https://i1.wp.com/i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1540906985l/42379527._SY475_.jpg?w=788&ssl=1Es ist 1942. Friedrich, ein stiller junger Mann, kommt vom Genfer See nach Berlin. In einer Kunstschule trifft er Kristin. Sie nimmt Friedrich mit in die geheimen Jazzclubs. Sie trinkt Kognak mit ihm und gibt ihm seinen ersten Kuss. Bei ihr kann er sich einbilden, der Krieg sei weit weg. Eines Morgens klopft Kristin an seine Tür, verletzt, mit Striemen im Gesicht: „Ich habe dir nicht die Wahrheit gesagt.“ Sie heißt Stella und ist Jüdin. Die Gestapo hat sie enttarnt und zwingt sie zu einem unmenschlichen Pakt: Wird sie, um ihre Familie zu retten, untergetauchte Juden denunzieren? Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht – über die Entscheidung, sich selbst zu verraten oder seine Liebe.

Hardcover, 214 pages
Published 2019 by Carl Hanser Verlag
Original Title Stella
ISBN13 9783446259935
Edition Language German

URL
https://www.hanser-literaturverlage.de/

SZ: „Stella“ von Takis Würger: Im seinem zweiten Roman behandelt Takis Würger die historische Geschichte der Stella Goldschlag, die in den Jahren des Zweiten Weltkriegs versteckte Juden denunzierte. Ärgerlicherweise scheint „Stella“ ohne jedes Problembewusstsein für Literatur, Literarisierung und Geschichte geschrieben worden zu sein. Damit ist der Roman auch das Symbol einer Branche, die jeden ethischen oder ästhetischen Maßstab verloren zu haben scheint. Von Fabian Wolff 11. Januar 2019

FAZ: Debatte um Takis Würgers Roman : Landet „Stella“ vor Gericht? Nicht nur das Cover des Romans „Stella“ steht in der Kritik. Die Erben von Stella Goldschlag wollen gegen den Hanser Verlag und die Neuköllner Oper juristisch vorgehen. Der Roman mache aus dem Schicksal der jüdischen „Greiferin“ kulturindustrielle Unterhaltung. Aktualisiert am 31.01.2019

ZEIT: Wem gehört Stella? Der Roman von Takis Würger könnte vor Gericht landen: Ein Berliner Anwalt fordert vom Hanser Verlag im Namen der Erben, das Buch nicht weiter zu vertreiben. Von Micha Brumlik 30. Januar 2019

ZEIT: Nazis, Drogen, Grandhotels. Man kann es sich nicht schönreden: Takis Würgers Roman „Stella“ über die Jüdin Stella Goldschlag, die Juden verriet, will leider nichts außer krass und massenkompatibel geil sein. Eine Rezension von Antonia Baum 16. Januar 2019

ZEIT: Schuldig, jeder auf seine Art. Gräuel im Kinderbuchstil: Takis Würger schreibt in „Stella“ von einer Jüdin, die in der NS-Zeit zur Mittäterin wird. Es ist ein Roman voller erzählerischer Klischees. Eine Rezension von Jan Süselbeck 12. Januar 2019

Please rate this