Schlagwort: Amerika

Henry David Thoreau: Walden or Life in the Woods (1854 / 2004) No ratings yet.

Walden
 

Walden; or Life in the Woods is an American book written by noted transcendentalist Henry David Thoreau. The work is part personal declaration of independence, social experiment, voyage of spiritual discovery, satire, and manual for self-reliance.
Published in 1854, it details Thoreau’s experiences over the course of two years in a cabin he built near Walden Pond, amidst woodland owned by his friend and mentor Ralph Waldo Emerson, near Concord, Massachusetts.
Paperback, 384 pages
Published April 18th 2004 by Princeton University Press (first published 1854)
original title Walden
ISBN 0691096120 (ISBN13: 9780691096124)
edition language English
url http://thoreau.eserver.org/walden00.html,
http://thoreau.eserver.org/pondpics.html
setting Concord, Massachusetts, 1845 (United States)

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Meg Wolitzer: Die Interessanten (2014) 3.5/5 (2)

Die InteressantenNach dem Tod ihres Vaters will Julie Jacobson nur noch eins: raus aus der Tristesse ihres provinziellen Zuhauses. Das Sommercamp an der Ostküste eröffnet ihr eine neue Welt.

Eine Welt der Kunst, Kreativität und Freiheit, verkörpert durch die interessantesten Menschen, denen sie je begegnet ist: Ethan, Jonah, Cathy, Ash und Goodman, fünf junge New Yorker, die Julie ihrer Schlagfertigkeit und ihres schwarzen Humors wegen in ihre privilegierte Clique aufnehmen.

Die Jahre und Jahrzehnte vergehen, aber nicht jeder der »Interessanten«, wie sie sich selbst halb ironisch nennen, kann aus seinen Begabungen das machen, was er sich als Jugendlicher erträumte. Was bestimmt das Leben – Talent, Glück oder das Resultat der eigenen Entschlossenheit?

Meg Wolitzer zeigt an ihren Figuren die Tragik und Komik des Daseins und erzählt davon, wie es sich anfühlt, wenn man plötzlich versteht – vielleicht zu spät –, wer man einmal war und wer man geworden ist. ›Die Interessanten‹ ist ein großer Gesellschafts- und Ideenroman über das Wesen der Kunst und der Freundschaft vor dem Panorama der USA in den letzten vierzig Jahren.

Hardcover, 608 pages

Published August 20th 2014 by DuMont buchverlag (first published April 9th 2013

original title The Interestings

ISBN13 9783832197452

edition language German

literary awards
Goodreads Choice Nominee for Fiction (2013), Paris Review Best of the Best (2013)

Rezensionen

http://www.deutschlandradiokultur von Ursula März Buchkritik | Beitrag vom 19.08.2014

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Joachim Meyerhoff: Alle Toten fliegen hoch Teil 1: Amerika (2013) No ratings yet.

Alle Toten fliegen hoch Teil 1: Amerika

 Joachim Meyerhoff erzählt von der Sehnsucht eines Teenagers nach einem Neuanfang, ganz weit weg und auf sich gestellt, und von einem Verlust, der alles zunichtemachen droht.

Der Leser ist sofort auf der Seite des jugendlichen Helden, der sich Mitter der 80er Jahre aufmacht, einen der begehrten Plätze in einer amerikanischen Gastfamilie zu ergattern. So landet der in Laramie Wyoming, mit Blick auf die Prärie, Perde und die Rocky Mountains.
Der drohende „Kulturschock“ bleibt aus, die Basketballsaison steht bevor, doch dann reißt ein Anruf aus der Heimat ihn wieder zurück in seine Familie nach Norddeutschland – und in eine Trauer, der er nur mit einem erneuten Aufbruch nach Amerika begegnen kann.
Paperback, 336 pages
Published February 14th 2013 by Kiepenheuer & Witsch (first published January 1st 2011)
ISBN13   9783462044362
edition language German

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Elisabeth Bailey: Das Geräusch der Schnecke beim Essen (2012) 3/5 (1)

Das Geräusch einer Schnecke beim EssenDurch eine Krankheit ist die Journalistin Elisabeth Bailey ans Bett gefesselt. Als sie von einer Freundin eine Topfpflanze geschenkt bekommt, unter deren Blättern eine Schnecke sitzt, beginnt sie diese zu beobachten. Nachts wird ihr neues Haustier aktiv, fährt seine Fühler aus, geht auf die Jagd und vollführt seltsame Rituale. Fasziniert beschäftigt sich Bailey mit Biologie und Kulturgeschichte der Schnecke und erfährt Verblüffendes über ein unterschätztes Lebewesen.

