SchlagwortJapan

Haruki Murakami: Die Ermordung des Commendatore 2: Eine Metapher wandelt sich (2018) 2/5 (2)

38108781. sy475 Menshiki gibt ein zweites Bild in Auftrag: Der junge Maler soll die 13-jährige Marie porträtieren. Das Mädchen, so glaubt Menshiki, könnte seine Tochter sein. Während der Sitzungen entwickelt sich allmählich ein vertrautes Verhältnis zwischen dem Ich-Erzähler und seinem Modell. Marie ist eine aufmerksame Beobachterin, und so hat sie vieles, was sich rund um das Haus des Malers abspielt, bemerkt. Eines Tages ist Marie verschwunden. Der Ich-Erzähler ist überzeugt davon, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen ihrem Verschwinden und dem Gemälde ›Die Ermordung des Commendatore‹. Darüber könnte ihm allerdings nur der alte, demente Maler des Bildes Aufschluss geben. Wozu ist ein Mensch fähig, von dem er nichts ahnt und das er weit von sich weisen würde? Diese Frage stellt sich der junge Maler, als er erfährt, was er tun muss, um Marie zu finden. Wäre er bereit, einen Menschen zu töten?

(Kishidancho Goroshi #2)
Hardcover, 500 pages
Published April 16th 2018 by Dumont Buchverlag
ISBN13 9783832198923
Edition Language German

Band 1 – Eine Idee erscheint

wikipedia.de

FAZ: Japans Unterwelt hat westliche Wurzeln Von Andreas Platthaus – Aktualisiert am 20.05.2018-19:38

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Haruki Murakami: Die Ermordung des Commendatore 1: Eine Idee erscheint (2018) 2.67/5 (3)

36959565. sy475 Nach der Trennung von seiner Frau reist ein erfolgreicher junger Maler ziellos durch Japan. Schließlich zieht er sich in das abgelegene Haus eines berühmten Künstlers zurück. Eines Tages erhält er ein lukratives Angebot: Er soll das Porträt eines reichen Mannes anfertigen. Nach einigem Zögern nimmt er an, und Wataru Menshiki sitzt ihm fortan Modell. Doch der Ich-Erzähler findet nicht zu seiner alten Fertigkeit zurück. Wer ist dieser Mann, dessen Bildnis er keine Tiefe verleihen kann? Durch einen Zufall entdeckt der Maler auf dem Dachboden ein meisterhaftes Gemälde. Es trägt den Titel ›Die Ermordung des Commendatore‹. Er ist wie besessen von dem Bild, mit dessen Auffinden zunehmend merkwürdige Dinge um ihn herum geschehen, so als würde sich eine andere Welt öffnen. Mit wem könnte er darüber reden? Er kennt nur Menshiki, doch soll er sich ihm wirklich anvertrauen? Als er es tut, erkennt der Ich-Erzähler, dass Menshiki einen ungeahnten Einfluss auf sein Leben hat.

Ursula Gräfe (Translator)
Kindle Edition, 480 pages
Published January 20th 2018 by DUMONT Buchverlag (first published February 24th 2017)
Original Title   [Kishidancho Goroshi #1]
ISBN13 9783832198916
Edition Language German

Band 2 – Eine Metapher wandelt sich

wikipedia.de

SPON: Zero Action, aber der Sex ist gut. Ein Maler entdeckt ein altes Gemälde, dem eine Figur entsteigt: In „Die Ermordung des Commendatore“ blinzelt der literarische Weltstar Haruki Murakami meisterhaft zwischen Halluzination und Realität. Von Anne Haeming 26.01.2018

DLF: Schwebezustand zwischen Fantastik und Realismus. Ende dreißig, Künstler, aber weder charismatisch noch exzentrisch: Ein typischer Murakami-Antiheld steht im Zentrum seines neuen, zweibändigen Romans. Darin wird ganz lakonisch ein cleveres, oft komisches Spiel mit Spiegeln und Doppelgängern, Magie und Realität, Mysterien und Psychologie präsentiert. Von Maik Brüggemeyer 08.04.2018

ZEIT: In der Stille des Wäldchens. „Die Ermordung des Commendatore“, der zweibändige Roman des japanischen Weltbestsellerautors Haruki Murakami, will ein Überlebensbuch für die kalte Gegenwart sein. Jetzt bietet Teil zwei eine Hades-Tour und eine Jungfrauengeburt. Von Iris Radisch 29. Mai 2018

ZEIT: Oper oder Bratpfanne? Der einzige Nachteil von Haruki Murakamis neuem Roman „Die Ermordung des Commendatore“ ist, dass sein zweiter Teil erst im April erscheint. Bis dahin bleiben alle Fragen offen. Von Ronald Düker 24. Januar 2018

FAZ: Als Profi hervorragend, als Künstler ein Versager Von Tilman Spreckelsen – Aktualisiert am 25.01.2018

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Hans-Josef Ortheil: Liebesnähe (2011) No ratings yet.

