Schlagwort: Gerhard Schulze

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Grenzgang mit Humor (Feuilleton, NZZ Online)

Am Ende des Jahrhunderts der Aufklärung und der Religionskritik steht die heitere, bei Jean Paul geradezu entschlossen-lustvolle Resignation modernen Denkens angesichts der Grenzen, über die es nicht hinauskommt. Gute, moderne Religiosität ist ein Grenzgang. Dieses Grenzgängertum, so zeigt sich heute, werden wir in der Moderne nicht los. Es gehört vielmehr zum Wesen der Moderne. Diesseits der Grenze beschreibt man den Glauben als Poesie, als metaphysische Vorstellungswelt, als subjektive Erfahrung. Jenseits der Grenze – glaubt man.

so das Fazit des Soziologen Gerhard Schulze in einem Artikel der NZZ.

[via soziologische aufmerksamkeit ; siehe auch sozlog von Tina Guenther, deren lesenswerten Gedanken zu Schulzes Monografie „Die Sünde. Das schöne Leben und seine Feinde“ hier zu finden sind. Wo ich schon mal dabei bin: weitere Rezensionen dazu auf der Website von Gerhard Schulze.]

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Gerhard Schulz: Sünde No ratings yet.

16. März 2006
Von Jürgen Kaube

Der Grundgedanke dieses Buches ist einfach: Die westliche Gesellschaft ist durch Aufklärung und Romantik geprägt worden. Der Aufklärung verdankt sie ihre Präferenz für Kritik, Analyse und Dissens. Nichts, was sie nicht zumindest zur intellektuellen Negation freigäbe, nichts, wozu nicht abweichende Meinungen bestünden. Alle Heiligtümer, vor allem die religiösen und moralischen, würden durchleuchtet.

Sachbuch: Kann denn Sünde Sünde sein? – FAZ.NET – Feuilleton

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