Nun hat sie die Geschichte dieser besonderen Freundschaft aufgeschrieben – ein Buch der Entschleunigung und darüber, wie sich in einem kleinen Detail der Natur die Vielfalt des Lebens finden lässt.

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Donna Tartt: Die geheime Geschichte (1992 / 2013) No ratings yet.

https://i0.wp.com/ecx.images-amazon.com/images/I/51YARMhpkuL.jpg?w=788

Richard Papen stammt aus einfachen Verhältnissen. Als er durch ein Stipendium das College besuchen kann, ist er gleich fasziniert von der ihm fremden Welt.
Besonders zieht ihn eine Gruppe junger Studenten in den Bann, mit denen er nicht nur Griechisch lernt, sondern auch dem täglichen Alkohol huldigt.
Doch bald spürt er, dass unter der Oberfläche unerschütterlicher Freundschaft Spannungen lauern und dass ein furchtbares Geheimnis seine Freunde belastet – ein Geheimnis, das auch ihn mehr und mehr in seinen dunklen, mörderischen Sog zieht.

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Thomas Pynchon: Gegen den Tag (2008) No ratings yet.

Gegen den Tag
Dieser Roman umspannt den Zeitraum zwischen der Weltausstellung in Chicago 1893 und den Jahren kurz nach dem Ersten Weltkrieg; er führt von Colorado über London und Göttingen, Venedig und Wien, den Balkan, Sibirien bis zum Hollywood der Stummfilmära sowie an ein, zwei Orte, die auf keiner Landkarte zu finden sind. Mit schrankenloser Phantasie und kauzigem Witz erzählt Thomas Pynchon von Macht, Dynamit und zügelloser Geldgier: «Vielleicht ist dies nicht die Welt, aber mit ein, zwei kleinen Änderungen könnte sie es sein.»
Hardcover, 1596 pages
Published May 2nd 2008 by Rowohlt (first published November 21st 2006)
original title
Against the Day
ISBN
349805306X (ISBN13: 9783498053062)
edition language German
Rezensionen:

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Paul Auster: Reisen im Skriptorium (2007) 4/5 (1)

In einem verschlossenen, abgedunkelten Zimmer sitzt ein alter Mann: vergesslich, gebrechlich, inkontinent. Er weiß weder genau, wer, noch wo er ist. Eine Kamera und Mikrophone beobachten ihn. Auf seinem Nachttisch stehen Dutzende Fotos von Menschen, die ihm bekannt vorkommen. Auch Anna Blume, eine Schwester, die ihn versorgt, scheint ihm vertraut. Und richtig, auch sie ist als junges Mädchen auf einem der Fotos abgebildet. Sie nennt ihn Mr. Blank und sagt, er habe sie, wie viele andere, vor Jahren als seine «Beauftragte» in die Welt hinausgeschickt, an einen entsetzlichen Ort des Todes und der Zerstörung. Aber es sei nicht seine Schuld, er habe getan, was er musste. Je mehr und je vergeblicher Mr. Blank sich besinnt, desto tiefer gerät er in ein Labyrinth erdachter Welten, bis er sich schließlich selbst in den Zeilen eines Manuskripts begegnet, das auf einem Holztisch in seiner Zelle liegt: In einem verschlossenen, abgedunkelten Zimmer sitzt er als alter Mann…

 

«Reisen im Skriptorium» ist ein raffiniertes Vexierspiel, finten- und voltenreich, brillant und kunstvoll. Begeben Sie sich mit Paul Auster auf die Reise in einen Teufelskreis der Phantasie.

