KategorieStadtbücherei Wuppertal

Fred Vargas: Der verbotene Ort / Un lieu incertain (2009 / 2008) No ratings yet.

6385850„Alle Welt glaubt daran, junger Mann. Jeder fürchtet, dass in der Nacht ein Grabstein sich heben und ein kalter Hauch ihm über den Nacken streichen könnte. Und niemand denkt, dass die Toten gute Gefährten sind. An Vampire zu glauben ist nichts anderes.“

Ein grausiger Fund auf einem Friedhof in London, ein kaltblütiger Mord in Paris und ein mysteriöser Brief führen Kommissar Adamsberg in seinem neuen Fall an den Ursprung einer alten Legende, den Quell menschlicher Ängste.

Ein internationaler Polizeikongress führt Kommissar Adamsberg und seinen Adlatus Danglard nach London. Bei einer abendlichen Sightseeingtour durch die schillernde Metropole machen die beiden Franzosen einen grausigen Fund: Vor dem ebenso berühmten wie berüchtigten Friedhof Highgate entdecken sie siebzehn fein säuberlich aufgereihte Schuhe, in denen herrenlos gewordene Füße stecken.

Und zurück in Paris, wird Adamsberg zum Schauplatz eines fürchterlichen Verbrechens gerufen: Pierre Vaudel, pensionierter Jurist, wurde auf unerklärlich gnadenlose Weise in seinem Haus hingerichtet; als einziges Indiz verweist ein kryptischer Brief auf ein serbisches Dörfchen.

So wenig den schaurigen Fund in London und den Mord in Paris verbinden mag, so hellhörig wird Adamsberg, als Danglard behauptet, unter den Schuhen von Highgate die seines serbischen Onkels wiedererkannt zu haben. Adamsberg nimmt die Fährte auf und reist in das einstige Transsilvanien, das Ursprungsland des Vampirglaubens, wo Wagemut und Unbedachtheit ihn an die Grenze von Leben und Tod bringen.

Waltraud Schwarze (Übersetzer)

Hardcover, 423 pages
Published April 23rd 2009 by Aufbau (first published 2008)
Original Title Un lieu incertain
ISBN 3351032560 (ISBN13: 9783351032562)
Edition Language German

 

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Simone de Beauvoir: Sie kam und blieb / L’invitée (1943 / 1972) No ratings yet.

162801„Je me sens coupable, dit-il. Je me suis reposé bêtement sur les bons sentiments que cette fille me porte, mais ce n’est pas d’une moche petite tentative de séduction qu’il s’agissait.

Nous voulions bâtir un vrai trio, une vie à trois bien équilibrée ou personne ne se serait sacrifié : c’était peut-être une gageure, mais au moins ça méritait d’être essayé !

Tandis que si Xavière se conduit comme une petite garce jalouse, si tu es une pauvre victime pendant que je m’amuse à faire le joli coeur, notre histoire devient ignoble.“

Mass Market Paperback, Collection Folio n° 768 , 512 pages
Published May 9th 1972 by Gallimard (first published 1943)
Original Title L’Invitée
ISBN 2070367681 (ISBN13: 9782070367689)
Edition Language French

Setting
Paris, 1939 (France)

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Simone de Beauvoir: Das Alter / La Vieillesse (1977 / 1970) No ratings yet.

903516Simone de Beauvoirs Buch über das Alter ragt durch die einzigartige Fülle des ausgebreiteten Materials wie durch die Vielfalt neuer Einsichten und Perspektiven unter allen wissenschaftlichen und philosophischen Abhandlungen dieses Themas hinaus.

Die beharrliche Leidenschaft der Autorin von „Das andere Geschlecht“, die Besessenheit, mit der sie biologische und kunsthistorische Fakten aufspürt und gesellschaftliche Zusammenhänge aufdeckt, ihr Sinn für das bezeichnende biographische Beispiel, für den Stellenwert historischer Vorgänge und gegenwärtiger Entwicklungen, machen dieses Buch zu einer faszinierenden Lektüre.

„Ein einzigartiges Dokument. Die Fähigkeit der Autorin zum Staunen ist mit einer immensen Detailkenntnis verbunden. Ein schockierendes Werk, das sich mit nichts vergleichen läßt“ („L’Express“)

Paperback
Published October 10th 1977 by Rowohlt Taschenbuch (first published January 28th 1970)
Original Title La Vieillesse
ISBN 3499227495 (ISBN13: 9783499227493)
Edition Language German

Anjuta Aigner-Dünnwald (Translator)
Ruth Henry (Translator)

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Anne Weber: Im Anfang war (2000) 3/5 (2)

7696012. sy475 Was wäre passiert, hätte Eva zuerst vom Baum des Lebens gekostet und dann erst vom Baum der Erkenntnis?

„Eva wäre unsterblich gewesen, und statt Adam als Sklavin zu dienen, hätte sie seine Göttin sein können. Die Chance ist verpasst. Denken wir nicht mehr daran.“

Anne Weber hat sich die Bücher des Alten Testaments vorgenommen und erzählt sie auf ihre ganz eigene Weise neu, nicht vollständig und all ihren Sinngebungen nachspürend, dafür immer überraschend.