 Ein Mann und eine Frau treffen in einem Hotel im Alpenvorland ein. Sie bemerken einander und tauschen von da an geheime Zeichen aus. Kleine Botschaften, Hinweise auf Lektüren und Musikstücke – und ohne dass sie auch nur ein einziges Wort miteinander wechseln, verwickeln sie sich in das Mysterium der Annäherung und einer ungewöhnlichen Liebe, für die nur die Liebe selber zählt.

»Liebesnähe« ist die Geschichte einer Frau und eines Mannes, die sich zufällig in einem einsam gelegenen Hotel treffen. Vom ersten Augenblick dieser Begegnung an erleben beide eine rasch wachsende Anziehung. Sie sind zu vorsichtig, miteinander zu sprechen und verlegen sich stattdessen auf ein virtuoses Spiel von Zeichen und Andeutungen. Im Hintergrund dieser Annäherung zieht die Besitzerin der Hotelbuchhandlung als geheime Mittlerin ihre eigenen Fäden: Sie »füttert« die beiden Liebenden mit Büchern, die – wie der Liebestrank in »Tristan und Isolde« – eine ganz eigene, magische Wirkung entfalten und aus dem Liebesspiel schließlich ein kaum noch durchschaubares Labyrinth aus Erlebtem, Geträumtem und Gelesenem machen.

»Liebesnähe« ist nach den Romanen »Die große Liebe« (2003) und »Das Verlangen nach Liebe« (2007) der dritte Band einer Trilogie von in sich abgeschlossenen Romanen, in denen es um das Geheimnis der Liebesverständigung geht. »Liebesnähe« greift aber auch die Themen von stummer und sprachlicher Kommunikation in Ortheils letztem Roman »Die Erfindung des Lebens« auf: Erst langsam entdecken die Liebenden die jeweils eigene Sprache der Liebe mit all ihrem unverwechselbarem Vokabular.

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Herbie Hancock: The Piano (2004) No ratings yet.

Amazon.com: The Piano: Herbie Hancock: Music

  • Audio CD (September 21, 2004)
  • Original Release Date: September 7, 2004
  • Number of Discs: 1
  • Format: Original recording remastered
  • Label: Sony
  • ASIN: B0002MHEQY

Like with Directstep a year ago, this album was recorded in Japan. Also, it was one of Hancock’s most successful albums in Japan, perhaps because it was entirely solo piano. Hancock tackles Jazz standards such as My Funny Valentine, On Green Dolphin Street and Someday My Prince Will Come while also composing/performing four original songs.

This album was initially released in Japan, but made a release to the United States, 25 years after its initial release. In 2004, the album was released in the USA with bonus tracks.

en.wikipedia

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Haruki Murakami: Mister Aufziehvogel (2007) No ratings yet.

  • Taschenbuch: 764 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (14. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442726689
  • ISBN-13: 978-3442726684
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,1 x 4 cm

In Japan nennen ihn konservative Kritiker und Schriftstellerkollegen „batakusai – nach Butter stinkender Wessi“, die anderen halten ihn für den Literaturnobelpreisträger der Zukunft. Haruki Murakami polarisiert mit seinen Geschichten und Romanen. Wie seine Helden entzieht er sich der anonymen Masse. Seine Romanfiguren werden in der japanischen Gesellschaft, in der angepasstes Verhalten von existentieller Bedeutung ist, als einsame Wölfe gebrandmarkt. Der 30-jährige Toru Okada in „Mister Aufziehvogel“ steigt aus einer Anwaltskanzlei aus und gerät bei der Suche nach seinem Kater mitten in Tokio in eine Traumwelt, in der ihn erotische Verlockungen, aber auch bösartige Intrigen erwarten. Der Brunnen, der Toru den Einstieg in die geheimnisvolle Unterwelt gewährt, ist Zugang zu Vergangenem und Verdrängtem.

