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Michael Beard ist Physiker – und Frauenheld. Er hat den Nobelpreis erhalten, doch ist er alles andere als nobel: Im Beruf ruht er sich auf seinen Lorbeeren aus, privat hält es ihn auf Dauer bei keiner Frau. Bis die geniale Idee eines Rivalen für Zündstoff in seinem Leben sorgt. In Ian McEwans neuem Roman geht es nicht nur um Sonnen-, sondern auch um kriminelle Energie.
Michael Beard „gehörte zu jener Sorte Männer – nicht wirklich attraktiv, meist kahl, klein, dick und klug –, die auf gewisse schöne Frauen erstaunlich anziehend wirkt. Zugute kam ihm dabei auch, dass manche Frauen ihn für ein Genie hielten, das man retten musste. Im Moment allerdings war Michael Beard nicht in bester Verfassung, lustlos, verzweifelt, nur auf eins fixiert, denn gerade ging seine fünfte Ehe in die Brüche“.
Michael Beard, 53, ist Nobelpreisträger der Physik. Doch seine besten Zeiten hat er hinter sich. Er lebt von seiner Reputation, gibt seinen Namen für Briefköpfe her, käut seine prämierte Idee in Vorträgen wieder und ergattert Fördergelder für ein politisches Prestigeprojekt: das Institut für Erneuerbare Energien. Wirklich neue Energie aber steckt er nur in den privaten Bereich: Während seiner fünften Ehe hat er es zu elf Affären gebracht. Nun aber rächt sich seine Frau und nimmt sich einen Liebhaber. Genau in dem Moment, als alles ins Wanken gerät, bietet sich ihm die Gelegenheit zu einem Coup.
Solar führt den Leser von London in die Arktis und bis nach New Mexico. Ian McEwans Roman ist eine ebenso gnadenlose wie vielschichtige Abrechnung mit der Politik, dem Wissenschaftsbetrieb – und einer Sorte Mann. Ein Buch, das den Faktor Mensch auf literarisch neue Art und Weise in die Klimarechnung einführt.

Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt in London. 1998 erhielt er für Amsterdam den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung für das Gesamtwerk. Sein Roman Abbitte wurde zum Weltbestseller und mit Keira Knightley verfilmt. Er ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts und der American Academy of Arts and Sciences.

Website von Ian McEwan »

„Zunächst einmal: Dieses Buch ist lustig. Es ist so lustig, dass stummes Grinsen bei der Lektüre nicht reichen wird. Wer also ungern laut glucksend in der U-Bahn gesehen wird, sollte Solar zu Hause lesen.“
Die Zeit

Aus dem Englischen von Werner Schmitz
Geprägtes Leinen mit Schutzumschlag, 416 Seiten

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Rolf Lappert: Auf den Inseln des letzten Lichts (2010) 4/5 (1)

„Mit den Schrecken der traurig schönen und heimtückisch grausamen Inselwelt verbindet Lappert das Schicksal zweier Menschen, die das Glück suchen und das Grauen finden. Mit grosser Subtilität entfaltet er die Lebensgeschichte der beiden Geschwister, die aus der irischen Provinz ausbrachen, um anderswo nach Erfüllung zu suchen.“ Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 17.08.10

„Ein Buch voller Rätsel. Lappert kommt es in diesem Roman auf Stimmungen und Zustände, auf Landschaften und Erinnerungen an. Man ist gefangen von der Atmosphäre, gepackt von den vielen Binnenerzählungen, berührt von Lapperts Vertrauen auf die Macht der Worte.“ Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 17.08.10

