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John Williams: Stoner (1965 / 2014) 4.5/5 (2)

Stoner

›Stoner‹ ist einer der großen vergessenen Romane der amerikanischen Literatur. John Williams erzählt das Leben eines Mannes, der, als Sohn armer Farmer geboren, schließlich seine Leidenschaft für Literatur entdeckt und Professor wird – es ist die Geschichte eines genügsamen Lebens, das wenig Spuren hinterließ.

Ein Roman über die Freundschaft, die Ehe, ein Campus-Roman, ein Gesellschaftsroman, schließlich ein Roman über die Arbeit. Über die harte, erbarmungslose Arbeit auf den Farmen; über die Arbeit, die einem eine zerstörerische Ehe aufbürdet, über die Mühe, in einem vergifteten Haushalt mit geduldiger Einfühlung eine Tochter großzuziehen und an der Universität oft teilnahmslosen Studenten die Literatur nahebringen zu wollen.
›Stoner‹ ist kein Liebesroman, aber doch und vor allem ein Roman über die Liebe: über die Liebe zur Poesie, zur Literatur, und auch über die romantische Liebe. Es ist ein Roman darüber, was es heißt, ein Mensch zu sein.

  • Paperback, 349 pages
  • Published December 2014 by dtv (first published January 1st 1965)
  • ISBN 3423143959 (ISBN13: 9783423143950)

 

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Soziologie und ihre mediale Aufmerksamkeit: Neuer Soziologie-Spiegel heute erschienen

Heute kam der neue Soziologie-Spiegel als PDF heraus. Die Redaktion sitzt im Süden Münchens, Neubiberg, in der Bundeswehr Universität. Ursula Mühle und Monika Wimmer sind die Herausgeberinnen.

Einige der erwähnten Artikel, die für diesen Blog interessant sind:

  • Dirk Baeckers Nachruf auf Paul Watzlawick
  • TAZ über Wilhelm Heitmeyers Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung
  • Zum Tod des Philosophen Richard Rorty
  • Ulrich Beck über G8 und ein neues sein Konzept der Subpolitik
  • Jürgen Habermas über renditegeleitete Investoren im Pressemarkt
  • Richard Sennett über die Niederungen der New Economy
  • Zygmunt Baumans Akten und seine Vergangenheit
  • Nachruf auf Jean Baudrillard
  • Wolfgang Sofsky zu Gewalt bei G8-Gipfel
  • Richard Sennetts Dankesrede zum Stuttgarter Hegelpreis.

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Wilhelm Heitmeyer & 10 Jahre IKG No ratings yet.

taz 16.4.07 Der Vater der Parallelgesellschaft

Der Soziologe Wilhelm Heitmeyer gründete vor zehn Jahren das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung – und führt seither vor, wie erfolgreiche Forschung in einer globalen Wissensgesellschaft aussehen muss. Was macht er anders als sonstige Starprofessoren?

VON PHILIPP GESSLER

Sicher: Die Stadt Bielefeld ist nicht ganz ohne Reiz, der Teutoburger Wald gleich nebenan kann herrlich sein, und wer es gemächlich mag, kann hier gut leben. Aber sonst, mal ehrlich, das ist schon Provinz. Die Moderne ist eher anderswo zu finden – mit einer entscheidenden Ausnahme: An der hiesigen Universität, die der Fabrikvision eines 70er-Jahre-Architekten gleicht, ist das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) zu finden, das heute vor zehn Jahren offiziell eröffnet wurde. Und wenn dieses Jubiläum bemerkenswert ist, dann liegt das an einem Namen, der viel bekannter ist als das IKG, das er gründete: Wilhelm Heitmeyer.

[Zur deutschen Angst wurde er zitiert und nun findet Philipp Gessler das Wesen des Wissenschaftlers in 5 Begriffen.]

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literaturkritik.de No ratings yet.

“Literaturvermittlung in den Medien” (LVM) heißt ein Studienschwerpunkt im Fach Deutsche Sprache und Literatur, der seit dem Wintersemester 1999/2000 an der Philipps-Universität Marburg vom Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien angeboten wird. Er vermittelt Qualifikationen, die den Zugang zur Berufspraxis vor allem in Bereichen des Verlagswesens und des Kulturjournalismus erleichtern sollen.

In institutioneller, personeller und räumlicher Verbindung mit dem Studienschwerpunkt sind Anfang 1999 das Rezensionsforum literaturkritik.de, im Sommer 1999 die Buchhandlung Kultur-Wissenschaft.de und im Sommer 2000 der Verlag LiteraturWissenschaft.de gegründet worden.

Die durch Werbung, Buchverkäufe und Lizenzvergaben erwirtschafteten Mittel dienen ausschließlich der Erhaltung und der Verbesserung des Rezensionsforums und der Förderung des Studienschwerpunktes. Wir bitten daher die Leserinnen und Leser des kostenfrei zugänglichen Rezensionsforums ausdrücklich um Unterstützung durch Bestellungen in unserer Buchhandlung bzw. bei unseren Partnern sowie vor allem durch ein Online-Abonnement unserer Angebote. Potentielle Sponsoren bitten wir, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

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