SchlagwortAmok

Wilhelm Heitmeyer über Jugendliche Massenmörder No ratings yet.

Der doppelte Kontrollverlust
in: taz von 19.03.2009

Wer die Ursachen von Amokläufen verstehen will, muss die Bedingungen beachten, unter denen Jugendliche aufwachsen – und die Konsequenzen mangelnder Anerkennung.

VON WILHELM HEITMEYER

Warum ist das Geschehen? Diese Frage stellt sich nach dem Amoklauf von Winnenden wohl jeder.    Foto: dpa

Diese Analyse ist nicht auf den Vorgang in Winnenden bezogen. Belastbares Wissen über diesen Fall kann nicht vorliegen. Stattdessen basiert dieser Text auf desintegrations- und jugendtheoretischen Überlegungen sowie empirischen Auswertungen der Vorgänge in Littleton (1999), Erfurt (2002) und Emsdetten (2006).

via Lisa Rosa

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Heinz Bude über sein Buch „Die Ausgeschlossenen“ No ratings yet.

Seid nicht selbstgerecht! in Der Tagesspiegel

Drinnen oder draußen: Der Soziologe Heinz Bude und Autor des Buches „Die Ausgeschlossenen“ über Chancengleichheit in der Gesellschaft.

Herr Bude, der Untertitel Ihres neuen Buches gibt zu denken: „Das Ende vom Traum einer gerechten Gesellschaft“. Kann man je aufhören, von Gerechtigkeit zu träumen?

Soziologen zum Amoklauf von Winnenden

Die Tagesschau interviewt Adolf Gallwitz, Professor für Psychologie und Soziologie an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen.

Wolfgang Sofsky schreibt in Die Welt über die Katastrophe von Winnenden. Für Sofsky stellt der Amokauf einen ekstatischen Tanz dar, der Energien beim Täter freisetzt, die er noch nicht von sich kannte. Keine blinde Vernichtungswut, sondern Zustand absoluter Geistesgegenwart. Der Amokläufer sei dann Herr über Leben und Tod und genieße diese neue Freiheit.via soziologische aufmerksamkeit

Siehe auch die Dokumentation „Winnenden, 11. März „2009 auf dem Landesbildungsserver Baden-Württemberg.

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