Hardcover, 208 pages
Published February 16th 2000 by Suhrkamp
ISBN 3518411748 (ISBN13: 9783518411742)
Edition Language German

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Fred Vargas: Sous les vents de Neptune / Der vierzehnte Stein (2004 / 2005) 3/5 (2)

Durch Zufall stößt Adamsberg auf einen gräßlichen Mord – ein Mädchen wurde mit einem Dreizack erstochen. Eines ähnlichen Verbrechens wurde einst sein jüngerer Bruder Raphaël verdächtigt. Doch seitdem sind 30 Jahre vergangen, der wirkliche Mörder ist längst begraben. Wer also mordet weiter mit gleicher Waffe? Für Adamsberg beginnt ein atemloser, einsamer Lauf gegen die Zeit.

Paperback, AtV 2275, 480 pages
Published 2007 by Aufbau Verlag (first published 2004)
Original Title Sous les vents de Neptune – PDF

ISBN 3746622751 (ISBN13: 9783746622750)
Edition Language German

1483880

fr.wikipedia

Sous les vents de Neptune est un roman policier de Fred Vargas publié en 2004. Il s’agit du quatrième roman mettant en scène le commissaire Jean-Baptiste Adamsberg et son équipe, ainsi que des personnages rencontrés dans les romans précédents.

Cet opus annonce des moments difficiles pour le commissaire Adamsberg, qui essuie de plus en plus d’hostilité de la part de son adjoint Adrien Danglard, et également une certaine antipathie d’autres collègues tels que Favre ou Retancourt.

Téléilm

 

Setting

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Annie Ernaux: Les Années / Die Jahre (2008) 4.25/5 (4)

7724290. sy475 « La photo en noir et blanc d’une petite fille en maillot de bain foncé, sur une plage de galets. En fond, des falaises. Elle est assise sur un rocher plat, ses jambes robustes étendues bien droites devant elle, les bras en appui sur le rocher, les yeux fermés, la tête légèrement penchée, souriant. Une épaisse natte brune ramenée par-devant, l’autre laissée dans le dos. Tout révèle le désir de poser comme les stars dans Cinémonde ou la publicité d’Ambre Solaire, d’échapper à son corps humiliant et sans importance de petite fille. Les cuisses, plus claires, ainsi que le haut des bras, dessinent la forme d’une robe et indiquent le caractère exceptionnel, pour cette enfant, d’un séjour ou d’une sortie à la mer. La plage est déserte. Au dos : août 1949, Sotteville-sur-Mer. »
Au travers de photos et de souvenirs laissés par les événements, les mots et les choses, Annie Ernaux donne à ressentir le passage des années, de l’après-guerre à aujourd’hui. En même temps, elle inscrit l’existence dans une forme nouvelle d’autobiographie, impersonnelle et collective.

Paperback, 256 pages
Published January 14th 2008 by Gallimard
Original Title Les années
ISBN 2070402479 (ISBN13: 9782070402472)
Edition Language French

wikipedia.fr

wikipedia.de

Le Monde: « Les Années », le livre d’une vie d’Annie Ernaux. Avec ce « roman total » qui mûrissait depuis plus de trente ans, l’auteure de « Passion simple » rassemble de façon magistrale toutes ses mémoires. Cet article est paru dans « Le Monde » le 7 février 2008. Par Christine Rousseau

literaturkritik.de: Erinnerung ohne „Ich“? „Die Jahre“ von Annie Ernaux zeigen auf wunderbare Weise, wie wandelbar die zeitgenössische Autobiographie sein kann. Von Carina Berg

DLF: Provozierende Aufforderung zur Selbstbesinnung. Die Beschreibung ihres Werdegangs als Aufsteigerin aus dem ärmlichen Provinzmilieu der Normandie weitet Annie Ernaux zu einer neuartigen Form der Autobiografie aus. Ihre Erfahrungen verzahnt sie in „Die Jahre“ mit dem kollektiven Gedächtnis und der Summe der Prägungen ihrer Generation. Von Christoph Vormweg 15.01.2018

ZEIT: Ein Frauenleben. Annie Ernaux’ Erinnerungen als bemerkenswertes Hörspiel. Von Alexander Cammann 15. Mai 2019 DIE ZEIT Nr. 21/2019, 16. Mai 2019

Ihre Lebensgeschichte setzt Ernaux, Jahrgang 1940, ausgehend von ihrer Kindheit bis in die heutige Zeit anhand von plastisch erzählten Beispielen zusammen: Schulhofszenen, Familienzusammenkünfte, Moden, Konsumverhalten, politische Ereignisse und der sich in der Zeit wandelnde Umgang mit Sexualität. Aus dem Französischen von Sonja Finck | Mit: Birte Schnöink, Constanze Becker, Corinna Harfouch und Nicole Heesters | Musik: Björn Deigner | Hörspielbearbeitung und Regie: Luise Voigt | (Produktion: HR 2018)

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Dieter Thomä: Warum Demokratien Helden brauchen.: Plädoyer für einen zeitgemäßen Heroismus (2020) 3/5 (1)

48573248. sy475 Die Demokratie steckt in der schwersten Krise ihrer Geschichte. Menschen sehnen sich seit jeher nach Lichtgestalten. Passt das heute noch in unser aufgeklärtes Weltbild? Ja, sagt Dieter Thomä. Er wendet sich gegen diejenigen, die sich in einer postheroischen Gesellschaft einrichten, und zeigt, wie leblos eine Demokratie ist, in der alle gleich sind. Thomä erklärt, warum heute Menschen gefragt sind, die über sich hinauswachsen und andere motivieren, es ihnen gleich zu tun.

