SerotoninAls der 46-jährige Protagonist von SEROTONIN, dem neuen Roman des Goncourt-Preisträgers Michel Houellebecq, Bilanz zieht, beschließt er, sich aus seinem Leben zu verabschieden – eine Entscheidung, an der auch das revolutionäre neue Antidepressivum Captorix nichts zu ändern vermag, das ihn in erster Linie seine Libido kostet. Alles löst er auf: Beziehung, Arbeitsverhältnis, Wohnung. Wann hat diese Gegenwart begonnen? In der Erinnerung an die Frauen seines Lebens und im Zusammentreffen mit einem alten Studienfreund, der als Landwirt in einem globalisierten Frankreich ums Überleben kämpft, erkennt er, wann und wo er sich selbst und andere verraten hat.

Noch nie hat Michel Houellebecq so ernsthaft und voller Emotion über die Liebe geschrieben. Zugleich schildert er in SEROTONIN den Kampf und den drohenden Untergang eines klassischen Wirtschaftszweigs in unserer Zeit der Weltmärkte und der gesichtslosen EU-Bürokratie.

Stephan Kleiner (Translator)
Hardcover, 338 pages
Published January 7th 2019 by DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG (first published January 4th 2019)
Original Title Sérotonine
ISBN 3832183884 (ISBN13: 9783832183882)
Edition Language German

Personnages

  • Florent-Claud Labrouste
  • Camille
  • Aymeric
  • Kate
  • Claire
  • Yuzu
  • Dr. Azote

 

ZEIT: Jetzt wird es ernst. Lange gingen Michel Houellebecqs antiliberale Meinungen als Spielereien eines Literaten durch. Diesmal sollte man ihm glauben. In seinem neuen Roman „Serotonin“ verklärt er die französische Provinz und verdammt die Europäische Union. Eine Rezension von . Vom 02. Januar 2019 DIE ZEIT Nr. 2/2019, 3. Januar 2019

SZ: Der Prophet des Untergangs. Die französische Kritik überschlägt sich, Houellebecq habe darin die sogenannten Gelbwesten vorhergesehen. Doch wer erwartet, mit „Serotinin“ ein Handbuch über die aktuelle französische Krise zu erwerben, wird enttäuscht. Von Alex Rühle 04. Januar 2019

DF: Michel Houellebecq: „Serotonin“Die Depression des alten, weißen Mannes Beitrag. Von Dirk Fuhrig vom 05.01.2019

DF: Michel Houellebecqs „Serotonin“Die Rückkehr des „Vorausdenkers“. Dirk Fuhrig im Gespräch mit Andrea Gerk Beitrag vom 21.12.2018

literaturkritik.de: Zwischen Hass und Nostalgie. Michel Houellebecq hält in „Serotonin“ einer erkrankten Gesellschaft den Spiegel vor und nimmt dafür in Kauf, zum Vorzeigeautor der Neuen Rechten zu werden. Zu Unrecht? Von Sascha Seiler  Erschienen am: 20.01.2019

 

 

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