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Stefan Zweig: Reisen in Europa (2014) 2.11/5 (9)

Reisen in Europa - Vollständige Ausgabe
Stefan Zweig (1881-1942) war ein österreichischer Schriftsteller. Das Gesamtwerk von Zweig zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Novellen (Schachnovelle, Der Amokläufer etc.) und historisch basierten Erzählungen (Joseph Fouché, Marie Antoinette, Triumph und Tragik des Erasmus von Rotterdam, Maria Stuart, Magellan, Amerigo) aus.


Inhalt:

  • Brügge
  • Oxford
  • Frühlingsfahrt durch die Provence
  • Hydepark
  • Herbstwinter in Meran
  • Frühling in Sevilla
  • Die Kathedrale von Chartres
  • Ypern
  • Salzburg: Die Stadt als Rahmen
  • Die Gärten im Kriege
  • Das Wien von gestern
Kindle Edition, 76 pages
Published June 22nd 2014 by e-artnow

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Kurt Tucholsky: Kleine Geschichten (2011) No ratings yet.

Kleine Geschichten
Kindle Edition, 205 pages
Published April 28th 2011
http://www.kurt-tucholsky.info/

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Christoph Ransmayr: Atlas eines ängstlichen Mannes (2015) No ratings yet.

„Ich sah …“, so beginnt der Erzähler nach kurzen Atempausen immer wieder und führt sein Publikum an die fernsten und nächsten Orte dieser Erde: in den Schatten der Vulkane Javas, an die Stromschnellen von Mekong und Donau, ins hocharktische Packeis und über die Passhöhen des Himalaya bis zu den entzauberten Inseln der Südsee. Wie Landkarten fügen sich dabei Episode um Episode zu einem Weltbuch, das in Bildern von atemberaubender Schönheit Leben und Sterben, Glück und Schicksal der Menschen kartographiert.

Rezensionen

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Georg Forster: Reise um die Welt (1780 / 2007) No ratings yet.

Reise um die Welt

George Forster’s A Voyage round the World presents a wealth of geographic, scientific, and ethnographic knowledge uncovered by Cook’s second journey of exploration in the Pacific (1772-1775). Accompanying his father on the voyage, ship’s naturalist Johann Reinhold Forster, George proved a knowledgeable and adept observer. The lively, elegant prose and critical detail of his account, based loosely on his father’s journal, make it one of the finest works of eighteenth-century travel literature and an account of prime importance in the history of European contact with Pacific peoples.

  • The original English version of this work has long been neglected by anglophone scholars. This new scholarly edition makes this important book readily available for the first time since its initial publication more than two centuries ago.
  • Hardcover, Die Andere Bibliothek: Sonderband, 645 pages
  • Published 2007 by Eichborn (first published November 1st 1780)
  • ISBN 3821862033 (ISBN13: 9783821862033)

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Georg Forster: Entdeckungsreise nach Tahiti und in die Südsee 1772-1775 () No ratings yet.

Entdeckungsreise nach Tahiti und in die Südsee 1772-1775Die Reise begann am 13. Juli 1772 in Plymouth. Cook nahm über Kapstadt, wo er ab Ende Oktober einen dreiwöchigen Aufenthalt einlegte, Kurs auf Kap Circumcision auf ca. 54° Süd. Dieses war dreißig Jahre zuvor von Charles Bouvet entdeckt worden, der es irrtümlicherweise für ein Vorgebirge der Terra Australis gehalten hatte.

Am 51. Breitengrad traf man zum ersten Mal auf Eisberge. Am 3. Januar 1773 stand man etwa fünf Grad südlicher als das von Bouvet entdeckte Festland. Da Cook die Bouvetinsel nicht zu Gesicht bekam, nahm er an, Bouvet habe einen Eisberg fälschlich für Festland gehalten. Am 17. Januar überquerte die Expedition als erste den südlichen Polarkreis (66° 30′ S), musste jedoch dann des undurchdringlichen Eises wegen bei 67° 15′ südlicher Breite wenden und steuerte wieder in Richtung Nordost.

  • Gebundene Ausgabe: 430 Seiten
  • Verlag: Edition Erdmann Verlag im K. Thienemanns Verlag (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522601602
  • ISBN-13: 978-3522601603

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4a/Cook_Three_Voyages_59.png

https://de.wikipedia.org/wiki/James_Cook#Zweite_S.C3.BCdseereise_.281772.E2.80.931775.29

grün = 2. Reise

Die Reise begann am 13. Juli 1772 in Plymouth. Cook nahm über Kapstadt, wo er ab Ende Oktober einen dreiwöchigen Aufenthalt einlegte, Kurs auf Kap Circumcision auf ca. 54° Süd. Dieses war dreißig Jahre zuvor von Charles Bouvet entdeckt worden, der es irrtümlicherweise für ein Vorgebirge der Terra Australis gehalten hatte.

Am 51. Breitengrad traf man zum ersten Mal auf Eisberge. Am 3. Januar 1773 stand man etwa fünf Grad südlicher als das von Bouvet entdeckte Festland. Da Cook die Bouvetinsel nicht zu Gesicht bekam, nahm er an, Bouvet habe einen Eisberg fälschlich für Festland gehalten. Am 17. Januar überquerte die Expedition als erste den südlichen Polarkreis (66° 30′ S), musste jedoch dann des undurchdringlichen Eises wegen bei 67° 15′ südlicher Breite wenden und steuerte wieder in Richtung Nordost.