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: rowohlt; Auflage: DEA, (20. Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498000748
  • ISBN-13: 978-3498000745
  • Originaltitel: Travels in the Scriptorium
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2 cm

 

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Jonathan Franzen: Freiheit (2010) 4/5 (2)

Patty und Walter Berglund – Vorzeigeeltern und Umweltpioniere, fast schon ideale Nachbarn in ihrer selbst renovierten viktorianischen Villa in St. Paul – geben plötzlich Rätsel auf: Ihr halbwüchsiger Sohn zieht zur proletenhaften republikanischen Familie nebenan, Walter lässt sich zum Schutz einer einzigen Vogelart auf einen zwielichtigen Pakt mit der Kohleindustrie ein, und Patty, Exsportlerin und Eins-a-Hausfrau, entpuppt sich als wahrlich sonderbar. Hat Walters bester Freund, ein Rockmusiker, damit zu tun? Auf einmal lebt Patty ihre kühnsten Träume, führt sie ein Leben ohne Selbstbetrug.
In diesem Roman einer Familie, der zugleich ein großes Epos der letzten dreißig Jahre amerikanischer Geschichte ist, erzählt Jonathan Franzen von Freiheit – dem Lebensnerv der westlichen Kulturen – und auch dem Gegenteil von ihr, zeigt die tragikomischen Verwerfungen zeitgenössischer Liebe und Ehe, Freundschaft und Sexualität. «Freiheit» ist ein bedeutsames Buch über unser Leben in einer immer unübersichtlicher und fragiler werdenden Welt.

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Colm Tóibín: Porträt des Meisters in mittleren Jahren (2004) 4/5 (1)

„Bis jetzt wusste ich sehr wenig über James und sein Werk. Nun glaube ich ihn fast persönlich zu kennen.“ — Könnte man Colm Tóibíns sensiblem Werk und seiner stillen Erhabenheit ein größeres Kompliment machen, als es dieser Amazon-Leser aus Essex tat? Der Ire Tóibín ist in den amerikanischen Dichter Henry James, der den größten Teil seines Lebens in Europa zubrachte, förmlich hineingekrochen. Entstanden ist dabei eine verblüffend fein ziselierte Menschenstudie, die den schnöden Begriff der Biografie weit hinter sich lässt.

Tóibín betritt im Januar 1895 das Leben des „Meisters“. In einer Sprache, in der man förmlich baden möchte, ersteht eine melancholisch verschattete Welt, die in raschen Schritten dem Fin de siècle zueilt. Mitten darin, der inzwischen 52-jährige Dichter, der sich, erbittert vom mäßigen Erfolg seiner Romane, dem Theater zuwendet. Guy Domville heißt das Stück, mit dem er Londons Bühnen im Sturm zu erobern hofft. Die Katastrophe ist niederschmetternd: Vom Publikum grausam ausgebuht, muss Henry mitansehen, wie im Theater nebenan die grobschlächtige Komödie Ein idealer Gatte des „lauten, korpulenten Iren“ Oscar Wilde, frenetisch bejubelt wird. Der in seinem Kunstanspruch zutiefst verletzte Ästhet Henry James tritt den Rückzug an!

Rom, Venedig, Paris, die englische Südküste. Stationen eines irrlichternden Meisters in mittleren Jahren durch Europas Kunst- und Gesellschaftssalons, die zur eigenen künstlerischen Identitätsfindung geraten. Zeit für Tóibín, der Familiengeschichte nachzuspüren. Der Selbstmord des reichen Vaters, der frühe tragische Tod der geliebten Schwester Alice, der Dauerkonflikt zwischen „weltlichem und kontemplativen Leben“. Für Henry wird die Suche nach dem höheren Glück zur Zerreißprobe. Im Spannungsfeld seiner sexuellen Unentschiedenheit — Henry fühlte sich sowohl zu jungen, tragikumflorten Frauen, wie auch dubiosen Männergestalten hingezogen –, entstand schließlich seine wunderbare Prosa. Der Preis war die Einsamkeit eines ungelebten Lebens.