Huraki Murakami bei

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Keith Jarrett: Sun Bear Concerts (1978) No ratings yet.

  • Audio CD (18. September 1990)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 6
  • Format: Box-Set
  • Label: Ecm Record (Universal)

CD 1

[1.]Kyoto, November 5, 1976 (Part 1)43:54
[2.]Kyoto, November 5, 1976 (Part 2)34:05

CD 2

[1.]Osaka, November 8, 1976 (Part 1)38:57
[2.]Osaka, November 8, 1976 (Part 2)31:09

CD 3

[1.]Nagoya, November 12, 1976 (Part 1)35:36
[2.]Nagoya, November 12, 1976 (Part 2)39:55

CD 4

[1.]Tokyo, November 14, 1976 (Part 1)40:22
[2.]Tokyo, November 14, 1976 (Part 2)35:21

CD 5

[1.]Sapporo, November 18, 1976 (Part 1)41:05
[2.]Sapporo, November 18, 1976 (Part 2)33:55

CD 6

[1.]Encore From Sapporo10:56
[2.]Encore From Tokyo8:23
[3.]Encore From Nagoya4:02

Jarrett-Fans können aufatmen. Endlich liegen jene fünf Konzerte vom November 1976 auf CD vor, mit denen Keith Jarrett seinen Ruf als meditativer Weltklasse-Pianist  untermauerte. Sie dokumentieren selbstverlorene Momente und harsches Aufwachen, selige Höhenflüge und erdige Rhythmen, weite Spannungsbögen und einen nahezu unerschöpflichen Schatz an Themen sowie Routine-Wendungen. Keith Jarretts Improvisationen sind für den Augenblick gemünzt, aber auch auf sechs CDs fasziniert seine Spontanität.
© Audio

Siehe auch: jazzecho, wikipedia.de

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Haraki Murakami: Gefährliche Geliebte (2002) No ratings yet.

  • Taschenbuch: 217 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (Juli 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442727952
  • ISBN-13: 978-3442727957

Der Traum von der absoluten Perfektion macht augenscheinlich auch gestandenen Autoren in beruhigender Regelmäßigkeit zu schaffen: „Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah“ — das hatte der mit allen wichtigen Literaturpreisen seines Landes ausgezeichnete Japaner Haruki Murakami in seinem gleichnamigen Erzählband bereits geschildert.

Jetzt taucht sie wieder auf, die hundertprozentige Frau: Sie hört auf den Namen Shimamoto und wird sich im Laufe des Romans mehr und mehr als Gefährliche Geliebte erweisen. Vorerst aber ist sie ein zwölfjähriges Mädchen „mit ausdrucksvollen Gesichtszügen“ und einem steifen linken Bein; und diese Spätfolge einer Kinderlähmung kann Haruki Murakami eben wirklich so beschreiben, als ob Gehfehler von jeher der Inbegriff der Erotik wären!

Shimamoto also ist die erste Liebe des Ich-Erzählers Hajime: Gemeinsam bestreiten sie den leidigen Schulweg und führen sich Nat King Cole und Bing Crosby aus der elterlichen Plattensammlung zu Gemüte. Ein Mal hält — es ist dies der unerhörteste Moment jener unschuldigen Kinderliebe — Shimamoto für zehn Sekunden Hajimes Hand; und so etwas bleibt, nachdem man sich längst aus den Augen verloren hat, ja dann immer als tiefe Sehnsucht gegenwärtig.

Erst an der Schwelle zur Midlife-Crisis treffen die beiden sich wieder: Hajime ist inzwischen ein glücklich verheirateter Familienvater und Inhaber zweier gepflegter Jazz-Bars; er hat sich in einer — sagen wir: achtzigprozentigen — Realität eingerichtet, und Shimamoto rüttelt nachhaltig am Fundament. Dabei bleibt sie ein vollendetes Mysterium, was sich vor allem darin äußert, dass sie bei nahezu jedem Auftritt — und für meinen Geschmack eben etwas zu oft — vielsagend lächelt.

Ansonsten aber hat Murakami das allgegenwärtige gedankliche Kreisen um verpasste Gelegenheiten, um die hundertprozentige Leidenschaft und die so viel weniger anstrengende Durchschnittsrealität in gewohnter Meisterschaft — subtil und überaus fesselnd — erzählt. –Christine Wahl — Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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