„Ein Roman, der den Leser von der ersten Seite an packt und alles daransetzt, seine moralischen Botschaften unaufdringlich zu vermitteln.“ Rainer Moritz, Die Welt, 18.09.10
Kurzbeschreibung
Die zwei Geschwister, Megan und Tobey, sind trotz aller Unterschiede doch einzigartig aneinander gebunden. Eines Tages ist Megan verschwunden, und Tobeys Suche nach ihr wird zu einem lebensgefährlichen Abenteuer: Auf einer winzigen Insel in den Philippinen stößt er auf eine seltsame, im Verfall begriffene Welt. Wissenschaftler und Versuchstiere einer einstigen Forschungsstation für Primaten vegetieren hier vor sich hin, und Tobey kommt einem dunklen Geheimnis auf die Spur, von dem nur Megan die ganze Wahrheit kennt … Nach seinem preisgekrönten Roman „Nach Hause schwimmen“ liefert Rolf Lappert, der Autor aus der Schweiz, erneut ein Meisterwerk der Erzählkunst, das die Absonderlichkeiten des Lebens beschreibt und eine faszinierende fremde Welt eröffnet.

  • Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
  • Verlag: Hanser; Auflage: 2 (16. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446235566
  • ISBN-13: 978-3446235564

Eine entlegene philippinische Insel, auf der nichts so ist, wie es scheint. Zwei Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein können: Megan und Tobey. Hier, in einer verfallenen wissenschaftlichen Forschungsstation kreuzen sich ihre Wege ein letztes Mal … Der Autor von Nach Hause schwimmen erzählt in seinem neuen Roman eine große Geschichte über die Absonderlichkeiten des Lebens, und er eröffnet eine faszinierende fremde Welt, in der Tiere und Menschen nur gemeinsam überleben können – oder gemeinsam untergehen.

Schon als kleines Mädchen liebt Megan nichts mehr als die Tiere, und so wird aus ihr später eine militante Tierschützerin. Die Ambitionen ihres Bruders Tobey sind dagegen weniger idealistisch: Er versucht sich in Dublin als Rockmusiker. Zwei Geschwister, die trotz aller Unterschiede auf einzigartige Weise aneinander gebunden sind. Doch eines Tages ist Megan verschwunden, und Tobeys Suche nach ihr wird zu einem lebensgefährlichen Abenteuer.

Er landet auf einer Insel, die so klein ist und so abgelegen, dass keine Karte sie verzeichnet. Eine seltsame, im Verfall begriffene Welt erwartet ihn. Einst war hier eine Forschungsstation für Primaten, jetzt vegetieren die wenigen verbliebenen Wissenschaftler und Versuchstiere nur noch vor sich hin. Tobey kommt einem dunklen Geheimnis auf die Spur, doch schon bald stellt sich heraus, dass nur Megan die ganze Wahrheit kennt.

Rolf Lappert, dessen Roman Nach Hause schwimmen von den Lesern wie von der Literaturkritik begeistert gefeiert wurde, beweist hier erneut sein großes erzählerisches Können. Ein Buch, das nicht nur die Absonderlichkeiten des Lebens und der Liebe beschreibt, sondern vor allem dem Leser eine faszinierende Welt eröffnet.

Rolf Lappert wurde 1958 in Zürich geboren und lebt heute in Listowel, Irland. Er absolvierte eine Ausbildung zum Grafiker, war später Mitbegründer eines Jazz-Clubs und arbeitete zwischen 1996 und 2004 als Drehbuchautor. Für seinen Roman Nach Hause schwimmen (2008) wurde er mit dem 1. Schweizer Buchpreis ausgezeichnet.

„Die Sehnsucht nach einem anderen Leben, das so weit weg ist, so unerreichbar, dass man es sich nur vorstellen kann, weiß Rolf Lappert mit unglaublicher Intensität zu erzeugen.“
Frankfurter Rundschau

„Ein Buch voller Rätsel. Lappert kommt es in diesem Roman auf Stimmungen und Zustände, auf Landschaften und Erinnerungen an. Man ist gefangen von der Atmosphäre, gepackt von den vielen Binnenerzählungen, berührt von Lapperts Vertrauen auf die Macht der Worte.“
Tages-Anzeiger

Geprägtes Leinen mit Schutzumschlag, 542 Seiten

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