SchlagwortJürgen Habermas

Internationale Weltordnung: Habermas & die Krise des Finanzsystems No ratings yet.

Neue Weltordnung: Habermas über das Ende des Neoliberalismus | Nachrichten auf ZEIT ONLINE

Sozialwissenschaftler Jürgen Habermas © Axel Schmidt/ddp

Nach dem Bankrott © DIE ZEIT, 06.11.2008 Nr. 46

Der Privatisierungswahn ist an sein Ende gekommen. Nicht der Markt, sondern die Politik ist für das Gemeinwohl zuständig: Ein Gespräch mit dem Philosophen Jürgen Habermas

Jürgen Habermas: „Was mich am meisten beunruhigt, ist die himmelschreiende soziale Ungerechtigkeit, die darin besteht, dass die sozialisierten Kosten des Systemversagens die verletzbarsten sozialen Gruppen am härtesten treffen. Nun wird die Masse derer, die ohnehin nicht zu den Globalisierungsgewinnern gehören, für die realwirtschaftlichen Folgen einer vorhersehbaren Funktionsstörung des Finanzsystems noch einmal zur Kasse gebeten. Und dies nicht wie die Aktienbesitzer in Geldwerten, sondern in der harten Währung ihrer alltäglichen Existenz.“

Mehr zu Habermas siehe auch hier.

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Ein Lob den Iren von Jürgen Habermas No ratings yet.

Krise der Europäischen Union – sueddeutsche.de

Nach dem irischen Nein zum Vertrag von Lissabon sind die Regierungen mit ihrem Latein am Ende: Sie müssen die Bevölkerung über Europa entscheiden lassen.
Von Jürgen Habermas

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Soziologie-Spiegel No ratings yet.

Soziologie und ihre mediale Aufmerksamkeit: Neuer Soziologie-Spiegel heute erschienen

Heute kam der neue Soziologie-Spiegel als PDF heraus. Die Redaktion sitzt im Süden Münchens, Neubiberg, in der Bundeswehr Universität. Ursula Mühle und Monika Wimmer sind die Herausgeberinnen.

Einige der erwähnten Artikel, die für diesen Blog interessant sind:

  • Dirk Baeckers Nachruf auf Paul Watzlawick
  • TAZ über Wilhelm Heitmeyers Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung
  • Zum Tod des Philosophen Richard Rorty
  • Ulrich Beck über G8 und ein neues sein Konzept der Subpolitik
  • Jürgen Habermas über renditegeleitete Investoren im Pressemarkt
  • Richard Sennett über die Niederungen der New Economy
  • Zygmunt Baumans Akten und seine Vergangenheit
  • Nachruf auf Jean Baudrillard
  • Wolfgang Sofsky zu Gewalt bei G8-Gipfel
  • Richard Sennetts Dankesrede zum Stuttgarter Hegelpreis.

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Jürgen Habermas in der NZZ: Ein Bewusstsein von dem, was fehlt No ratings yet.

NZZ Online

10. Februar 2007, Neue Zürcher Zeitung
Über Glauben und Wissen und den Defaitismus der modernen Vernunft Vernunft und Religion verstricken sich auch in der Moderne noch gegenseitig in Lernprozesse. Die selbstkritische Auseinandersetzung der säkularen Vernunft mit Glaubensüberzeugungen vermöchte das Bewusstsein für das Unabgegoltene religiöser Überlieferungen zu schärfen und die Vernunft gegen einen ihr innewohnenden Defaitismus zu stärken.
Von Jürgen Habermas

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Jürgen Habermas und der Zettel No ratings yet.

sozlog » Blog Archive » Habermas stoppt Fest-Biografie

Wie das Nachrichtenmagazin Focus am 03.11.06 und der Standard am 05.11.06 mitteilen, hat Jürgen Habermas beim Landgericht Hamburg per Einstweiliger Verfügung erwirkt, dass der Rowohlt-Verlag die Biografie des erst kürzlich verstorbenen Historikers Joachim Fest mit dem Titel „Ich nicht“ in seiner bisherigen Form nicht weiter verbreiten darf; andernfalls drohe dem Rowohlt-Verlag ein Ordnungsgeld in Höhe von 250.000 Euro.

[Nein, keine Posse. Siehe auch den Artikel „Habermas hat nichts verschluckt“ in der ZEIT vom 02.11. Leider ist der Beitrag nicht online. Nachzulesen ist eine Stellungnahme des Zettelempfängers, der kein Geringerer als der emeritierte Historiker Hans-Ulrich Wehler ist. Und alles war ganz anders als von Joachim Fest beschrieben.]

Nachtrag – 20061108:
Für sein Gesamtwerk hat Habermas heute den Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten. Die Zettel-Affäre spielte bei der Verleihung keine Rolle.