Die Demokratie tut gut daran, das Heldentum nicht denen zu überlassen, die autoritär oder fundamentalistisch denken. Denn sie wird nicht nur von Institutionen zusammengehalten, sondern auch von Individuen, die sich für eine Sache einsetzen, die größer ist als sie selbst. Sie machen aus der Kampfeslust eine Tugend und wagen neue Wege. In der Suche nach den richtigen Helden – und im Streit um sie – schärft eine demokratische Gesellschaft ihr Profil. Gerade in Zeiten, in denen sie unter Druck steht, ist dies unverzichtbar.

Hardcover, 272 pages
Published October 25th 2019 by Ullstein Hardcover
ISBN13 9783550200335

DLF: „Warum Demokratien Helden brauchen“. Die Demokratie kommt ohne Helden aus, so die Auffassung im sogenannten postheroischen Zeitalter. Der Philosoph Dieter Thomä will dieses Denken revidieren: Die Demokratie brauche dringend entschlossene Verteidiger. Sein neues Buch ist ein „Plädoyer für einen zeitgemäßen Heroismus“. Von Änne Seidel 11.11.2019

ZEIT: Blasse Helden. Der Philosoph Dieter Thomä huldigt dem unspektakulären, aber couragierten Demokraten in Zeiten der Demokratiekrise.
Eine Rezension von Jens Hacke DIE ZEIT Nr. 44/2019, 24. Oktober 2019

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Fred Vargas: Werke mit der Hauptfigur Adamsberg 4/5 (1)

 

  1. L’homme aux cercles bleus, 1991, deutsch: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord. Kriminalroman, Aufbau-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-7466-1516-X
  2. L’homme à l’envers, 1999, deutsch: Bei Einbruch der Nacht. Kriminalroman, Aufbau-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-7466-2158-5
  3. Les quatre Fleuves, 2000, deutsch: Das Zeichen des Widders. Aufbau Taschenbuch Verlag, Berlin 2010, ISBN 9783351032500 – une bande dessinée de Fred Vargas et Edmond Baudoin
  4. Pars vite et reviens tardPDF, 2001, deutsch: Fliehe weit und schnell. Roman. Aufbau-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-7466-2115-1
  5. Coule la Seine (2002)PDF, 2002, deutsch: Die schwarzen Wasser der Seine, Aufbau-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-7466-2350-4  
  6. Sous les vents de NeptunePDF, 2004, deutsch: Der vierzehnte Stein. Roman, Aufbau-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-351-03030-4
  7. Dans les bois éternels, 2006, ISBN 2-87858-233-0, deutsch: Die dritte Jungfrau, Aufbau-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-351-03205-0
  8. Un Lieu Incertain, 2008, deutsch: Der verbotene Ort, Aufbau-Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-351-03256-2
  9. Le marchand d`éponges, 2010, deutsch: Die Tote im Pelzmantel, Aufbau-Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-351-03351-4. (Graphic Novel, mit Edmond Baudoin)
  10. L‘ Armée furieuse, 2011, deutsch: Die Nacht des Zorns, Aufbau-Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-351-03380-4
  11. Temps glaciaires, 2015, deutsch: Das barmherzige Fallbeil, Limes Verlag, 2015, ISBN 978-3-8090-2659-4.
  12. Quand sort la recluse, 2017, deutsch: Der Zorn der Einsiedlerin, Limes Verlag, 2018, ISBN 978-3-8090-2693-8.

Zeit: Gegen lebende Leichen. Ein Besuch in Paris bei der französischen Krimilegende Fred Vargas. Von

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Baptiste_Adamsberg

https://fr.wikipedia.org/wiki/Jean-Baptiste_Adamsberg

https://www.franceculture.fr/personne-fred-vargas.html

https://next.liberation.fr/livres/2017/05/05/fred-vargas-j-ai-croise-l-araignee-et-elle-est-restee-dans-ma-tete_1567592

