35213270Obwohl Rassismus in allen Bereichen der deutschen Gesellschaft wirkt, ist es nicht leicht, über ihn zu sprechen. Keiner möchte rassistisch sein, und viele Menschen scheuen sich vor dem Begriff. Das Buch begleitet die Leser*innen bei ihrer mitunter ersten Auseinandersetzung mit Rassismus und tut dies ohne erhobenen Zeigefinger. Vielmehr werden die Leser*innen auf eine rassismuskritische Reise mitgenommen, in deren Verlauf sie nicht nur konkretes Wissen über die Geschichte des Rassismus und dessen Wirkungsweisen erhalten, sondern auch Unterstützung in der emotionalen Auseinandersetzung mit dem Thema.

Übungen und Lesetipps eröffnen an vielen Stellen die Möglichkeit, sich eingehender mit einem bestimmten Themenbereich zu befassen. Über QR-Codes gelangt man zu weiterführenden Artikeln, Videos und Bildern. Ergänzend dazu finden sich in fast jedem Kapitel Auszüge aus sogenannten Rassismus-Logbüchern – anonymisierte Tagebücher, die ehemalige Student*innen von Tupoka Ogette in ihrer eigenen Auseinandersetzung mit Rassismus geführt haben und in denen sie über ihre Emotionen und Gedankenprozesse berichten. Auch Handlungsoptionen kommen nicht zu kurz. Ziel des Buches ist es, gemeinsam mit den Leser*innen eine rassismuskritische Perspektive zu erarbeiten, die diese im Alltag wirklich leben können.

Paperback, 136 pages
Published March 2017 by UNRAST e.V.
ISBN13 9783897712300
Edition Language German

https://www.exitracism.de/

https://www.kursb.uni-jena.de/kursbmedia/materialien/rezensionen/exit_racism.pdf

BR: Diese Antirassismus-Expertin solltest du kennen. Rassismuskritisch denken? Muss man erstmal können, sagt Tupoka Ogette. Sie ist Expertin für Antirassismus und hat das Buch „Exit racism“ geschrieben. Seit neustem betreibt sie auch einen Podcast zum Thema Empowerment. Vier Gründe, warum Du sie genauer anschauen solltest. Was Rassismus-Kritisches Denken betrifft, hinkt Deutschland hinterher. Das sagt die Autorin – und neuerdings auch Podcasterin – Tupoka Ogette. Doch ihre Kritik am strukturellen Rassismus in der Bundesrepublik ist nicht der einzige Grund, warum wir Tupoka Ogette mehr Aufmerksamkeit schenken sollten. Von Malcolm Ohanwe Stand: 17.10.2019

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