Am 9. Februar, in der Nähe der Kerguelen, ging in dichtem Nebel der Kontakt zur HMS Adventure verloren. Da für einen solchen Fall ein Treffpunkt in Neuseeland vereinbart war, setzte Cook seine Fahrt fort, nachdem die Resolution einen Nachmittag lang erfolglos Kanonenschüsse abgegeben hatte, und steuerte sogar noch weiter südwärts. Er erreichte am 24. Februar 61° 52′ S, musste dann weiter nordwärts halten und traf am 27. März nach 117[5] Tagen auf See auf die Südspitze Neuseelands, wo er im Duskysund seinen Leuten zwei Wochen gönnte und das Schiff überholen ließ. Er hatte im Zickzack den Bereich um den 60. Breitengrad abgesegelt, ohne auf einen Kontinent zu stoßen. Damit war Dalrymples Auffassung widerlegt.

Als Cook am 18. Mai den Treffpunkt im Königin-Charlotte-Sund aufsuchte, an dem die HMS Adventure schon seit sechs Wochen wartete, waren bei Cook ein ernster und drei leichte Fälle von Skorbut aufgetreten, auf der HMS Adventure hingegen zwanzig schwere Fälle. Ihr Kommandant hatte die Diätvorschriften nicht allzu ernst genommen. Man setzte mitgebrachte Ziegen aus und pflanzte Kartoffeln und Rüben.

Da der Südwinter näherrückte, bewegte Cook sich danach auf die Tropen zu. Am 2. August stand er nahe der von Carteret angegebenen Position Pitcairns, doch dort lag die Insel mit Sicherheit nicht. Auf der HMS Adventure waren wieder zwanzig Fälle von Skorbut aufgetreten. Cook setzte Kurs auf Tahiti ab, wo er am 17. August eintraf.

Anfang September segelte er weiter und traf Anfang Oktober bei den Tongainseln ein, wo er sehr freundlich bewirtet wurde, was ihn zur Bezeichnung Freundschaftsinseln veranlasste. Wie heute bekannt ist, verdankte er es nur einem Zufall, dass seine Gruppe in der Nacht nach einer der freundlichen Bewirtungen nicht niedergemetzelt wurde. Ihren Plan führten die Insulaner nur wegen Streitigkeiten untereinander im letzten Moment nicht aus.

Er wandte sich wieder Richtung Neuseeland, das er am 21. September sichtete. Am 30. September verlor er in schwerem Wetter den Kontakt zur HMS Adventure und fuhr die Küste entlang weiter. Am 25. November hinterließ er am vereinbarten Ort in einer Flasche eine Nachricht für die HMS Adventure, in der er seine beabsichtigte Route angab. Dann wandte er sich nach Süden und überschritt den 67. Breitengrad, bevor er am 24. Dezember 1773 wegen des Eises wieder Kurs Nord befahl.

Am 11. Januar 1774 steuerte er wieder südwärts, zum Entsetzen der Mannschaft, die sich bereits auf der Heimreise gewähnt hatte. Am 30. Januar erreichte er den südlichsten Punkt der Reise, 71° 10′ S, 106° 54′ W, und beendete den Vorstoß im Wissen, dass auch dort kein größeres Land sein könne. Erst James Weddell sollte 1823 weiter nach Süden kommen: auf 74° 15′ S.

Cook lief nun nordwärts, suchte erfolglos den 1563 als „Kontinent“ bezeichneten Juan-Fernández-Archipel und erkrankte selbst an einer Gallenkolik. Forster willigte ein, seinen Lieblingshund schlachten und zubereiten zu lassen, um den Kapitän zu kurieren – mit Erfolg (23. Februar). Cook erreichte am 11. März die Osterinsel, notierte dort zum Trinkwasser „so schlecht, kaum wert, an Bord gebracht zu werden“, und segelte durch die Tuamotus und Melanesien nochmals nach Tahiti (22. April), den Neuen Hebriden und nochmals Neuseeland, wobei er noch Neukaledonien entdeckte. Nach der HMS Adventure befragt, wichen die neuseeländischen Maori aus. Später stellte sich heraus, dass ein Landungsboot mit elf Männern angegriffen, die Männer getötet und möglicherweise verzehrt worden waren. Die HMS Adventure hatte Ende 1773 Neuseeland verlassen und war im Juli 1774 um Kap Hoorn segelnd in England angelangt. Sie hatte damit als erste die Erde auf östlichem Kurs umsegelt.

Die Resolution stach am 10. November in See, passierte Kap Hoorn, suchte noch den Südatlantik ab und entdeckte für England die öden Inseln Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln. Von Kapstadt richtete die Resolution den Kurs auf St. Helena und Ascension, suchte nach der imaginären „Matthäus-Insel“, die in portugiesischen Karten des 15. Jahrhunderts eingezeichnet war, und stand so nahe an Brasilien, dass Cook sich entschied, noch die Position von Fernando de Noronha zu bestimmen. Über die Azoren kehrte man am 30. Juli 1775 nach England zurück. Von den 112 Mann Besatzung waren unterwegs nur vier gestorben (zwei durch Unfälle, einer durch Alkoholvergiftung, ein Selbstmord), keiner davon an Skorbut.

Während der Expedition gesammelte völkerkundliche Objekte aus der Südsee wurden auf Museen Europas verteilt; ein großer Teil davon gelangte in die Cook-Forster-Sammlung des Völkerkundlichen Museums Göttingen.

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