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Maurice Leblanc: Arsène Lupin, gentleman cambrioleur / (1907, 2010/) No ratings yet.

1432331Vif, audacieux, impertinent, rossant sans arrêt le commissaire (qui ici, en l’occurrence, s’appelle l’inspecteur Ganimard), tramant les coeurs après lui et mettant les rieurs de son côté, se moquant des situations acquises, ridiculisant les bourgeois, portant secours aux faibles, Arsène Lupin, gentleman cambrioleur est un Robin des Bois de la «Belle Époque ». Un Robin des Bois bien français : il ne se prend pas trop au sérieux, ses armes les plus meurtrières sont les traits d’esprit , ce n’est pas un aristocrate qui vit comme un anarchiste mais un anarchiste qui vit comme un aristocrate.

Arsène Lupin, après plus d’un demi-siècle, n’a pas vieilli. Il ne vieillira jamais en dépit de son chapeau haut de forme, de sa cape et de son monocle. (

Mass Market Paperback, 184 pages
Published January 1st 2010 by Le Livre de Poche (first published June 10th 1907)
Original Title Arsène Lupin, gentleman-cambrioleur
ISBN 2253002828 (ISBN13: 9782253002826)
Edition Language French

https://i0.wp.com/www.buechertreff.de/covers/1/68/59982916113105878926_lar.jpg?w=788&ssl=1

https://de.xcv.wiki/wiki/Ars%C3%A8ne_Lupin,_Gentleman_Burglar

 

Arsène Raoul Lupin ist ein geborener Gentleman. Geboren 1874 als Sohn von Henriette d’Andrésy und Théophraste Lupin, genoss Lupin eine hervorragende Ausbildung in Jura und Medizin, wobei er sich auf Dermatologie spezialisierte. Neben Latein, Englisch und Griechisch beherrscht er mehrere moderne Sprachen fließend. Er ist Meister der Verkleidungskunst und der Verstellung sowie verschiedener Kampfsportarten und ein ausgesprochener Kunstkenner und Maler – in der hohlen Aiguille d’Etretat hortet er auserlesene Kunstschätze, darunter die Mona Lisa von Leonardo da Vinci. Lupin weiß um sein Genie, und es ist schwer für ihn, bescheiden zu sein. Das Katz-und-Maus-Spiel mit den Gesetzeshütern scheint ihm manchmal wichtiger zu sein als persönlicher Reichtum.

Lupin ist geschickt und vornehm im Umgang mit Frauen. Er verabscheut Gewalt und tötet dementsprechend nur in absoluter Notwehr. Meistens genießt er in den Romanen – wie auch in der realen Welt – die Sympathien der breiten Allgemeinheit, da seine Opfer stets auf sehr fragwürdige Weise zu ihrem Reichtum gekommen sind. Im Laufe der Zeit steigt Lupin vom Gegner der Behörden zu ihrem heimlichen Helfer auf – was sicherlich auch durch die Karriere seines Schöpfers bedingt ist.

Gegenüber Sherlock Holmes (in Leblancs Büchern aus rechtlichen Gründen „Herlock Sholmes“ genannt), Englands berühmtem Meisterdetektiv, zeigt Lupin ein gewisses Maß an Respekt und Bewunderung, da dieser der einzige ist, der ihn mehr als einmal in die Enge trieb. Als waschechtem Patrioten ist es ihm unmöglich, das viktorianische System anzuerkennen – bisweilen begeht er gar politische Diebstähle.

de.wikipedia.org/

 

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Maurice Leblanc: La Comtesse de Cagliostro / Die Gräfin Von Cagliostro oder Die Jugend Des Arsène Lupin(1924, 2004 / 2009) 2/5 (2)

2861111C’est ici la première aventure d’Arsène Lupin, et sans doute eût-elle été publiée avant les autres s’il ne s’y était maintes fois et résolument opposé.

«Non, disait-il, entre la comtesse de Cagliostro et moi, tout n’est pas réglé. Attendons.»

L’attente dura plus qu’il ne le prévoyait. Un quart de siècle se passa avant le règlement définitif. Et c’est aujourd’hui seulement qu’il est permis de raconter ce que fut l’effroyable duel d’amour qui mit aux prises un enfant de vingt ans et la fille de Cagliostro.

