SchlagwortWirtschaft

Internationale Weltordnung: Habermas & die Krise des Finanzsystems No ratings yet.

Neue Weltordnung: Habermas über das Ende des Neoliberalismus | Nachrichten auf ZEIT ONLINE

Sozialwissenschaftler Jürgen Habermas © Axel Schmidt/ddp

Nach dem Bankrott © DIE ZEIT, 06.11.2008 Nr. 46

Der Privatisierungswahn ist an sein Ende gekommen. Nicht der Markt, sondern die Politik ist für das Gemeinwohl zuständig: Ein Gespräch mit dem Philosophen Jürgen Habermas

Jürgen Habermas: „Was mich am meisten beunruhigt, ist die himmelschreiende soziale Ungerechtigkeit, die darin besteht, dass die sozialisierten Kosten des Systemversagens die verletzbarsten sozialen Gruppen am härtesten treffen. Nun wird die Masse derer, die ohnehin nicht zu den Globalisierungsgewinnern gehören, für die realwirtschaftlichen Folgen einer vorhersehbaren Funktionsstörung des Finanzsystems noch einmal zur Kasse gebeten. Und dies nicht wie die Aktienbesitzer in Geldwerten, sondern in der harten Währung ihrer alltäglichen Existenz.“

Mehr zu Habermas siehe auch hier.

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Gefühlter Abstieg oder harter Aufprall? No ratings yet.

ZEIT online – Wirtschaft – – – Mittelschicht : Die Angst der Mittelschicht

Die Angst der Mittelschicht
Risiken im Job, mehr Konkurrenzdruck und neue Ungleichheit: Im Zentrum der Gesellschaft grassiert die Furcht vor dem Abstieg.
Von Thomas Fischermann

[und weitere Artikel mit Blick über den Tellerrand nach Frankreich, Grossbrittanien, USA, Indien, China.]

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Mandriva in Deutschland No ratings yet.

Mandriva Club – Main – NewGermanPartner

idu Ltd, Bayreuth, gibt seine Partnerschaft mit Mandriva als offizieller Vertriebspartner für Mandriva Produkte in Deutschland bekannt. fidu Ltd wird sowohl an Endverbraucher als auch an Unternehmenskunden liefern. Desgleichen ist fidu Ltd. auch der offizielle Mandriva Großhändler für Wiederverkäufer.

fidu Ltd wird unter dem Namen Mandriva Deutschland ebenfalls als offizieller deutscher Kontakt für Mandriva fungieren. Sie erreichen Mandriva Germany auf der neuen Website http://www.mandriva.de.

Ein Partner von fidu Ltd wird den

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Richard Sennett: Die Kultur des neuen Kapitalismus (2005) No ratings yet.

Die Kultur des neuen Kapitalismus

Rating: 5 out of 5

Author: Richard Sennett

Year: 2005

Category: sociology

Publisher: Berlin Verlag

ISBN: 3827006007

Aus dem Englischen von Michael Bischoff; Berlin Verlag, 2005; 160 S., 18 €
Vgl. auch die Rezension in (c) DIE ZEIT 09.06.2005 Nr.24
“Wer rettet die Bürgergesellschaft vor dem neuen Kapitalismus?” Von Wolfgang Engler

Es gibt einen Gedanken im neuen Buch von Richard Sennett, der die Lektüre lohnt. Er besagt, dass Praktiken und Gewohnheiten, die sich zuerst in der Wirtschaft herausbildeten, unterdessen die politische Sphäre erreicht und umgestaltet haben.”
Das Fazit ist eher düster: … bleibt ihm zuletzt nur die Flucht in eine unbestimmte Hoffnung: »Und vielleicht wird die Revolte gegen diese entkräftete Kultur die nächste neue Seite der Geschichte sein, die wir aufschlagen müssen.

Auf der Liste bleibt es trotzdem erstmal stehen.

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literaturkritik.de No ratings yet.

“Literaturvermittlung in den Medien” (LVM) heißt ein Studienschwerpunkt im Fach Deutsche Sprache und Literatur, der seit dem Wintersemester 1999/2000 an der Philipps-Universität Marburg vom Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien angeboten wird. Er vermittelt Qualifikationen, die den Zugang zur Berufspraxis vor allem in Bereichen des Verlagswesens und des Kulturjournalismus erleichtern sollen.

In institutioneller, personeller und räumlicher Verbindung mit dem Studienschwerpunkt sind Anfang 1999 das Rezensionsforum literaturkritik.de, im Sommer 1999 die Buchhandlung Kultur-Wissenschaft.de und im Sommer 2000 der Verlag LiteraturWissenschaft.de gegründet worden.

Die durch Werbung, Buchverkäufe und Lizenzvergaben erwirtschafteten Mittel dienen ausschließlich der Erhaltung und der Verbesserung des Rezensionsforums und der Förderung des Studienschwerpunktes. Wir bitten daher die Leserinnen und Leser des kostenfrei zugänglichen Rezensionsforums ausdrücklich um Unterstützung durch Bestellungen in unserer Buchhandlung bzw. bei unseren Partnern sowie vor allem durch ein Online-Abonnement unserer Angebote. Potentielle Sponsoren bitten wir, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

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Kapitalismus ist unser faustischer Pakt No ratings yet.

Ohne wirtschaftliche Entwicklung können wir nicht leben. Aber gleichzeitig droht die entfesselte Ökonomie, unsere ökologischen und kulturellen Grundlagen zu zerstören

Charles Taylor hat in (c) DIE ZEIT 04.05.2005 Nr.19 einen sehr treffenden Artikel zum widersprüchliche Erleben zwischen Wirtschaft und Kultur geschrieben, und damit zugleich auch einen klugen Beitrag zur leidigen Kapitalismusdebatte geleistet.

Das Fazit – so könnte man es nennen – ist am Ende:

Nicht zu übersehen ist allerdings, dass der kulturelle Bereich Schauplatz von Widersprüchen ist, die der Kapitalismus allesamt selbst erzeugt. So ist der Kapitalismus vielleicht unser faustischer Pakt, wie Goethe es am Ende von Faust II selbst anzudeuten scheint. Faust erscheint darin als titanenhafter Bauunternehmer, und das alte Paar Philemon und Baucis nimmt sich aus wie Geopferte und Marginalisierte. Wir versuchen, der Ökonomie und der wirtschaftlichen Entwicklung durch vorauseilende Bejahung zu entkommen; wir wollen schneller sein als »der Geist, der stets verneint«. Dabei entgeht uns, dass gerade die unablässige Bejahung des ökonomischen Fortschritts vielleicht die verheerendste Verneinung von allen ist.

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