus „genialen Fallkonstruktionen“, in denen sich die Autorin „nur vordergründig typischen“ Gattungsmerkmalen des Krimis bedient, als vielmehr an den „skurrilen Figuren“, so der Rezensent hingerissen. Über den grünen Klee lobt er auch die Poesie und Musikalität der Sprache, die allerdings vor allem im französischen Original zu entdecken ist. In „Der vierzehnte Stein“ begegnet dem Leser zum vierten Mal Kommissar Adamsberg, der sich dadurch auszeichnet, dass er bei der Lösung seiner Fälle „jedwedes intellektuelle, logische Denken“ verweigert und sich stattdessen auf seine Intuition verlässt, erklärt Schuhen. Im vorliegenden Buch ist er einem „vermeintlich untoten Serienmörder“ auf der Spur, der seine Opfer mit einem Dreizack zur Strecke bringt, fasst der Rezensent zusammen, der den Plot zwar als „vergleichsweise herkömmlich“ und mitunter allzu „vorhersehbar“ findet, sich aber nichtsdestotrotz einmal mehr von der „überaus gelungenen“ Figurenzeichnung gefangen nehmen lässt. Geärgert hat er sich allerdings über die deutsche Übersetzung, die er vor allem bei umgangssprachlichen Wendungen enttäuschend findet, insbesondere bei der Übertragung „kanadischer Dialektformen“.

    Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 14.04.2005
    Mit Begeisterung hat Tobias Gohlis den neuen Kriminalroman von Fred Vargas gelesen und sogar für noch besser als „Fliehe weit und schnell“ befunden (wofür Vargas im Vorjahr den Deutschen Krimipreis erhalten hat). Der Rezensent freut sich über ein spannungsgeladenes Wiedersehen mit dem französischen Mordkommissar Jean-Baptiste Adamsberg, der bereits aus vorigen Vargas-Krimis für seine rätselhaften Methoden zur Lösung nicht minder rätselhafter Fälle bekannt ist. Im „Vierzehnten Stein“ gewinnt sein Profil dadurch an Tiefe, dass er persönlich tief in den Fall verstrickt ist. Er hat mit argen Selbstzweifeln zu kämpfen, was Vargas Gelegenheit gibt, ihm starke Charaktere an die Seite zu stellen, Figuren, die „wie in einem Planetensystem … ihrer persönlichen Gravitation“ folgen. Großartig findet Gohlis neben Plot und Personen die („von Julia Schoch kongenial übersetzte“) Sprache der Autorin. Sie sei ihrem selbsterklärten Ziel, die „reine Musik der Erzählung“ zu finden, mit diesem Buch näher als je zuvor gekommen.

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