SchlagwortRalf Dahrendorf

Norman Birnbaum in der taz zu 9/11 & die Rolle der Intellektuellen No ratings yet.

taz 11.9.06 Rückkehr der Realisten

Rückkehr der Realisten
Der 11. September hat Amerikas Intellektuelle nicht zu mehr Nachdenklichkeit verleitet. Erst seit kurzem zeichnen sich die Konturen einer neuen Koalition von Bush-Kritikern ab

[siehe auch den Artikel Neue Autoritätshörigkeit in DIE WELT von Ralf Dahrendorf.

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Dahrendorf, Ralf: Homo sociologicus No ratings yet.

Homo Sociologicus

Rating: 4 out of 5

Author: Ralf Dahrendorf

Year: 2006

Publisher: Vs Verlag

ISBN: 3531311220

Die ärgerliche Tatsache der Gesellschaft (Literatur · Kunst, NZZ Online)

Von Uwe Justus Wenzel

Ralf Dahrendorfs vor bald einem halben Jahrhundert erschienenen «Homo Sociologicus» ein klassikerverdächtiges Buch zu nennen, wäre eine Untertreibung. Im Durchschnitt alle drei Jahre hat es eine Neuauflage erfahren; nimmt man zur Berechnungsgrundlage die ersten beiden knappen Jahrzehnte seiner Existenz, so sind die Druckmaschinen sogar alle vierzehn bis fünfzehn Monate in Gang gesetzt worden, um für Nachschub zu sorgen. Doch selbst wenn der «Versuch zur Geschichte, Bedeutung und Kritik der Kategorie der sozialen Rolle» – so der Untertitel – weniger Abnehmer gefunden hätte, gälte er als bedeutsames Referenzwerk der neueren Soziologiegeschichte. Der schmalen Schrift ist es nicht unwesentlich zu verdanken, dass der Begriff der sozialen Rolle auch in der deutschsprachigen Soziologie heimisch hat werden können – gut zwei Jahrzehnte nachdem er in den Vereinigten Staaten bereits profiliert und differenziert worden war.

[via soziologische-aufmerksamkeit]

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Dahrendorf und die Intellektuellen No ratings yet.

Versuchungen der Unfreiheit. Die Intellektuellen in Zeiten der Prüfung

Author: Ralf Dahrendorf

Year: 2006

Publisher: Beck

ISBN: 3406540546

Plädoyer für Erasmus
Ralf Dahrendorf über die Verantwortung der Intellektuellen in der NZZ, 21. März 2006, Ressort Feuilleton

von Martin Meyer

Ralf Dahrendorfs neues Buch ist kein Schwergewicht. Weder bietet es viel Systematisches zur Sache, noch lockt – oder schreckt – es mit einem Apparat von Fussnoten und Anmerkungen. Stattdessen verführt es zum Lesen, zum Nachdenken, auch da und dort zu Einwand und Widerspruch. Wovon handelt es? Von den Intellektuellen; von Positionen und Begriffen des Denkens zu Zeiten, da das Politische unter Druck steht; von Verführungen der Macht, wenn diese ins Totale ausgreift und nun auch den Geist auf die Probe stellt; schliesslich von der Freiheit, deren Werte eben dagegen – gegen Weltbilder der ideologischen Verschärfung von links wie von rechts – zu verteidigen wären. Bedeutende Köpfe von Platon bis zu Heidegger und Sartre fielen der Versuchung anheim, ihre Theorien mit den Realien der Herrschaft zu harmonisieren. Andere aber behaupteten ihre Unabhängigkeit, zumal in Formen der Kritik am Furor der totalitären Lebensführung.

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