Personnages principaux

Les policiers
Direction
Officiers
  • Adrien Danglard : capitaine – puis commandant – méthodique au savoir immense, adjoint du précédent ; divorcé, père de cinq enfants qu’il élève seul, et grand consommateur de vin blanc et de bière.
  • Mordent : capitaine – puis commandant – deuxième adjoint au commissaire.
  • Violette Retancourt : lieutenant appréciée d’Adamsberg. De stature et corpulence respectables, elle peut « tout » faire en convertissant son énergie, et est surnommée la « déesse » de la brigade par le commissaire.
  • Froissy : lieutenant, appartient à la Brigade. Obsédée par la nourriture (elle en cache partout). Informaticienne du groupe.
  • Mercadet : lieutenant, possède une particularité : doit dormir absolument toutes les trois heures, mais arrive à combler ce défaut par une certaine efficacité et un certain entrain au sein du service d’Adamsberg.
  • Voisenet : lieutenant dans l’équipe de policiers dirigée par Adamsberg, s’intéresse à la zoologie à côté de son travail, en particulier l’ichtyologie.
  • Noël : lieutenant au sein du service, « issu de la rue », peut être assez brutal et colérique, surtout « en interne ».
  • Louis Veyrenc : lieutenant, Béarnais comme Adamsberg. Parle occasionnellement en alexandrins.
Gardiens de la paix
  • Estalère : brigadier dont les yeux verts sont en permanence écarquillés. Protégé par Adamsberg mais considéré comme idiot par le reste de la Brigade. Il adule à la fois le commissaire et Retancourt.
  • Justin : brigadier au sein du service. Vit avec ses parents.
  • Kernorkian : dit, parfois, par l’équipe, Kerno : brigadier au sein du service, un certain caractère. Quelques chicailles avec Veyrenc au sujet des origines géographiques de ces deux protagonistes, jamais, „curieusement“ avec Adamsberg.
  • Lamarre : brigadier au sein du service. Vit seul avec ses enfants.
  • Gardon : brigadier au sein du service. Serviable mais possède un défaut : un petit peu sensible concernant la vue et le contact du sang ou de tout ce qui ne parait pas propre.
Les historiens
  • Mathias Delamarre, dit « Saint Matthieu » : archéologue spécialiste de la Préhistoire. Il erre souvent en sandales et quasiment nu.
  • Marc Vandoosler, dit « Saint Marc » : homme de ménage le jour, médiéviste la nuit. Adore porter de lourdes bagues en argent.
  • Lucien Devernois, dit « Saint Luc » : historien spécialiste de la Grande Guerre. Il utilise beaucoup d’expressions de cette guerre. Inspiré du frère de Fred Vargas, ce personnage à la mèche noire en bataille dans Debout les morts a fait dire à Stéphane Audoin-Rouzeau : « Lucien Devernois, c’est bien moi »16.
  • Armand Vandoosler, dit « Vandoosler le Vieux » : ancien flic assez âgé, épicurien et fantasque, oncle et parrain de Marc.

Les trois historiens « sanctifiés », surnommés « Les Évangélistes », vivent dans la même maison, « La Baraque Pourrie » avec Armand Vandoosler. Chaque habitant occupe un étage entier, déterminé en fonction de l’époque étudiée. Mathias s’est ainsi installé au premier étage, Marc au second, Lucien au troisième, et Armand au quatrième (pour respecter l’ordre chronologique et non pas par irrespect envers le vieux monsieur).

Les autres
  • Camille Forestier : musicienne-plombier, elle a une relation mouvementée avec le commissaire Adamsberg. Surnommée « la petite chérie » lors de ses premières apparitions. Elle aura un enfant du commissaire, nommé Thomas dit Tom.
  • Armel Louvois, dit Zerk : premier fils d’Adamsberg (apparaît dans Un lieu incertain, L’Armée furieuse et Temps glaciaires).
  • Joss Le Guern : ancien marin devenu avec succès crieur public. Son éthique personnelle le porte à supprimer de sa criée certains messages qu’il juge „douteux“.
  • Ludwig Kehlweiler, dit l’Allemand, ancien flic, possède un réseau national d’indicateurs et un crapaud nommé Bufo.
  • La Boule : le chat du commissariat (première apparition dans Pars vite et reviens tard), grosse boule de poils qui ne connaît que Danglard et surtout Retancourt, dont il a sauvé la vie

Enquêtes du commissaire Jean-Baptiste Adamsberg

Entourage

Jean-Baptiste Adamsberg

Jean-Baptiste Adamsberg, petit homme brun qui se fie à l'instinct et croit aux forces de l'humanité pour reprendre une formulation de son créateur. Adamsberg aussi surnommé le «pelleteur de nuages» lors d'un précédent épisode.

Jean-Baptiste Adamsberg: Kommissar im 13. Arrondissement in Paris, der mit augenfälliger äußerer Langsamkeit seine Fälle durch Intuition löst, andererseits nicht versteht, wie andere durch Nachdenken zu einem Ergebnis kommen können

Adamsberg ist ein Glücksfall von einer Romanfigur, schillernd, ungewöhnlich, verschroben und genial.

Adamsberg ist Kommissar im 5. (also dem Universitätsviertel Quartier Latin), später im 13. Arrondissement von Paris. Adamsberg zeichnet sich durch eine ausgesprochene Unfähigkeit zu systematischem Nachdenken aus. Tatsächlich versteht er nicht einmal, wie andere Menschen durch Nachdenken zu einem Ergebnis kommen. Gleichzeitig besitzt er eine außerordentliche Intuitionsgabe, mit deren Hilfe er aus scheinbar belanglosen Einzelheiten weitreichende Zusammenhänge – Verbrechen – erspürt und Grausamkeit an Dingen, Vorgängen und Menschen „riecht“. Ein weiteres Kennzeichen seines Wesens ist eine ausgeprägte Langsamkeit. Adamsberg ist damit eine sehr untypische Figur innerhalb des Genres Kriminalroman, der sich den üblichen Ermittlungsmethoden und Klischees weitgehend verweigert.

Jean-Baptiste (französisch für „Johannes der Täufer“) Adamsberg wurde in einem Ort in den Pyrenäen geboren. Mit 25 Jahren fing er seine Tätigkeit in den heimatlichen Pyrenäen in einem Kommissariat an und wurde aufgrund seiner für seine Umgebung rätselhaften Fähigkeit, Morde aufzuklären, erst zum Inspektor und später zum Kommissar befördert. Nach 20 Jahren gelangte er nach Paris, ins 5. Arrondissement, in dem die ersten Kriminalromane mit ihm als Hauptfigur spielen. Später wird er in ein anderes Arrondissement versetzt. In Paris ist ihm Adrien Danglard als Inspektor und – mit seinem Hang zu systematischem Denken – temperamentsmäßiger Gegenpol zur Seite gestellt. Eine wichtige Rolle spielt zudem in vielen Romanen seine Geliebte bzw. ehemalige Geliebte Camille Forestier.

