SchlagwortKunstgeschichte

Stephen Clarke: Gebrauchsanweisung für Paris (2011) 3/5 (5)

Gebrauchsanweisung für Paris»Dass Paris speziell ist, dämmerte mir schon als Achtjährigem. Mum und Dad verreisten für ein Wochenende – allein! Den glücklichen Ausdruck auf ihren Gesichtern, als sie mich bei Tante Esther abholten, habe ich nie vergessen …«

Wenn auch Sie Paris verfallen und dabei seine Einwohner verstehen wollen: Stephen Clarke, Wahlpariser und Bestsellerautor, liefert die charmant-witzige Anleitung dazu. Er weiht in die hohe Kunst des Flanierens und in die eines ersten Rendezvous ein, in die Geheimnisse von Kunsthändlern und Taxifahrern. Er verrät, welche Vorzüge ein Pariser Hotel haben sollte und wie Sie sich für den Besuch in der Fromagerie wappnen. Und was er als hochoffizieller Juror beim »Grand Prix de la Baguette de Paris« alles erlebte.

  • Paperback, 224 pages
  • Published March 1st 2011 by Piper (first published April 1st 2010)
  • ISBN 3492275974 (ISBN13: 9783492275972)
  • Edition Language German

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Edmund de Waal: The White Road: Journey into an Obsession (2015) 2/5 (1)

The White Road: Journey into an ObsessionExtraordinary new non-fiction, a gripping blend of history and memoir, by the author of the award-winning and bestselling international sensation, ‚The Hare with Amber Eyes‘.

In ‚The White Road‘, bestselling author and artist Edmund de Waal gives us an intimate narrative history of his lifelong obsession with porcelain, or „white gold.“ A potter who has been working with porcelain for more than forty years, de Waal describes how he set out on five journeys to places where porcelain was dreamed about, refined, collected and coveted – and that would help him understand the clay’s mysterious allure. From his studio in London, he starts by travelling to three „white hills“ – sites in China, Germany and England that are key to porcelain’s creation. But his search eventually takes him around the globe and reveals more than a history of cups and figurines; rather, he is forced to confront some of the darkest moments of twentieth-century history.

Part memoir, part history, part detective story, ‚The White Road‘ chronicles a global obsession with alchemy, art, wealth, craft and purity. In a sweeping yet intimate style that recalls ‚The Hare with Amber Eyes‘, de Waal gives us a singular understanding of „the spectrum of porcelain“ and the mapping of desire.

  • Hardcover, 416 pages
  • Published September 29th 2015 by Knopf Canada (first published 2015)
  • Original Title The White Road: a pilgrimage of sorts
  • ISBN 0307362108 (ISBN13: 9780307362100)

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Walter Benjamin: Gesammelte Werke () 4.5/5 (2)

Gesammelte Werke: Essays + Aufsätze + Satiren + Kritiken + Autobiografische Schriften (Über 600 Titel in einem Buch - Vollständige Ausgaben): Goethes Wahlverwandtschaften ... der Geschichte und mehrGesammelte Werke: Essays + Aufsätze + Satiren + Kritiken + Autobiografische Schriften (Über 600 Titel in einem Buch – Vollständige Ausgabe) ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.

Walter Benjamin (1892-1940) war ein deutscher Philosoph, Literaturkritiker und Übersetzer der Werke von Balzac, Baudelaire und Marcel Proust.

Werkverzeichnis

Gesamtausgaben

Inhalt:

  1. Einbahnstraße  Kritiken und Rezensionen Selbstzeugnisse  Städtebilder
  2. Berliner Kindheit um Neunzehnhundert
  3. Tiergarten Kaiserpanorama Die Siegessäule Das Telephon Schmetterlingsjagd
  4. Der Autor als Produzent
  5. Abreise und rückkehr
  6. Zu spät gekommen
  7. Wintermorgen
  8. Steglitzer Ecke Genthiner
  9. Die Speisekammer
  10. Erwachen des Sexus
  11. Eine Todesnachricht
  12. Über Sprache überhaupt und über die Sprache des Menschen
  13. Deutsche Menschen
  14. Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik Abhandlungen
  15. Goethes Wahlverwandtschaften
  16. Ursprung des deutschen Trauerspiels
  17. Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit
  18. Charles Baudelaire, Ein Lyriker im Zeitalter des Hochkapitalismus
  19. Über den Begriff der Geschichte
  20. Aufsätze, Essays, Vorträge
  21. Frühe Arbeiten zur Bildungs- und Kulturkritik
  22. Metaphysisch-geschichtsphilosophische Studien
  23. Literarische und ästhetische Essays
  24. Literarische Rundfunkvorträge
  25. Ästhetische Fragmente
  26. Vorträge und Reden
  27. Enzyklopädieartikel Kulturpolitische Artikel und Aufsätze Kleine Prosa Denkbilder Satiren, Polemiken, Glossen Berichte Illustrierte Aufsätze Hörmodelle
  28. Das kalte Herz
  29. Rundfunkgeschichten für Kinder Geschichten und Novellistisches Rätsel Sonette Miszellen
  30. Das Passagen-Werk
  31. Übertragungen
  32. Zur Sprachphilosophie und Erkenntniskritik
  33. Zur Moral und Anthropologie
  34. Zur Geschichtsphilosophie, Historik und Politik
  35. Zur Ästhetik Charakteristiken und Kritiken
  36. Zur Literaturkritik
  37. Zu Grenzgebieten Betrachtungen und Notizen
  38. Autobiographische Schriften
  39. Lebensläufe Aufzeichnungen 1906-1932
  40. Berliner Chronik

