Fred Vargas: Quand sort la recluse (2017) / Der Zorn der Einsiedlerin (2018)

https://i0.wp.com/media.hugendubel.de/shop/coverscans/322/32258175_9783641223137_xl.jpg?resize=245%2C386&ssl=1„Vargas schreibt die schönsten und spannendsten Krimis in Europa.“ Tobias Gohlis, DIE ZEIT

In Paris sterben mehrere Männer – angeblich sind sie dem Biss der Einsiedlerspinne zum Opfer gefallen. Allerdings reicht das Gift einer einzigen Spinne nicht aus, um einen Menschen zu töten.

Adamsberg und sein Team von der Brigade Criminelle des 13. Arrondissements ermitteln.

Seine Nachforschungen führen den eigenwilligen Kommissar zu einem Waisenhaus bei Nîmes und zu einer Gruppe von Jungen, die dort in den 1940er-Jahren lebte. Und plötzlich erscheinen die Todesfälle, die bislang nicht als Morde betrachtet wurden, in einem anderen Licht: Jemand nimmt offenbar Rache für ein lang zurückliegendes Verbrechen …

Hardcover, 512 pages
Published October 29th 2018 by Limes Verlag (first published May 10th 2017)
Original Title Quand sort la recluse
ISBN 380902693X (ISBN13: 9783809026938)
Edition Language German

Waltraud Schwarze (Translator)

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1 Kommentar

  1. Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 31.10.2018
    Rezensent Lothar Müller hat der neue Fall für Ermittler Adamsberg und seine Brigade von der Pariser Mordkommission offenbar außerordentlich gut gefallen: Hier geht Adamsberg einem Verdacht nach, dass er auf eine Mordserie vermittels Spinnenbissen gestoßen sein könnte, so Müller. Begeistert stellt der Rezensent fest, dass Vargas ihren Helden nicht zu einem brillanten Rationalisten à la Sherlock Holmes gemacht hat, sondern ihn hauptsächlich intuitiv ermitteln lässt. Dass die französische Autorin in ihrem neuen Roman außerdem Gewalt gegen Frauen thematisiert, lässt Müller vermuten, dass sie mit ihren Büchern „Menschenerkundung“ betreibt – und die liest der Rezensent äußerst fasziniert.

    Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 27.10.2018
    Rezensentin Sylvia Staude hat von der Französin Fred Vargas nicht weniger erwartet als einen neuen wunderbar fantasievollen Kriminalroman, in dem „Wissenschaft mit sagen- und märchenhaften Erzählanteilen“ verwoben wird, und genau das hat sie auch bekommen: In Vargas‘ neuem Buch müsse nicht nur nachgewiesen werden, dass eine Frau absichtlich überfahren wurde; parallel dazu falle auch auf, dass in jüngster Vergangenheit drei Franzosen an den Bissen von Einsiedlerspinnen starben, obwohl das statistisch bisher gar nicht möglich war. Ein typischer Vargas, freut sich die Rezensentin über den, wie sie findet, einfallsreichen Roman mit der skurrilen Ermittlerbande, von der sie am liebsten direkt die nächste Geschichte lesen würde.

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