Adrien Danglard

Adrien Danglard: Adamsbergs Inspektor, der systematische und intellektuelle Gegenpol zu Adamsberg, der alleinerziehend fünf Kinder ernährt, dem Weißwein zugeneigt ist und den Gedanken seines Vorgesetzten oft nicht folgen kann

l'adjoint massif, l'érudit grand consommateur de vin blanc est bien là.

Commandant Danglard, organisé et d'une culture encyclopédique, est toujours surpris par les facultés intuitives d'Adamsberg, ce qui est parfois assez peu de son goût. Occasionnellement, il lui reproche aussi sa nonchalance, qui s'apparente pour lui à de l'indifférence à l'égard de ses proches : « Danglard, vous croyez toujours que je ne fous rien sous prétexte que je ne fous rien. La réalité n'est jamais si simple et vous le savez mieux que quiconque. » 3 ; « En fait, Danglard était si frappé d'amour pour ses quatre jumeaux qu'il aurait surtout voulu les montrer, eux, à Adamsberg, et qu'il lui dise : « Ils ont des têtes d'anges ». Mais il n'était pas sûr qu'Adamsberg s'intéresse à ses mômes.» 4 ; « Danglard regardait le commissaire sans rien dire, stupéfait et vaguement trahi ».


das lebende Lexikon der Brigade, hingegen kann ganze Badewannen von Weißwein austrinken.

Violette Retancourt

Lieutenant

Tout comme la costaude Violette Retancourt

stämmig, ein Weib mit Zwölfmännerkraft, wird sogar von Adamsberg als Göttin bezeichnet.

Veyrenc

Lieutenant

l'autre Pyrénéen, Veyrenc

Hélène Froissy

Lieutenanat Hélène Froissy, die zurückhaltend, schweigsam und sanftmütig war bis zur Anonymität und ein für ihren bemerkenswerten Körper eher banales Gesicht besaß, hatte drei erkennbare Eigenheiten. Einerseits futterte sie von morgens bis abends die verschiedensten Sachen in sich rein, ohne dick zu werden, andererseits malte sie Aquarelle, das einzig Phantasievolle, was man von ihr kannte. (...)  Froissys Büro galt allen als Lebensmittelsicherheitsreserve, wo man die verschiedensten Eßwaren fand. (...)

Froissys dritte Besonderheit war, daß sie als staatlich geprüfte Elektronikerin acht Jahre beim Sende- und Empfangsdienst gearbeitet hatte, mit anderen Worten beim Abhördienst, wo sie in Sachen Geschwindigkeit und Effektivität wahre Wunder vollbrachte.

aus: Die dritte Jungfrau S. 292

Justin

Lieutenant

Estalère

Brigardier

etwas naiv

Mordent

Lieutenant

Mordent, ès contes de fées

Mercadet

Lieutenant

Mercadet dont l'addiction au sommeil le pousse toujours à «s'absenter» de longues heures pour récupérer

Superschläfer, dessen Schafbedürfnis sein berufliches Plichtgefühl quälte. aus Die dritte Jungfrau S. 110

Lamarre

Lieutenant

Noël

Lieutenant

Voisenet

Lieutenant

Voisenet, le spécialiste ès poissons d'eau douce

Gardon

Leutenant

Dr. Ariane Lagarde

Gerichtsmedizerin

Dr. Romain

Gerichtsmediziner

Camille Forestier

Camille Forestier: Adamsbergs ehemalige und immer wiederkehrende Geliebte, die abwechselnd als Musikerin und Klempnerin arbeitet und am liebsten Werkzeug-Kataloge liest, so wie Markaris Kommissar Charitos Wörterbücher

Adamsberg vit une histoire d'amour compliquée avec Camille Forestier, une jeune femme qui est à la fois plombière et compositeur, et avec laquelle il a un fils, Tom.

Tom

son fils avec Camille Forestier

Mit Camille hat Adamsberg einen kleinen Sohn, Tom, um den er sich sporadisch kümmert.

Zerk

Dans Un lieu incertain, il rencontre un jeune homme de 28 ans, appelé Zerk. Apparemment, il s'agit de son fils, né d'une relation passagère avec une jeune fille de son village de jeunesse.

Un lieu incertaine, deutsch: Der verbotene Ort

Lucio Valesco Paz

Nachbar von Adamsberg

 

 

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Brigitte Kronauer: Teufelsbrück (2000) No ratings yet.

https://i1.wp.com/i.ebayimg.com/images/g/h0YAAOSwhU5fFShp/s-l640.png?w=788&ssl=1Eine nicht ganz herrschaftliche Villa im Alten Land an der Elbe. Zara wohnt hier, mit ihrer einzigartigen Schuhsammlung und tropisch bepflanzten Vogelvolieren. Und mit Leo, dem etwas undurchsichtigen Finanzjongleur mit kriminellem Charisma.

Als Maria, die Erzählerin, dort eines Tages ihren ersten Besuch macht, ist sie bald gefangen in einem Netz interessanter Intrigen, deren Verlockungen sie sich gern ergibt. Neun Abende lang erzählt Maria, hören wir der Geschichte einer Leidenschaft zu. Hals über Kopf und hochbewusst stürzt sich Maria in ein Abenteuer mit Leo.