[via soziologische aufmerksamkeit.de]

Nachtrag – 20061114:
Die Dankesrede anlässlich der Verleihung des Staatspreises 2006. [sozolog von Tina Guenter]

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weblogs & podcasts zum Thema Politik No ratings yet.

[es muß ja nicht gleich Habermas sein, der als Vergleichsstütze herangezogen wird. Gut gemacht!! via media-ocean oder auch Schockwellenreiter]

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Foucault & Habermas? No ratings yet.

sozlog » Blog Archive » Foucault ein verkappter Habermasianer?

Auf crookedtimber hat sich angeregt durch einen Beitrag von Henry Farrell eine Diskussion darüber entsponnen, ob Foucault ein verkappter Habermasianer war. Daraufhin haben sich noch viel mehr verkappte Habermasianer gemeldet und ein wenig den herrschaftsfreien Diskurs geübt.

Eine Wissenschaftler-Gruppe aus Dänemark, Norwegen und Iralnd bietet ein informatives und aktuelles Habermas-Forum mit jeder Menge Texten und Links zu Habermas und seinem Werk an.

[guter Hinweis, ]

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Jürgen Habermas: Zwischen Naturalismus und Religion. Philosophische Aufsätze No ratings yet.

Zwischen Naturalismus und Religion. Philosophische Aufsätze

Author: Jürgen Habermas

Year: 2005

Publisher: Suhrkamp

ISBN: 3518584472

Kurzbeschreibung
Zwei gegenläufige Tendenzen kennzeichnen heute die geistige Situation der Zeit: die Ausbreitung naturalistischer Weltbilder und die religiöser Orthodoxien. Auf der einen Seite dringt mit den Fortschritten in Biogenetik, Hirnforschung und Robotik eine naturwissenschaftlich objektivierte Selbstauffassung von Personen auch in alltägliche Handlungszusammenhänge ein.

Mit dieser Tendenz verbindet sich für die Philosophie die Herausforderung eines szientistischen Naturalismus:
Strittig ist nicht die Tatsache, daß alle Operationen des menschlichen Geistes durchgängig von organischen Substraten abhängig sind. Die Kontroverse geht vielmehr um die richtige Art eines naturalistischen Verständnisses der kulturellen Evolution. Dieser Tendenz begegnet auf der anderen Seite eine unerwartete Revitalisierung von Glaubensüberlieferungen und die weltweite Politisierung von Glaubensgemeinschaften. Mit dieser Wiederbelebung religiöser Kräfte verbindet sich für die Philosophie die Herausforderung einer Grundsatzkritik am nachmetaphysischen und nichtreligiösen Selbstverständnis der westlichen Moderne: Strittig ist nicht die Tatsache, daß es politische Gestaltungsmöglichkeiten nur noch innerhalb des alternativlos gewordenen Universums der im Westen entstandenen wissenschaftlich-technischen und wirtschaftlichen Infrastrukturen gibt.

Kontrovers ist vielmehr die richtige Deutung der Säkularisierungsfolgen einer kulturellen und gesellschaftlichen Rationalisierung. Der vorliegende Band versammelt Aufsätze, die sich im Horizont dieser Fragestellungen bewegen. Durch alle Beiträge zieht sich als roter Faden die Intention hindurch, den gegenläufigen, aber komplementären Herausforderungen von Naturalismus und Religion mit dem nachmetaphysischen Beharren auf dem normativen Eigensinn einer detranszendentalisierten Vernunft zu begegnen.


Rezension in der ZEIT – 13.10.2005 Nr.42
Die Religion der Moderne
In seinem neuen Buch setzt sich Jürgen Habermas mit dem naturalistischen Weltbild der Hirnforschung und dem Einfluss religiöser Orthodoxien auseinander
Hans Joas

Habermas präsentiert sich bei aller Distanznahme im Einzelnen als ein neuer Kant – ein Kant der kommunikativen Vernunft und des Zeitalters nach Darwin. Es ist kein Zufall, dass die Studie zu Kants Religionsphilosophie wohl die brillanteste des Bandes ist. Auch die Haltung des Moralisten Kant zur Religion wird in ihrer mehrfachen Ausrichtung übernommen. Die eher technischen Teile des Bandes – Auseinandersetzungen mit Denkern, die Habermas in verschiedener Weise verbunden sind wie Adorno, Apel, McCarthy und Menke – zeigen den enormen Anspruch dieser Philosophie.

Rezension in der FAZ
Der Kern entzieht sich dem Argument
Jürgen Habermas hält eine abgerüstete Religion für vernünftig
Von Michael Pawlik

25. November 2005

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