Bildnis einer Dame, Daisy Miller, Die Gesandten. Werke der Weltliteratur und tiefenpsychologische Charakterzeichnungen. Wie schwer sie erkämpft wurden, dazu bedurfte es der Sprachgewalt und stilistischen Geschliffenheit eines Colm Tóibín. Wir können nur staunen, wie nah uns Henry James plötzlich gekommen ist.

–Ravi Unger

John Singer Sargent (1856-1925)

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Mario Vargas Llosa: Die geheimen Aufzeichnungen des Don Rigoberto (1997) 4/5 (3)

Hatte der Schüler Alfonso in „Lob der Stiefmutter“ seinen leiblichen Vater Don Rigoberto und dessen zweite Gattin Doña Lukrezia mit List und Tücke erfolgreich entzweit, so bringt der Junge in vorliegenden Roman das immer noch ineinander verliebte Paar mit Hilfe anonymer Briefe wieder zusammen.

Nachdem Don Rigoberto seine Angebetete aus dem Hause gejagt hatte, war es mit seinen geheimen Aufzeichnungen zügig vorwärtsgegangen. Diese schriftlich fixierten Phantasien, dem Leser als Wahrheiten vorgespiegelt, kreisen ausschließlich um die abwesende Doña als Lustobjekt. Manche „Wahrheit“ muss der Leser bezweifeln. Wenn zum Beispiel Don Rigoberto seine Frau zur berühmten Akademikerin – eine Jura-Professorin aus Virginia – hochstilisiert, so kann das schwerlich sein. Es bleibt aber ein lesenswertes Spiel, denn dass Doña Lukrezia einen Juristen-Kollegen verführt, kann dagegen wohl sein. Aber am Romanende wird dem Leser reiner Wein eingeschenkt. Über 400 Seiten hinweg ist er angelogen worden.

Pressestimmen

»Mario Vargas Llosa bestätigt wieder einmal sein Talent als geborener Geschichtenerzähler, der in der Lage ist, die verschiedensten literarischen Stoffe wirkungsvoll und brillant in Szene zu setzen. Ein Triumph der Imagination.« (El Pais )

Über den Autor

Mario Vargas Llosa wurde am 28. März 1936 in Arequipa (Peru) geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Bolivien, Piura (Nordperu) und Lima. Im Alter von 18 Jahren heiratete er Julia Urquidi, mit der er neun Jahre zusammenlebte. Diese Beziehung verarbeitete er später in seinem Roman Tante Julia und der Kunstschreiber. Bereits während seines Studiums der Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid (Promotion über Gabriel García Márquez) schrieb er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und veröffentlichte erste Erzählungen. 1963 erschien sein erster Roman La ciudad y los perros (dt. Die Stadt und die Hunde), der auf eigenen Erfahrungen in der Kadettenanstalt Leoncio Prado in Lima beruht. Der Roman wurde in Spanien mehrfach ausgezeichnet und in über 20 Sprachen übersetzt. Vargas Llosa war als Gastprofessor in Washington, Puerto Rico, London, New York und Cambridge tätig. 1989 bewarb er sich als Kandidat der oppositionellen Frente Democrático für die peruanischen Präsidentschaftswahlen und unterlag 1990 im zweiten Wahlgang. Daraufhin zog er sich aus der aktiven Politik zurück. Mario Vargas Llosa ist Ehrendoktor verschiedener amerikanischer und europäischer Universitäten und hielt Gastprofessuren unter anderem in Harvard (1992), Princeton (1993) und Oxford (2004). 2010 erhält er den Nobelpreis für Literatur »für seine Kartografie von Machtstrukturen und seine energischen Bilder des individuellen Widerstands, der Rebellion und Niederlage«. Heute lebt Mario Vargas Llosa mit seiner Frau Patricia in Madrid und Lima.

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Richard Price: Lush Life (dt. Cash 2008/2010) 3/5 (1)

1862313Drei Männer werden nachts in der Lower East Side von zwei dunkelhäutigen Jugendlichen überfallen. Einer der drei wird erschossen, die Täter fliehen. Der Hauptzeuge Eric verstrickt sich bei der Polizei immer tiefer in Widersprüche. Detective Matty Clark kommen jedoch bald Zweifel an seiner Schuld. Richard Price lässt in seinem in den USA hymnisch gefeierten Bestseller die Fassade des strahlenden, „neuen“ New Yorks bröckeln und zeigt die dahinter liegenden Risse, die unter dem Glamour verborgene Macht und Gewalt. Ein Roman, der an Authentizität und atmosphärischer Dichte kaum zu überbieten ist.