 

Paperback, 293 pages
Published 2004 by FALLOIS (first published 1924)
Original Title La Comtesse de Cagliostro
ISBN 2877065391 (ISBN13: 9782877065399)
Edition Language French

Series

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Fred Vargas: Sans feu ni lieu / Der untröstliche Witwer von Montparnasse (1997 / 1999) 4/5 (1)

https://i0.wp.com/lesen.de/image/w600/front/0/9783746615110.jpg?resize=432%2C714&ssl=1Schräge Charaktere aus den unterschiedlichsten Milieus, verbunden durch das Markenzeichen des Anders-Seins, und ungewöhnliche Fälle, auch im zweiten Krimi von drei zufällig zu Kriminalisten gemachten Historikern gelöst, – voilà der Stoff, aus dem die Bestseller-Krimis der Fred Vargas gemacht sind. Die Autorin ist hauptberuflich Archäologin. Sie lebt mit ihrem Sohn in Paris und schreibt ihre Krimis fast ausnahmslos in den Ferien.

Im untröstlichen Witwer von Montparnasse wurde Clément, ein einfältiger, junger Mann benutzt, um in seinem Namen zwei bestialische Frauenmorde zu begehen. Clément ist der Ziehsohn der Hure Marthe. Diese wendet sich an ihren Freund Louis Kehrweiler, den ?Deutschen? und Ex-Inspektor beim Pariser Innenministerium. Ziemlich schnell ist auch er von der Unschuld des Kretin überzeugt. Doch die Polizei und ganz Paris glaubt, in Clément den Scherenmörder zu finden. Ein Phantombild in den Zeitungen soll ihn stellen helfen. Hier hilft nur eines: Man muss den jungen Mann verstecken. Clément wird also in die Obhut der drei Evangelisten gegeben. Diese drei Jungakademiker zählen zum festen Inventar der Vargas-Krimis. Es sind arbeitslose Akademiker, die sich mit diversen Jobs über Wasser halten, und sich die vier Etagen des alten Hauses mit Marcs Patenonkel, einem zwielichtigen, ehemaligen Bullen, teilen. Bei ihren Recherchen stoßen Kehlweiler und die Evangelisten recht schnell auf eine ominöse Vergewaltigung und alte, ungeklärte Morde. Es ist ein Gedicht Nervals, das die entscheidende Wende in den geheimen Ermittlungen bringt: Marc kann beweisen, dass die Tatorte in dem Gedicht vorgegeben sind. Er kann einen weiteren Mord in letzter Sekunde verhindern und den Mörder stellen.

Unter der Regie von Ulrich Lampen entstand ein Hörspiel, das fast schon minimalistisch die ganz eigene Atmosphäre des Krimis umsetzt. Klare, schnörkellose Dialoge, eine geheimnisvolle Stimme (Sophie von Kessel), die durch das Geschehen führt, ein melancholisches Akkordeon und Charakterstimmen wie Felix von Manteuffel (Louis Kehlweiler) und Gisela Trowe (Marthe) inszenieren die magische Welt der Fred Vargas. Brillant: Jens Wawrczeck, der den Kretin Clément spricht. Hörspiel, Spieldauer: ca. 54 Minuten, 1 CD. Mit Booklet. — culture.text

Paperback, AtV TB 1511, 278 pages
Published June 1st 1999 by Aufbau Taschenbuch Verlag (first published 1997)
Original Title Sans feu ni lieu
ISBN 3746615119 (ISBN13: 9783746615110)
Edition Language German

Der untröstliche Witwer SWR Hörspielbearbeitung, Kriminalhörspiel

  • Vorlage: Der untröstliche Witwer von Montparnasse (Kriminalroman, französisch)
  • Übersetzung: Tobias Scheffel
  • Bearbeitung (Wort): Andrea Otte
  • Komposition: Michael Riessler
  • Technische Realisierung: Dietmar Rözel, Bettina Krol, Sonja Röder
  • Regieassistenz: Benno Schurr
  • Regie: Ulrich Lampen