Kindle Edition
Published October 28th 2014 by e-artnow

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Florian Illies: 1913 – Der Sommer des Jahrhunderts (2012) 3.5/5 (2)

 13640736Virtuos entfaltet Florian Illies das Panorama eines unvergleichlichen Jahres, in dem unsere Gegenwart beginnt. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Proust sucht nach der verlorenen Zeit, Malewitsch malt ein Quadrat, Benn liebt Lasker-Schüler, Strawinsky feiert das Frühlingsopfer, Kirchner gibt der Metropole ein Gesicht, Kafka, Joyce und Musil trinken am selben Tag in Triest einen Cappuccino – und in München verkauft ein österreichischer Postkartenmaler namens Adolf Hitler seine biederen Stadtansichten. 1913: Anfang und Ende, Triumph und Melancholie verschmelzen, alles wird Kunst. Nach diesem Sommer ist nichts mehr, wie es war. Wie kein anderer erweckt der elegante Stilist Florian Illies mit leisem Humor den Zauber eines Schlüsselmoments der Kulturgeschichte zum Leben.

  • Hardcover, 320 pages
  • Published October 25th 2012 by S.Fischer (first published 2012)
  • ISBN 3100368010 (ISBN13: 9783100368010)

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Daniel Kehlmann: Ich und Kaminski (2003) 4/5 (2)

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Mit kleineren Gelegenheitsarbeiten schlägt sich Sebastian Zöllner nach seinem Kunstgeschichtsstudium so durch, aber nun hat er einen ganz großen Fisch an der Angel: Er schreibt die Biographie des Malers Kaminski, der, entdeckt und gefördert einst von Matisse und Picasso, durch eine Pop-Art-Ausstellung, seine dunkle Brille und die Bildunterschrift „Painted by a blind man“ weltberühmt wurde.

Inzwischen lebt Kaminski zurückgezogen in den Alpen und ist ein wenig in Vergessenheit geraten. Soll die Biographie noch rechtzeitig zum Ableben fertig werden, und dieser Termin läßt natürlich größere Aufmerksamkeit erwarten, dann ist Eile geboten. Zöllner, der zunächst mit alten Freunden und Feinden, mit Sammlern und Galeristen gesprochen hat, macht sich zum Objekt seiner Begierde auf den Weg, um exklusive O-Töne zu bekommen. Womit er nicht gerechnet hat: Kaminski ist abgeschirmt durch ein ganzes Heer von Vertrauten, und als es dem Biographen endlich trickreich gelingt, die Bewacher loszuwerden und den Maler auf eine tagelange Reise im Auto mitzunehmen, erkennt er, daß er dem Alten, blind oder auch nicht, in keiner Weise gewachsen ist.

 

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003
ISBN-10 3518413953
ISBN-13 9783518413951
Gebunden, 174 Seiten, 18,90 EUR

de.wikipedia

de.wikipedia – Film

ZEIT: Der Maler schnarcht ins Mikrofon. Wolfgang Becker hat Daniel Kehlmanns „Ich und Kaminski“ verfilmt. Dabei ist es ihm gelungen, sämtliche Plattitüden der Romanvorlage wiederzukäuen. Von Wiebke Porombka 16. September 2015

ZEIT: Journalisten, Künstler und andere Betrüger. Wolfgang Becker hat wieder einen Film mit Daniel Brühl gedreht: Das Meisterwerk „Ich und Kaminski“ nach Daniel Kehlmanns Roman. Von Jens Jessen 17. September 2015

FAZ: Der entsorgte Künstler. Ein junger Journalist, Sebastian Zöllner, stellt einem alten Maler nach. Er möchte die definitive Biographie über den ehemals so berühmten Kaminski schreiben. Mit allen Mitteln sucht sich der Erzähler Zugang zu dieser Vergangenheit zu verschaffen. Es geht dabei nicht nur im übertragenen Sinne. Aktualisiert am 26.04.2003-12:00

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