SchlagwortGerechtigkeit

Heinz Bude über sein Buch „Die Ausgeschlossenen“ No ratings yet.

Seid nicht selbstgerecht! in Der Tagesspiegel

Drinnen oder draußen: Der Soziologe Heinz Bude und Autor des Buches „Die Ausgeschlossenen“ über Chancengleichheit in der Gesellschaft.

Herr Bude, der Untertitel Ihres neuen Buches gibt zu denken: „Das Ende vom Traum einer gerechten Gesellschaft“. Kann man je aufhören, von Gerechtigkeit zu träumen?

Soziologen zum Amoklauf von Winnenden

Die Tagesschau interviewt Adolf Gallwitz, Professor für Psychologie und Soziologie an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen.

Wolfgang Sofsky schreibt in Die Welt über die Katastrophe von Winnenden. Für Sofsky stellt der Amokauf einen ekstatischen Tanz dar, der Energien beim Täter freisetzt, die er noch nicht von sich kannte. Keine blinde Vernichtungswut, sondern Zustand absoluter Geistesgegenwart. Der Amokläufer sei dann Herr über Leben und Tod und genieße diese neue Freiheit.via soziologische aufmerksamkeit

Siehe auch die Dokumentation „Winnenden, 11. März „2009 auf dem Landesbildungsserver Baden-Württemberg.

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Antonio Tabucchi: Piazza d’Italia (2000) No ratings yet.

  • Verlag: Piper; Auflage: 4 (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492230318
  • ISBN-13: 978-3492230315

Unter Kennern gilt Antonio Tabucchi als ein Autor, dessen Romane und Erzählungen meist in Portugal spielen. Doch Tabucchi beweist, er kann auch ganz anders. Sein Roman Piazza d`Italia erschien bereits im Jahre 1975 und war mehr als zehn Jahre nicht mehr erhältlich.

Piazza d`Italia ist Tabucchis einziges Buch, das in Italien spielt. Jetzt wird die wechselvolle Geschichte der Bewohner von Borgo, mit ihrem Hauptplatz in der Mitte des Dorfes, wieder neu aufgelegt. Verschiedene Mitglieder einer toskanischen Familie kämpfen unablässig, von der Zeit der Einigung Italiens bis zu den fünfziger Jahren, für Gerechtigkeit — sie sehen großen Gefahren mutig ins Auge und scheitern ausnahmslos alle an den kleinen Problemen des Alltags.

In diesem Buch setzt sich Tabucchi mit der Zeit, dem Zeitgeist und seiner Rolle als politischer Schriftsteller auseinander, worin er es in seinen späteren Büchern zur Perfektion gebracht hat. –Manuela Haselberger

Kurzbeschreibung
Rebellen aus Tradition und Übermut: Drei Generationen einer Familie aus dem toskanischen Dorf Borgo kämpfen für Gerechtigkeit – von der Einigung Italiens unter Garibaldi bis zu den fünfziger Jahren. Sie überstehen die großen Gefahren und scheitern am kleinen Alltag. Der 1975 geschriebene Roman zeigt Tabucchi in seinen Anfängen als politischer Autor.

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