Mathias, Marc und Lucien, die drei „Evangelisten“ aus der „Schönen Diva von Saint-Jacques“, die der Zufall zu Kriminalisten gemacht hat, haben einige Monate später ihren nächsten Fall am Hals. Ihr Freund Louis Kehrweiler, Ex-Inspektor beim Pariser Innenministerium, der mit seinen alten Visitenkarten noch immer heimlich recherchiert, versteckt einen mutmaßlichen Frauenmörder in ihrem Haus. Was zunächst reine Gefälligkeit gegenüber der netten alten Hure Marthe war, die nicht an die Schuld des jungen Clement glaubt, wird ein Wettlauf mit der Zeit. Denn schon am nächsten Morgen steht das Phantombild des Mörders in allen Zeitungen …“Ihre Figuren sind Zweifler, nie Eroberer. Ihre einzige Waffe ist ihr Humor, der aus den geschliffenen Dialogen sprüht.“ (Liberation)

Fred Vargas, geboren 1957 in Paris, arbeitet als Archäologin in einem Forschungsinstitut und schreibt fast ausschließlich in den Ferien. Der SWR wird auch den Roman „Es geht noch ein Zug nach dem Gare du Nord“ adaptieren.

Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
Sophie von KesselErzählerin
Felix von ManteuffelLouis
Matthias MatschkeMarc Vondoosler
Jens WawrczeckClement
Matthias HabichArmand Vandoolser
Gisela TroweMarthe Gardel
Daniel MorgenrothLucien Devernois
Heinrich GiskesLoisel
Bodo PrimusPaul Merlin
Nicole Boguth
Wolfgang Höper
Karl Rudolf Menke
Charles Wirths
Helmut Wöstmann

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Svenja Flaßpöhler: Verzeihen: Vom Umgang mit Schuld (2016) 3/5 (2)

29441928. sy475 Verzeihen heißt dem Wort nach: Verzicht auf Vergeltung. Wer verzeiht, bezichtigt nicht länger andere für das eigene Leid, sinnt nicht auf Rache oder juristische Genugtuung, sondern lässt es gut sein.

Aber wie ist ein derartiges Loslassen möglich, das weder gerecht noch ökonomisch noch logisch ist? Lässt sich das Böse verzeihen?

Führt das Verzeihen zu Heilung, gar Versöhnung – oder ereignet es sich jenseits allen Zwecks? Ausgehend von eigenen Erfahrungen ergründet die Philosophin Svenja Flaßpöhler, unter welchen Bedingungen ein Schuldenschnitt im moralischen Sinne gelingen kann.

Sie spricht mit Menschen, denen sich angesichts schwerster Schuld die Frage des Verzeihens in aller Dringlichkeit stellt, und sucht nach Antworten in der Philosophie.

Hardcover, 225 pages
Published March 8th 2016 by Deutsche Verlags-Anstalt
ISBN13 9783421044631
Edition Language German

ZEIT: Moralischer Schuldenschnitt. Wann klappt es mit dem Verzeihen? Svenja Flaßpöhler will das mit Fallbeispielen klären. Von Caroline Rehner 1. September 2016, DIE ZEIT Nr. 35/2016, 18. August 2016

Leider brechen die prägnanten Abhandlungen zu diversen Aspekten des Verzeihens immer dann ab, wenn eine These, eine Entscheidung oder wenigstens die Skizze einer Antwort verlangt wäre. Stattdessen folgt wieder ein Fallbeispiel oder eine neue Szene im Strang über die eigene Mutter. „Das Verzeihen zu verstehen und auszuloten bis an seine Grenzen“: Das war das erklärte Ziel der Autorin. Es bleiben jedoch zu viele Gedanken dort, wo sie schwierig werden, zu früh am Wegesrand zurück. Und es ist am Ende ebenfalls fraglich, ob sich Philosophie tatsächlich derart unmittelbar auf die reale Lebenswelt anwenden lässt, wie es hier versucht wird. So wird der Leser zwar durchaus inspiriert aus der Lektüre entlassen, aber auch mit dem Gefühl, vieles nur gestreift und kaum durchdrungen zu haben.

