Keith Jarrett: Sun Bear Concerts (1978)

  • Audio CD (18. September 1990)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 6
  • Format: Box-Set
  • Label: Ecm Record (Universal)

CD 1

[1.]Kyoto, November 5, 1976 (Part 1)43:54
[2.]Kyoto, November 5, 1976 (Part 2)34:05

CD 2

[1.]Osaka, November 8, 1976 (Part 1)38:57
[2.]Osaka, November 8, 1976 (Part 2)31:09

CD 3

[1.]Nagoya, November 12, 1976 (Part 1)35:36
[2.]Nagoya, November 12, 1976 (Part 2)39:55

CD 4

[1.]Tokyo, November 14, 1976 (Part 1)40:22
[2.]Tokyo, November 14, 1976 (Part 2)35:21

CD 5

[1.]Sapporo, November 18, 1976 (Part 1)41:05
[2.]Sapporo, November 18, 1976 (Part 2)33:55

CD 6

[1.]Encore From Sapporo10:56
[2.]Encore From Tokyo8:23
[3.]Encore From Nagoya4:02

Jarrett-Fans können aufatmen. Endlich liegen jene fünf Konzerte vom November 1976 auf CD vor, mit denen Keith Jarrett seinen Ruf als meditativer Weltklasse-Pianist  untermauerte. Sie dokumentieren selbstverlorene Momente und harsches Aufwachen, selige Höhenflüge und erdige Rhythmen, weite Spannungsbögen und einen nahezu unerschöpflichen Schatz an Themen sowie Routine-Wendungen. Keith Jarretts Improvisationen sind für den Augenblick gemünzt, aber auch auf sechs CDs fasziniert seine Spontanität.
© Audio

Siehe auch: jazzecho, wikipedia.de

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1 Kommentar

  1. anonym

    Juli 5, 2008 um 6:23 pm

    „Jarretts Konzerte sind unwiederholbar“, befand Peter Ruedi 1978 in der Schweizer Weltwoche. „Sie enthalten eine Musik, die für immer vorüber ist, wenn sie erklungen ist: ein Grund von diesem Musiker entweder nichts auf Platten festzuhalten. Oder alles. Pianistisch erscheint Jarrett auf seinem Japan-Trip noch perfekter als auf seinen früheren Solo-Einspielungen, er scheint noch mehr Wert auf Anschlagsqualitäten zu legen, über weite Strecken scheint er überhaupt nicht mehr in melodischen oder harmonischen Strukturen zu denken, sondern in Klangfeldern, die er (was freilich die unübertroffene Artistik der ECM-Piano-Aufnahmetechnik voraussetzt) mit einem Raffinement gegeneinander setzt wie es auch einer klassischen Piano-Kultur nur in extremster Perfektion möglich ist: von gerade noch um Millimeter über dem Schweigen schwebenden, aber genau ausziselierten Harfen-Arpeggios bis zu schreiendstechenden, mit fingerbrechender Expressivität endlos gezogenen Fandango-Linien. Jarretts Stil liegt im Gestus, nicht im Material. Es ist Zeit, diesen Pianisten gegen seine Epigonen zu verteidigen. Diese Produktion ist dazu das probate Mittel.“

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