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Wilhelm Genazino: Das Glück in glücksfernen Zeiten (2009) No ratings yet.

https://i2.wp.com/pictures.abebooks.com/BUECHER_BAER80/22727468054.jpg?w=788&ssl=1Ein Mann lebt mit sich selbst und seiner Freundin auf halbwegs gutem Fuße. Doch dann äußert die Freundin einen Wunsch, der nicht vorgesehen ist in seinem Lebenskompromiss. Wie weit wird einer gehen, um davonzukommen?

Der Arbeitsmarkt kennt keine Gnade, und der für Philosophen erst recht nicht. Als Gerhard Warlich sich nach seiner Promotion über Heidegger um eine Stelle als Wäscheausfahrer bewirbt, hält ihn der Chef begreiflicherweise für „hoffnungslos überqualifiziert“. Doch Warlich bekommt den Job und arbeitet sich hoch, richtet sich ein in diesem nicht allzu aufregenden, aber sicheren Dasein. Eines Tages jedoch erklärt Traudel, seine sympathische, auch lebenskluge und keinesfalls aufdringliche Freundin, ganz beiläufig, sie wünsche sich ein Kind. Diese Aussicht bringt Warlichs Existenz, die in dem Wunsch besteht, nur „halbtags leben“ zu müssen, aus dem Gleis. Seine zufällige Anwesenheit (während der Arbeitszeit!) am Rande einer anarchistischen Demonstration verschafft ihm zudem die Kündigung. Warlich wird vom Leben in die Zange genommen – mit ungewissem Ausgang.

Wilhelm Genazino erzählt diese Geschichte eines traurigen Helden und seiner viel weniger traurigen Freundin mit verblüffender Lakonie, und er unterwirft seinen Helden und dessen Lebens- und Liebesverzweiflungen einer so ironischen wie brillanten Analyse.

Rezension: Die ZEIT: Die Süße des Nichtstuns

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Juno – der Film (2008) 3/5 (1)

Juno – der Film – Ab 28. November auf DVD und Blu-ray

Die 16-jährige Schülerin Juno MacGuff aus Minnesota stellt fest, dass sie gleich beim „ersten Mal“ von ihrem besten Freund und langjährigen Bewunderer, Paulie Bleeker, schwanger geworden ist. Sie geht in eine Abtreibungsklinik, die jedoch abschreckend auf sie wirkt. Juno entschließt sich, das Kind auszutragen und zur Adoption freizugeben. Sie informiert ihren Vater sowie ihre Stiefmutter darüber, die ihr in dieser Situation beistehen.

Als mögliche Adoptionseltern kommen der vermögende Komponist Mark Loring und seine Frau Vanessa in Frage, die Junos Freundin Leah in einer Zeitungsannonce findet. Juno besucht die Eheleute zuerst mit ihrem Vater und dann immer häufiger alleine, was vor allem daran zu liegen scheint, dass Mark und Juno sich gut verstehen. Noch vor der Geburt trennen Mark und Vanessa sich voneinander, da Mark sich nicht reif genug für die Vaterrolle fühlt. Juno und Paulie nähern sich wieder an und gestehen einander ihre Liebe. Nach der Geburt adoptiert Vanessa vereinbarungsgemäß das Kind

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