Amüsiert schaut sie zu, wie ihr Vorortleben  – mit Einkaufszentrum, lieben Freunden und wohlmeinenden Anbetern – eine lustvolle Beschleunigung bekommt: Soireen in gemischter Gesellschaft, Liebesnächte und eine erotische Tour nach Heidelberg.

Und doch hat sie das Gefühl, nicht ganz die Herrin dieser Geschichte zu sein. Spät, in den verschneiten Bergen eines Schweizer Alpendorfs, erkennt Maria die Wahrheit hinter den Ereignissen  – die Regie. Und sie fürchtet den Augenblick, in dem es mit ihrem Bericht ein Ende hat.


Märchenhaft und zuweilen fast übermütig in seinem Reichtum an Momenten ekstatischer Wahrnehmung, erzählt dieser Roman von einer Verzauberung und ihrer Aufhebung durch einen Gewaltakt.

Auf dem Höhepunkt ihrer Kunst erzählt Brigitte Kronauer diesen großen Roman, der in die Tradition der deutschen Literatur und in aktuellste Gegenwart tief eingelassen ist.


»Eine wunderbare, phantastische Liebesgeschichte … absolut gelungen.« (Iris Radisch im Literarischen Quartett)

Es beginnt mit einem Sturz: Am EEZ in Hamburg abends um 6 Uhr stößt Maria Fraulob, die früh verwitwete Ich-Erzählerin und Herstellerin von Schmuck, versehentlich mit einem Paar zusammen und fällt – der Mann im dunkelgestreiften Anzug ist ihr beim Aufstehen behilflich.

Er und seine Begleiterin leben, wie sich bald herausstellt, in einer etwas verkommenen ländlichen Villa im Alten Land jenseits der Elbe, und die Frau lädt Maria zu sich ein. Zu besichtigen sind dort eine einzigartige Schuhsammlung und tropisch bepflanzte Vogelvolieren.

Doch Maria zieht noch etwas anderes dort hin, hat sie sich doch Hals über Kopf in diesen charmanten Mann verliebt …

Gebundene Ausgabe, 505 pages
Published 2000 by Klett-Cotta
Original Title Teufelsbrück
ISBN 3608930701 (ISBN13: 9783608930702)
Edition Language German

 

literaturkritik.de: Kollaps beim Anblick des Männerslips. Brigitte Kronauers Roman „Teufelsbrück“ Von Peter Mohr Erschienen am: 01.11.2000

FAZ: Und schaurig flötet das fedrige Waldliebelein. Von Thomas Wirtz – Aktualisiert am 17.10.2000-12:00

ZEIT: Hinüber ins alte Land. Brigitte Kronauers großartiger Liebes- und Zauberroman. Von Reinhard Baumgart 31. August 2000, 8:00 Uhr Editiert am 2. Januar 2014

DLF: Es kronauert gewaltig, und zwar gleich am Anfang. Auf die erste Szene, ja, buchstäblich die erste Seite des neuen Roman der Hamburger Schriftstellerin geht ein intertextuelles Hinweis- und literaturgeschichtliches Referenzgewitter nieder, das es in sich hat. Maria Fraulob, der Heldin und Ich-Erzählerin, vergeht auch gleich Hören und Sehen. Genauer gesagt, sie geht in die Knie. Ursula März 01.10.2000

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Christine Wunnicke: Katie (2017) 4/5 (1)

34500736. sx318 Vielleicht liegt es am Nebel. Davon jedenfalls gibt es in London auch um 1870 herum genug, und wer weiß, vielleicht trübt er der Stadt ­kollektiv die Sinne. Kaum einer, der nicht dem Medium seiner Wahl vertraut, um in schummrigen ­Séancen mit dem Jenseits zu ­parlieren.

Florence Cook ist das It-Girl der Branche – streng verschnürt im Schrank bringt sie die ­ aufregendste aller Erscheinungen zutage: ­Katie, 200 Jahre jung und in gleißendes Weiß gewandet, früher Piratentochter, heute eine unruhige Seele auf der Suche nach Erlösung.

Oder?…?

Ein Fall für Sir William Crookes, der Florence (und Katie) nach den Regeln der damaligen Kunst unter die Lupe nimmt – nur um am Ende erschöpft zu konstatieren, dass die Wissenschaft im Grunde auch nur ein Spuk ist. Eine herrlich übersinnliche Geschichte, und das Beste: Es ist alles wahr. Wirklich.

Hardcover, 176 pages
Published March 7th 2017
ISBN13 9783946334132
Edition Language German

http://www.christine-wunnicke.com/

SZ: Strahlender Geist. Kawumm! Hier schlägt die Aufklärung in Mythos um. Christine Wunnicke erzählt in ihrem neuen Roman „Katie“ eine Spiritismus-Groteske. Von Jutta Person 1. Juni 2017

ZEIT: Telepathisch! Christine Wunnicke lässt in ihrem Roman „Katie“ Spiritismus und Chemie miteinander reagieren. Von Tobias Lehmkuhl DIE ZEIT Nr. 18/2017, 27. April 2017

SWR: Buch der Woche am 06.03.2017 Christine Wunnicke: Katie von Ulrich Rüdenauer

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Sheila Heti: Mutterschaft (2019) 2/5 (1)

44320441. sy475 Was wird gewonnen und was geht verloren, wenn eine Frau sich entschließt, ein Kind zu bekommen? In ihren späten Dreißigern, als die Freundinnen sich fragen, wann sie endlich Mutter werden, fragt Sheila Heti sich, ob sie es überhaupt werden will. In einer mehrere Jahre umspannenden Selbsterkundung, mal hierhin, mal dorthin gezogen von ihren Mitmenschen, ihrem Partner und den Verpflichtungen gegenüber ihren jüdischen Vorfahren, versucht sie eine weise und moralische Entscheidung zu treffen. Nachdem Philosophie, ihr Körper, die Mystik und der Zufall nicht geholfen haben, findet sie die Antwort viel näher bei sich.

