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Josefine Rieks: Serverland (2018) 2/5 (4)

Serverland

Ein Zukunftsroman über die Gegenwart: „Aufregend abgründig: Digitale Deppen. Kaputte Freaks. Typen, die von nichts eine Ahnung haben.“ Jan Brandt

Das Internet ist seit Jahrzehnten abgeschaltet, die Statussymbole von früher sind nur noch Elektroschrott. Reiner, Mitte zwanzig, sammelt Laptops aus dieser lange vergangenen Zeit und wird zum Begründer einer Jugendbewegung, die verklärt, was es früher wohl einmal gab – die Freiheit einer Gesellschaft, die alles miteinander teilt. Mit Hilfe einer Autobatterie gelingt es, eine Verbindung zu lange stillgelegten Servern herzustellen. Die Jugendlichen sehen, was seit Jahrzehnten keiner mehr gesehen hat: das Internet. Mit einem sezierenden Blick auf unsere Gegenwart hat Josefine Rieks einen rasanten wie klugen Roman geschrieben. Ein Debüt, das man mit weit aufgerissenen Augen liest.

  • Hardcover, 176 pages
  • Published February 19th 2018 by Hanser
  • ISBN13 9783446258983
  • Edition Language German
  • Die Zeit  Tolle Idee, überforderte Autorin: Josefine Rieks‘ „Serverland“ beschreibt eine Welt ohne Netz. Daniel Haas 28. Februar 2018
  • literaturkritik.de/  von Karsten Herrman – 19.04.2018

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Jörg Kantel: RSS und Atom – kurz & gut (2007) No ratings yet.

  • Broschiert: 96 Seiten
  • Verlag: O’Reilly; Auflage: 1 (28. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897215276
  • ISBN-13: 978-3897215276
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,6 x 1,2 cm

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Nicholas Carr: Wer bin ich, wenn ich online bin … (2009) 3/5 (1)

.. und was macht mein Gehirn solange. Wie das Internet unser Denken verändert.

„Die Macht der Computer ist noch lange nicht die Ohnmacht der Vernunft: Nicholas Carr geht nüchtern und elegant der Frage nach, wie die Symbiose mit dem Internet unser Denken verändert.“ (Detlef Borchers, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

„Carr argumentiert mit Hilfe von Studien aus der Medienpsychologie und der Neurobiologie. Dazu gesellt sich die aufrichtige Selbstbeobachtung eines Autors, der die Verlockungen der neuen Technologien zu schätzen weiß, aber auch besorgt feststellt, dass er sich nicht mehr ohne weiteres auf längere Texte konzentrieren kann. So hat er einen überaus informativen Beipackzettel für das Internet geschrieben, in dem er über dessen Nebenwirkungen aufzuklären versucht.“ (Boja Krstulovic, Der Tagesspiegel)

„Ein therapeutisch hochwirksames Buch gegen netzbedingte Konzentrationsstörungen!“ (Barbara Ritzert, Bild der Wissenschaft (Buch des Jahres, Kategorie „Zündstoff“))

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten

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Schirrmacher, Frank: Payback (2009) No ratings yet.

Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen

Payback

„Multitasking ist Körperverletzung“ – Unsere Überforderung und die chronischen Konzentrationsstörungen sind nicht den Technologien geschuldet, sondern der Tatsache, dass immer häufiger nur das im Menschen gefordert und gefördert wird, was mit den Rechnern kompatibel ist. Wir können zurückfordern, was uns genommen wurde, wenn wir die Stärke des Menschen neu bestimmen.
Versuchen Sie sich eine Welt ohne Autos vorzustellen. Kein Problem, Sie fahren sowieso Fahrrad? Dann stellen Sie sich jetzt eine Welt ohne Computer und Handy vor – und schon stoßen Sie an die Grenzen Ihrer Fantasie. Dieses Gedankenspiel allein macht klar, wie mächtig die neuen Techniken sind und wie groß unsere Abhängigkeit von ihnen. Und das ist wörtlich gemeint: Wenn der Computer ruft, das Handy klingelt, der Blackberry summt, lassen wir alles stehen und liegen aus Angst, bei der darwinistischen Jagd nach Informationen zu spät zu kommen.

