Zocker und Voyeure, Hexen und Sadisten, Huren, fremdartige Schönheiten und schottische Kleinbürger:

T. C. Boyle erzählt von den zwei Westafrika-Expeditionen des schottischen Entdeckers Mungo Park, der sich um

das Jahr 1800 auf die Suche nach dem Niger machte, beide Male in Begleitung eines ehemaligen Sklaven und Butlers. Verwoben in diese Geschichte ist das

Schicksal eines Londoner Trunkenbolds und Trickbetrügers namens Ned Rise. Eine weitere Parallelhandlung spielt in Schottland, wo Parks Geliebte und spätere Frau Ailie Anderson auf die Rückkehr des Weltenbummlers wartet. Boyle stützt sich auf dabei auf Mungo Parks Reiseberichte, etwa Travels in the Interior of Africa (1803), die sich unterhaltsam lesen und für damalige Zeiten eine enorme Menge von ethnologischem Material auf unvoreingenommene Weise präsentieren. In einer knappen Vorbemerkung stellt Boyle jedoch fest: Ich habe den historischen Hintergrund aus der Freude und Faszination genutzt, die er mir bereitete, keinesfalls aber in dem Wunsch, die darin festgehaltenen Ereignisse genauestens zu rekonstruieren oder für einen Roman zu bearbeiten.

Wassermusik (engl. Water Music) ist ein Roman des US-amerikanischen Schriftstellers T. C. Boyle, der 1982 in den USA und 1987 auf deutsch erschien (Übersetzer: Werner Richter)

Taschenbuch: 560 Seiten.

Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 28 (Juli 1990)

 

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3499125803

ISBN-13: 978-3499125805

Hörspiel Laufzeit ca. 275 Minuten Sprecher: Thomas Fritsch, Udo Schenk, Anna Thalbach u.v.a. — Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Autorenporträt
T. Coraghessan Boyle, geboren 1949 in Peekskill / New York im Hudson Valley, unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles. Für ‚World’s End‘ erhielt er 1987 den PEN/Faulkner-Preis.

  • Rezension: Die Zeit: Eine unendliche Schnurre

T. C. Boyle:

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