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Susanne Boshammer: Die zweite Chance Warum wir (nicht alles) verzeihen sollten (2020) 3.5/5 (2)

https://i0.wp.com/c95871.ssl.cf3.rackcdn.com/4sSLNAw9IP_assets/images/4sSLNAw9IP_Zoom.jpg?resize=584%2C898&ssl=1Die Philosophieprofessorin Susanne Boshammer diskutiert anregend und anschaulich, was es bedeutet, zu verzeihen. Allgemein gilt verzeihen zu können als Heilmittel für seelische Wunden und als Signal der Nächstenliebe.

Die Bereitschaft zu verzeihen genießt einen guten Ruf. Oft bewundern wir Menschen, die dazu fähig sind, denn jeder weiß, wie schwer das sein kann. Doch ist es wirklich immer richtig?

Welche Gründe sprechen dafür, welche dagegen, jemanden einen zweite Chance zu geben?

Haben wir manchmal nicht sogar die Pflicht, hart zu bleiben – um uns selbst zu schützen, für Gerechtigkeit zu sorgen oder unsere Selbstachtung zu wahren? Und was ist, wenn jemand keinerlei Reue zeigt?

Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2020
ISBN 9783498006815
Gebunden, 240 Seiten, 25,00 EUR

DLF: Warum wir nicht alles verzeihen sollten. Wir alle machen Fehler. Umso wichtiger ist es, dass wir einander verzeihen können. Aber können und sollten wir alles verzeihen? Werden wir uns selbst und anderen damit in jedem Fall gerecht? Die Philosophin Susanne Boshammer hat da ihre Zweifel. Beitrag vom 19.07.2020 Moderation: Stephanie Rohde

ZEIT: Gegen unseren Zorn. Susanne Boshammer plädiert fürs Verzeihen. Eine Rezension von Sarah Pines 29. Juli 2020, 16:52 Uhr Editiert am 4. August 2020, 20:28 Uhr DIE ZEIT Nr. 32/2020, 30. Juli 2020

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Fred Vargas: Pars vite et reviens tard / Fliehe weit und schnell (2001) 4/5 (1)

392937Pour avoir rossé un armateur responsable de la mort de deux marins, Joss Le Guern, capitaine du chalutier Le Vent de Norois, a connu la prison, puis le chômage avant d’échouer à Paris et de devenir „crieur“, place Edgar Quinet. Trois fois par jour, Joss relève les messages, accompagnés de pièces ou de billets, que ses clients ont déposés dans sa boîte et, trois fois par jour, perché sur une estrade, il crie les nouvelles devant les habitués du quartier.

Un jour, Joss découvre dans sa boîte une étrange missive qui se révèle inquiétante. C’est tout au moins ce que pense Hervé Decambrais, un septuagénaire qui allie à la broderie de napperons une érudition peu commune. Et comme ces messages bizarres continuent d’arriver trois fois par jour, il va déployer tous ses efforts pour en détecter le sens caché.

Le commissaire principal Jean-Baptiste Adamsberg, qui vient d’être affecté à l’antenne du XIIIe arrondissement de la brigade criminelle, reçoit Maryse. La jeune femme est affolée d’avoir découvert peint en noir sur presque toutes les portes de son immeuble un grand 4 inversé accompagné des lettres CLT. Le policier se décide à prendre l’affaire au sérieux lorsque des tags similaires sont découverts dans un autre arrondissement et qu’un cadavre est retrouvé, la peau enduite de charbon. Bientôt les deux affaires vont se recouper.

Avec ses accroches insolites, Fred Vargas crée d’emblée un mystère. Elle entraîne le lecteur dans une plongée au cœur de l’histoire en compagnie de personnages déjà croisés dans de précédent romans, comme Adamsberg et son amie Camille (L’Homme à l’envers), ou encore Marc, l’un des évangélistes (Debout les morts). On y croise aussi d’autres individus singuliers comme Joss le crieur, Hervé, l’as du napperon brodé ou l’ancienne prostituée Lizbeth. Instructif et divertissant, ce nouvel opus qu’on déguste avec délice, est évidemment copieusement garni de digressions et des célèbres aphorismes qui font le charme des polars de Fred Vargas. –Claude Mesplède