Jeder kennt das Gefühl, gefangen zu sein in einem Zustand des immerwährenden Alarms, der ständigen Ablenkung und der chronischen Überforderung. Das Ergebnis: Immer weniger Menschen sind imstande zu unterscheiden, was wichtig ist und was unwichtig.
Aber der Computer bestimmt unser Leben in einer noch dramatischeren Hinsicht: Denn jedes Mal, wenn er scheinbar selbstlos uns mit Informationen füttert, füttern wir in Wahrheit ein gigantisches Netz von Rechnern mit Informationen über uns. Und keine dieser Informationen geht jemals verloren, alles wird verarbeitet und genutzt. Die Gesellschaft beginnt erst zu verstehen, wie wichtig politische und psychologische Antworten auf diesen existenziellen Wandel sind. Der Ausweg aus der Berechenbarkeit des Lebens und dem solcherart drohenden Ende des freien Willens liegt nicht etwa in der Verweigerung der Technik, sondern vielmehr in einem neuen Denken, das dem Menschen seine Stärken wieder bewusst macht: Kreativität, Toleranz und die Fähigkeit, mit Unberechenbarem umzugehen. Wie die ersten Schritte aus dem Labyrinth aussehen können, zeigt Frank Schirrmacher anhand von bahnbrechenden wissenschaftlichen Erkenntnissen.

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Daniel Kehlmann: Ruhm – Ein Roman in neun Geschichten (2009) 3.5/5 (2)

RuhmRuhm heißt der neue Roman des Erfolgsschriftstellers Daniel Kehlmann. Damit niemand glaubt, dass er nun größenwahnsinnig geworden ist, hat er in einem Interview vor der Veröffentlichung betont, dass der Titel ironisch gemeint sei. Geistreicher Witz und subtile Ironie – diese beiden Stärken spielt Kehlmann in der Tat auch in seinem neuen Roman aus. Eine seiner Figuren ist Leo Richter, ein brillanter, geistreicher Bestseller-Autor. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich um ein Alter Ego Kehlmanns handelt. Genährt wird er dadurch, dass Richter im Roman Ruhm über eben dieses Werk reflektiert. Und er schafft Figuren, die dort auftreten – ein vielschichtiges und spannendes Spiel mit Wirklichkeit und Fiktion, das auf weiteren Ebenen fortgeführt wird. Kehlmann schildert Richter auch in ironischer Brechung: Auf Reisen beispielsweise mutiert Leo, der Löwe, unter Flugangst leidend, zu einem ängstlich wimmernden Kätzchen.

Aus neun Kurzgeschichten besteht der Roman. Jede kann, mit Ausnahme der letzten, für sich gelesen werden. Einzelne Figuren oder Fäden der einen Geschichte werden in der nächsten oder einer späteren Geschichte weitergesponnen und zu einem Roman verwoben. Ruhm ist voller intertextueller Bezüge und Querverweise. So zitiert Kehlmann paraphrasierend aus Goethes Faust. Aber man muss nicht alles erkennen, um dem Roman folgen und ihn mit Genuss lesen zu können.

Ruhm ist ein Literatur gewordener Episodenfilm, spannungsreich und mitreißend geschrieben. Pointiert und treffsicher sind die Schilderungen: Ein Satz oder eine Geste reichen bei Kehlmann aus, um Bilder entstehen und Situationen klar werden zu lassen. Den begeisterten Lesern von Die Vermessung der Welt und Ich und Kaminski wird auch Ruhm gefallen. — Elisabeth Müller