„Diese Erkundung der moralischen, gesellschaftlichen und psychologischen Beziehung der modernen Frau zur Mutterschaft ist eine Erleuchtung, eine Provokation und – endlich – eine Antwort auf die neuen Normen der Weiblichkeit“, schrieb Bestsellerautorin Rachel Cusk über Mutterschaft, und Elif Batuman: „Ich bin mir sicher, dass dieses Buch vielen verschiedenen Menschen viel bedeuten wird – so, als hätte Sheila Heti tatsächlich ein menschliches Wesen geboren, wenn auch auf unerklärlich andere Weise. Und das ist nur eine der vielen Paradoxien, vor denen dieses mutige, notwendige und visionäre Buch nicht zurückscheut.“
Mutterschaft ist couragiert, tief empfunden und so originell, dass es jede Debatte über Weiblichkeit, Elternschaft und unseren Lebenssinn bereichern wird.

Hardcover, 320 pages
Published January 19th 2019 by Rowohlt Buchverlag (first published June 7th 2018)
Original Title Motherhood
ISBN 3498030396 (ISBN13: 9783498030391)
Edition Language German

NZZ: Sheila Heti: «Entweder man ist als Mutter Teil einer Tradition, oder man bleibt als Nichtmutter gewissermassen ausgeschlossen vom Zyklus des Lebens». Mutter werden oder nicht, Freiheiten aufgeben oder Erfahrungen gewinnen? Diese Fragen stellen sich heute vielen Frauen. Die kanadische Schriftstellerin Sheila Heti hat sie in einem langen Prozess für sich selber beantwortet – und ist durchs Denken ins Reine gekommen mit einem Leben ohne Kinder. Claudia Mäder 30.03.2019

Tagesspiegel: Eine radikale Frage Sheila Heti fragt nach den Gründen für und gegen „Mutterschaft“. Die kanadische Erzählerin setzt sich in ihrem Roman mit der Frage auseinander, die jede Frau kennt: „Will ich ein Kind?“ Judith Langowski 06.03.2019

SPON: Keine Kinder wollen. Muttersein oder Nichtsein? Sheila Heti zählt zur Literatur-Avantgarde Amerikas. Nun ist ihr Buch über gewählte Kinderlosigkeit auf Deutsch erschienen – es besticht durch eine gedankliche Freiheit, die sich viele nicht nehmen. Von Anne Backhaus 10.03.2019

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Fred Vargas: Dans les bois éternels (2006) / Die dritte Jungfrau (2006) 3.75/5 (4)

1508221Ici, comme dans Sous les vents de Neptune, Adamsberg est confronté à des résurgences de son passé qui le déstabilisent fortement.
L’enquête qu’il mène sur la mort de deux gars qui se sont fait trancher la gorge à la Porte de la Chapelle le remet en présence d’Ariane Lagarde, la médecin légiste à laquelle il s’était opposé quelque vingt-cinq ans auparavant.

Un de ses nouveaux collaborateurs ne semble pas particulièrement l’apprécier, ce qui le perturbe d’autant plus que ce lieutenant Veyrenc de Bilhc est béarnais comme lui, originaire du village voisin du sien.

Enfin Camille, dont il a eu un fils, qu’il garde régulièrement, semble voguer vers de nouvelles amours et s’être affranchie de leur liaison passionnelle pour glisser vers des relations amicales, qui ne lui conviennent absolument pas.

Paperback, 442 pages
Published March 25th 2009 by Viviane Hamy (first published 2006)
Original Title Dans les bois éternels
ISBN 2878582330 (ISBN13: 9782878582338)
Edition Language French

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Sarah Bakewell: Das Café der Existenzialisten: Freiheit, Sein und Aprikosencocktails (2016) 4.33/5 (3)

31202256. sy475 Wie macht man Philosophie aus Aprikosencocktails? Für Sartre kein Problem: Er machte Philosophie aus einem Schwindelgefühl, aus Voyeurismus, Scham, Sadismus, Revolution, Musik und Sex.

Sarah Bakewell erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit, wie der Existenzialismus zum Lebensgefühl einer Generation wurde, die sich nach radikaler Freiheit und authentischer Existenz sehnte.

Paris 1932, im Café Bec-de-Gaz sagt Raymond Aron zu seinem Freund Sartre: „Siehst du, mon petit camarade, wenn du Phänomenologe bist, kannst du über diesen Cocktail sprechen, und das ist dann Philosophie!“ Der einfache Satz war die Geburtsstunde einer neuen Bewegung, die sich in Jazz-Clubs und Cafés verbreitete. Sie inspirierte Musiker und Schriftsteller, erregte Abscheu im Bürgertum und befruchtete Feminismus, Antikolonialismus und 68er-Revolte.