Richard Price wurde 1949 in der Bronx geboren. Viele seiner Romane wurden verfilmt, u.a. von Spike Lee. Price schreibt außerdem Drehbücher für Filme von und mit z.B. Martin Scorsese, Al Pacino und Paul Newman. 2007 gewann Price den Edgar Award für seine Arbeit an der hoch gelobten TV-Serie The Wire, für die er monatelang bei der Polizei recherchierte. Er lebt in New York.

„Richard Price gelingt mit seinem Großstadtroman im ersten Anlauf ein amerikanischer Klassiker.“
Süddeutsche Zeitung

„…grandios in seinen Dialogen, eiskalt in der Studie scheiternder Existenzen.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Ein emotional intensives Herzschlagporträt New Yorks und seiner Bewohner, die durch diesen umwerfenden Roman unsterblich werden.“ New York Times

Hardcover, First Edition, 464 pages
Published March 4th 2008 by Farrar, Straus and Giroux (first published March 2008)
Original Title Lush Life
ISBN 0374299250 (ISBN13: 9780374299255)
Edition Language English
Setting

 

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Paul Auster: Book of Illusions (2002) 4/5 (1)

50618David Zimmer, an English professor in Vermont, is trying to rebuild his life-after his family perishes in an airplane crash-by researching the work of Hector Mann, a minor figure from the era of silent movies, in this enigmatic, elliptical 10th novel, one of Auster’s best. As in much of the writer’s fiction, the narrative revolves around coincidence, fate and odd resonances.

Mann’s world, like Zimmer’s, collapses in a single instant, and Mann, like Zimmer, embarks on self-imposed exile as a way to deal with his grief and do penance. Mann disappeared at the height of his career in 1929, but when Zimmer’s book about him is published in the 1980s, it elicits a mysterious invitation: would Zimmer like to meet Mann, who is alive and has been working in secret as actor/director Hector Spelling?

The skeptical scholar is lured from Vermont by Alma Grund, who grew up around Mann and is writing his biography. As Grund and Zimmer fall in love, she fills in the decades-long gap in Mann’s life-a strange American odyssey that culminated on a ranch in New Mexico where he made movies he refused to screen for anyone. As in previous novels, Auster here makes the unbelievable completely credible, and his overall themes are very much of a piece with those of earlier works: the „mutinous unpredictability of matter“ and the way storytellers shape and organize unpredictability. A darker and more somber mood shadows this book; Mann and Zimmer both are tragic figures-even melodramatic-and their stories are compelling. Auster is a novelist of ideas who hasn’t forgotten that his first duty is to tell a good story.

  • Paperback: 336 pages
  • Publisher: Picador; First printing of the second Picador Edition edition (October 27, 2009)
  • Language: English
  • ISBN-10: 0312429010
  • ISBN-13: 978-0312429010

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Margaret Atwood: Der lange Traum (1970/78) No ratings yet.

Eine junge Frau reist auf der suche nach ihrem vermißten Vater auf eine verlassene Insel. Dort wird sie mit ihrer eigenen Kindheit konfrontiert, die die jetzige Großstädterin mit ihren Eltern in der Einsamkeit der Natur verbracht hat.

Autorenporträt

Margaret Atwood, geboren 1939, ist unbestritten eine der wichtigsten Autorinnen Nordamerikas. Ihre Werke liegen in über 20 Sprachen übersetzt vor und wurden national und international vielfach aus gezeichnet. Neben Romanen verfaßt sie auch Essays, Kurzgeschichten und Lyrik. Margaret Atwood lebt in Toronto.

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Siri Hustvedt: Die zitternde Frau (2009) 3.33/5 (3)

Dies ist die Geschichte einer mysteriösen «Störung» und derjenigen, die von ihr befallen wurde: die bekannte New Yorker Schriftstellerin Siri Hustvedt.