Nach seinem Weltbestseller „Die Vermessung der Welt“ wurde Daniel Kehlmann vom deutschen Feuilleton zum Genie erklärt. Doch Genies werden hierzulande nur herbeigeredet, um sie bei nächstbester Gelegenheit opulent hinzurichten. Ist „Ruhm“ also wirklich nur die Geburt einer Ideenlosigkeit? Neun kurze Geschichten setzen sich nach und nach zu einem Roman zusammen: Ein Mann spielt Schicksal, nachdem er auf seinem Handy Anrufe erhält, die einem anderen gelten. Eine Romanfigur wird von ihrem Autor in den Tod geschickt. Ein bekannter Schauspieler flüchtet in die Rolle seines eigenen Doppelgängers. Vielleicht ist Kehlmanns Botschaft etwas abgedroschen: Dank Internet und Mobiltelefon erfinden und verlieren wir uns gleichzeitig in unendlich vielen Parallelwelten, ohne dass wir dabei die Summe dieser Welten noch fassen können. Doch sein intelligentes Puzzlespiel macht bei der Spannung keine Abstriche. Und selbst wenn Klischeefiguren wie der fettleibige Internetjunkie Mollwitz eines Genies unwürdig sind: Ein Exekutionskommando rechtfertigen sie noch lange nicht. (cs)

  • Gebundene Ausgabe: 203 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Verlag GmbH; Auflage: 4 (16. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498035436
  • ISBN-13: 978-3498035433

de.wikipedia

ZEIT: Spiegelglatte Designerliteratur. Nach Kehlmanns Bestseller „Die Vermessung der Welt“ erscheint nun sein neuer Roman „Ruhm“. Ein humorloses und bescheidenes Buch Von Wiebke Porombka 16. Januar 2009

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Ubuntu 7.04 release No ratings yet.

Ubuntu: Linux für Einsteiger kommt – Nachrichten – computerwoche.de


Eine Migrationshilfe unterstützt Linux-Neulinge beim Umstieg von Windows. Zum Testen kann das Betriebssystem von einer DVD gestartet werden.

Eine neue Version des auf Linux basierenden Betriebssystems Ubuntu ist vom Donnerstag, 19. April, an erhältlich. Das kostenlose Ubuntu 7.04 kann über das Internet bezogen werden, teilte das Unternehmen Canonical Limited in London mit, das ein kommerzieller Sponsor des Ubuntu-Projektes ist. Zu den wichtigsten Neuerungen der „Desktop Edition“ gehört ein Hilfsprogramm zum Umstieg
von Microsoft Windows auf Linux. Die so genannte Migrationshilfe soll zum Beispiel Bookmarks aus den Browsern Internet Explorer und Firefox sowie Instant-Messaging-Kontakte aus AOL und Yahoo erkennen. Diese werden bei der Installation in Ubuntu übernommen.

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Die neuen Internetgesetze No ratings yet.

TP: Journalistisch anmutende Nachrichtenblogs

von Simon Möller, Telepolis, 15.11.2006
Folgen der neuen Internetgesetze für Blogs, Pod- und Videocasts
Im Jahr 2007 werden in Deutschland neue Internetgesetze in Kraft treten. Das „Telemediengesetz“ und der „Staatsvertrag über Rundfunk und Telemedien“ bringen inhaltlich kaum Neuerungen, gelten nun aber auch für Blogs und Podcasts. Ob die kleinen Online-Medien die hohen Anforderungen der Reform erfüllen können, ist aber fraglich.

[ein kritischer Vorausblick, sind Verbesserungen noch möglich?]

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Netzwerke und Krisen – Artikel in SPON No ratings yet.

Karriere: „In Krisenzeiten werden Netzwerke wichtiger“ – UniSPIEGEL – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

Für manche ist „Networking“ die ideale Tritthilfe auf der Karriereleiter, andere schimpfen über Seilschaften und Vitamin B. Im Interview erklärt der Bielefelder Soziologe Martin Diewald, 48, wie man Kontaktnetze knüpft, wann sie nützen und wo ihre Grenzen sind.

[via soziologische-aufmerksamkeit ]

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