Sarah Bakewell erzählt in diesem Buch erstmals die Geschichte der Existenzialisten. Im Mittelpunkt stehen die Antipoden Heidegger und Sartre, der eine in seiner Hütte im Schwarzwald dem Sein nachsinnend, der andere in Pariser Cafés wie besessen schreibend. Aber es geht auch um Edmund Husserl und Maurice Merleau-Ponty, Simone de Beauvoir, Albert Camus, Iris Murdoch und viele andere. Am Ende sterben die Protagonisten und verlassen das Café.

Doch Sarah Bakewells meisterhafte Kollektivbiographie lässt sie wieder lebendig werden und uns teilhaben an ihren Gesprächen über das Sein, die Freiheit und Aprikosencocktails. Santé!

Rita Seuß (Translator)
Kindle Edition, 448 pages
Published July 18th 2016 by C.H.Beck (first published March 3rd 2016)
Original Title At the Existentialist Café: Freedom, Being, and Apricot Cocktails
ISBN 0701186585 (ISBN13: 9780701186586)
Edition Language English

 
ZEIT: Genug dekonstruiert! Es geht wieder um das Leben, wie es ist: Sarah Bakewell führt eloquent durch „Das Café der Existenzialisten“. Von Iris Radisch 12. Januar 2017, 3:49 Uhr Editiert am 15. Januar 2017, 8:37 Uhr DIE ZEIT Nr. 1/2017, 29. Dezember 2016

literaturkritik: Bewohnte Philosophie. Sarah Bakewell lädt in „Das Café der Existenzialisten“ ein Von Oliver Pfohlmann Erschienen am: 16.02.2017

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Pierre Lemaitre: Die Farben des Feuers / Couleurs l’incendie (2018 / 2019) 4.4/5 (5)

43372852. sy475 Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs regieren Habgier und Neid in den Straßen von Paris, und so bahnt sich ein Komplott an, um das mächtige Bankimperium Péricourt zu Fall zu bringen. Doch Alleinerbin Madeleine weiß, die Verhältnisse in Europa für sich zu nutzen, und dreht den Spieß kurzerhand um.

Als der berühmte französische Bankier Marcel Péricourt im Jahr 1927 verstirbt, steht seine Tochter Madeleine, deren Exmann nach einem landesweiten Skandal im Gefängnis sitzt, plötzlich völlig allein an der Spitze eines Bankimperiums – in einer Epoche, in der es Frauen nicht einmal gestattet war, selbst einen Scheck zu unterschreiben. Während Gustave Joubert, der Prokurist der Bank, Charles Pericourt, Madeleines verschwenderischer Onkel, und André Delcourt, ihr Liebhaber mit dichterischen Ambitionen, um die junge Erbin und ihren Sohn schwirren wie Motten um das Licht, zeichnen sich am Horizont bereits die Vorboten des Zweiten Weltkriegs ab. Im Schatten von Börsenskandalen und politischen Wirrnissen arbeiten die Neider auf das Verderben der Familie hin. Doch für Madeleine ist das letzte Wort in dieser Angelegenheit noch nicht gesprochen. Um ihres Sohnes willen beginnt sie ihren ganz persönlichen Rachefeldzug zu planen.

Hardcover, 479 pages
Published February 28th 2019 by Klett-Cotta (first published January 3rd 2018)
Original Title Couleurs l’incendie
ISBN 3608963383 (ISBN13: 9783608963380)
Edition Language German

Setting Paris (France)

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Pierre Lemaitre: Opfer / Sacrifices (2012 / 2018) 4.33/5 (3)

https://i0.wp.com/i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1530771431l/40723285._SY475_.jpg?w=788&ssl=1Anne Forestier ist zur falschen Zeit am falschen Ort. In einem Juweliergeschäft wird sie Opfer eines brutalen Raubüberfalls. Da sie die Täter identifi zieren kann, setzen die Verbrecher alles daran, die Zeugin zu eliminieren. Doch es gibt jemanden, der sich ihnen in den Weg stellt, um die Frau zu schützen, die er liebt: Kommissar Camille Verhoeven, Chef der Pariser Mordkommission.

Der Tag von Kommissar Camille Verhoeven beginnt düster. Erst die Beerdigung seines besten Freundes, dann ein bewaffneter Raubüberfall auf den Champs-Élysées. Es ist der Tag, an dem Camille Verhoeven lernen wird, dass das Schicksal keine Rücksicht nimmt. Der Kommissar sitzt vor den Überwachungsbändern, sieht eine blutig geschlagene Frau auf dem Boden liegen, die mit flehendem Blick direkt in die Kamera schaut, hinter ihr ein Mann mit Gesichtsmaske und Pumpgun. Sieht die Frau sich bewegen, sieht, wie sie sich aufzurichten versucht. Glatter Selbstmord mit der Pumpgun im Rücken. Doch die Frau, sie sieht es nicht. Camille Verhoeven krallt die Finger in die Tischplatte, lernt in diesem Moment das Gefühl absoluter Machtlosigkeit kennen. Denn die Frau, die ihn aus dem Bildschirm heraus anzuflehen scheint, ist Anne Forestier, seine Lebensgefährtin.

Tobias Scheffel (Translator)
Paperback, 329 pages
Published August 30th 2018 by Tropen (first published October 3rd 2012)
Original Title Sacrifices
ISBN 3608503706 (ISBN13: 9783608503708)
Edition Language German

Setting
Paris (France)

 

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