2003 starb ihr Vater, ein Universitätsprofessor. Fast drei Jahre später hält Hustvedt eine Gedenkrede auf ihn an seiner Alma Mater. Mitten in ihrer Ansprache befällt sie ein unkontrollierbares Zittern. Sie steht die Rede durch und wundert sich: Bühnenangst hatte sie vorher nie. Kurz darauf, bei einem Uni-Vortrag über ihre Schreibkurse für psychisch Kranke, wiederholt sich das Ereignis. Diesmal kann sie es nicht vor ihrem Publikum verbergen.

Weder die Mediziner noch die Psychiater kommen zu einer aussagekräftigeren Diagnose als «Es müssen die Nerven sein». Hustvedt stellt fest, dass es klare Gesetze von Ursache und Wirkung im komplexen Wechselspiel von Geist, Psyche und Körper nicht gibt oder dass wir sie nicht kennen. Ihre Neugier ist geweckt. Bald erweitert sie ihre Aufzeichnungen zu einer mit zahlreichen Fallgeschichten illustrierten Historie und Typologie der psychophysisch bedingten Krankheitsbilder. Sie erforscht die psychische Disposition des modernen Menschen mitsamt ihren neurobiologischen Grundlagen und setzt sie in Bezug zu dem, was uns alle beschäftigt: Woher kommen wir, wohin gehen wir, wer sind wir?

Wer ihre Romane schätzt, weiß, dass sie nicht nur eine grandiose Erzählerin ist, sondern eine kluge, hoch-gebildete Autorin, die über Sachthemen ebenso interessant und unterhaltsam zu schreiben weiß wie über ihre Romanfiguren. Dies ist ihr bislang persönlichstes Buch das bewegende Dokument einer Suche nach dem, was uns im Innersten zusammenhält.
Über den Autor

Siri Hustvedt wurde am 19.02.1955 in Northfield, Minnesota, als älteste von vier Töchtern eines norwegisch-amerikanischen Professors für Skandinavistik und einer norwegischen Einwanderin geboren. Nach dem Besuch des St. Olaf College in Northfield, das sie 1977 mit B.A. in Geschichte abschloss, arbeitete sie zunächst als Kellnerin. 1978 ging sie zum Studium nach New York. 1979 erwarb sie an der Columbia University den M.A. in Anglistik. 1986 wurde sie mit einer Arbeit über Charles Dickens (“Figures of Dust. A Reading of ‘Our mutual friend’”) zum PhD promoviert. Im Februar 1981 lernte sie den Schriftsteller Paul Auster kennen, den sie 1983 heiratete und mit dem sie einen Stiefsohn und eine Tochter hat. Heute arbeitet Siri Hustvedt als Schriftstellerin, Essayistin und Übersetzerin aus dem Norwegischen.

en.wikipedia – Siri Hustvedt
FAZ – Krampf und Krämpfe von Julia Encke
FAZ – “Sind Sie hysterisch, Frau Hustvedt?” Im Gespräch mit Sandra Kegel

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Raymond Chandler: The Big Sleep (1939) 3.5/5 (2)

Ölmillionär General Sternwood, ein alter invalider Kapitalist, der sich eine gewisse Integrität bewahrt hat, entdeckt, dass seine Tochter mit kompromittierenden Fotos erpresst wird. Er engagiert Philip Marlowe, Privatdetektiv mit eigenen Methoden. Anfangs scheint alles harmlos, doch als Marlowe den Erpresser findet, erweist sich dies als der Beginn einer Kette von dramatischen Ereignissen: Marlowe entdeckt zuerst eine pornographische Leihbibliothek, kurz darauf den Leichnam des Besitzers und schließlich wird er selbst in immer brutalere Abenteuer verstrickt – Mord, Schlägereien, Verführung und Erpressung inklusive.
Mit The Big Sleep hat Chandler den Klassiker der Hard-boiled-Krimis schlechthin geschrieben und mit Philip Marlowe eine unsterbliche Detektivfigur geschaffen, die bis heute den Typus des „tough guy“ prägt.

Sieh auch hier

First edition cover

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