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Das Scheitern einer Ehe ist oftmals eine langsame, eine schleichende Angelegenheit.

In Zeruya Shalevs neuem Roman, Späte Familie, beschließt eine Frau, diesem quälenden Prozess, der einer allmählichen Vergiftung gleicht, ein jähes Ende zu setzen. Von einem Tag auf den anderen beschließt sie, sich von ihrem Mann zu trennen, und bittet ihn, die Wohnung zu verlassen.

Sie bleibt zurück mit ihrem gemeinsamen Kind … und gerät übers Grübeln ins Zweifeln. Dies ist der Roman einer Krise.

Einer Krise, die die Heldin – eine selbständige, selbstbewusste Frau – wie der sprichwörtliche Blitz aus heiterem Himmel trifft.

Author: Zeruya Shalev

Year: 2005

Publisher: Berlin Verlag

ISBN: 3827004748

Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler.

DIE ZEIT: Die Liebe ist tot, es lebe die Liebe! Zeruya Shalevs schillerndes Plädoyer für die Patchworkfamilie Von Eva Menasse

Es ist keine schlechte Eigenschaft von Schriftstellern, wenn sie es vermögen, ihre Leser auf falsche Pfade zu locken. Der gemeine Leser verhält sich doch gern so: Er schlägt ein Buch auf, beginnt zu lesen und hat nach zwanzig bis fünfzig Seiten eine Meinung, die sich kaum noch entscheidend ändert. Das finden Schriftsteller naturgemäß empörend, die ihr Werk und alle seine Entwicklungen vom Ende her betrachtet haben wollen.

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