Paperback, 346 pages
Published October 10th 2001 by Viviane Hamy (first published 2001)
Original Title Pars vite et reviens tard
ISBN 2878581520 (ISBN13: 9782878581522)
Edition Language French

Setting Paris (France)

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Fred Vargas: Petit traité de toutes vérités sur l’existence / Vom Sinn des Lebens, der Liebe und dem Aufräumen von Schränken (2001 / 2004)) 3/5 (3)

1508218[…]

par son humble épaisseur, le traité bienfaisant peut tenir dans toutes les poches et se glisser, discret, puissant et délassant, dans la ceinture du pantalon, la manche du sari, la robe du Bédouin. Au moindre doute surgissant inopinément sur l’existence, il est là, à portée de la main reconnaissante. En un prompt regard, le problème se voit résolu. […]

Car il ne s’agit pas ici de vous fourguer un texte abscons sans queue ni tête qui se déviderait pêle-mêle au gré de la fantaisie de l’auteur. Ce serait là un manque de charité et de bon sens contraire à l’objectif de cet opus : structure, clarté, concision et résolutions, tel doit être un bon traité des vérités de la vie.

Paperback, Librio, 93 pages
Published August 24th 2004 by J’ai lu (first published 2001)
Original Title Petit traité de toutes vérités sur l’existence
ISBN 2290340510 (ISBN13: 9782290340516)
Edition Language French

 

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Ödön von Horváth: Der ewige Spießer (1930 / 2001) 3.5/5 (2)

31196562. sy475 Ödön von Horváths Spießer tauchen in den verschiedensten Personifizierungen auf.

Sie verraten sich durch ihre Monologe, und sie wissen über alles Bescheid.

So wissen sie auch, ohne nachzudenken, was gut ist und was böse ist, – und vor allem, was sie sich selber schuldig sind: eine doppelte Moral.

Eine, die sie sich selber zugestehen, und eine andere, die sich für andere eignet.

Der ewige Spießer ist der erste Roman von Ödön von Horváth.

Der sozial- und gesellschaftskritische Roman wurde 1930 abgeschlossen und erschien zunächst im Propyläen-Verlag, in dessen Theaterabteilung Arcadia zuvor auch schon Horváths Stücke veröffentlicht wurden.

wikipedia.de

Paperback, 448 pages
Published October 22nd 2001 by Suhrkamp (first published 1930)
Original Title Der ewige Spießer – Jugend ohne Gott – Ein Kind unserer Zeit
ISBN 351839844X (ISBN13: 9783518398449)
Edition Language German

BR: Zeitloser Roman als humorvolles Hörspiel in 4 Teilen Stand: 22.12.2017 Es sind Wandlungsgeschichten unter dem Einfluss der Zeit, die Ödön von Horváth in seinem dreiteiligen Roman Der ewige Spießer erzählt. Im München des Jahres 1929 ist der Erste Weltkrieg noch nicht lange vorbei. Die Wirtschaftskrise macht sich im Alltag bemerkbar und radikale rechte wie linke Ideologien breiten sich aus. Dazwischen Menschen wie Alfons Kobler, Anna Pollinger und Josef Reithofer.

https://br.de/s/1YCIsiM

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-studio-sonnenbichler-inszenierung-horvath-spiesser-100.html

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Fred Vargas: Un peu plus loin sur la droite / Das Orakel von Port-Nicolas (1996 / 2003) 4/5 (1)

2042476Gesucht wird eine Leiche, von der es nicht mehr als ein Zehenknöchelchen gibt, gefunden von Ex-Inspektor Louis Kehlweiler auf einem Baumgitter an der Pariser Place de la Contrescarpe.

Dass dieses belanglose Teilchen ihn und seinen jungen Freund, den arbeitslosen, aber vielbeschäftigten Historiker Marc Vandoosler, bald in das verregnete bretonische Hafennest Port-Nicolas führt und der Schlick eines alten Verbrechens aufrührt, erscheint am Ende ebenso logisch wie Kehlweilers Starrsinn visionär.

Aber bis dahin ist noch manches Bier zu trinken im Café de la Halle, wo jeder jeden beobachtet.

 

Paperback, AtV TB1514 (4. Auflage), 285 pages
Published February 1st 2003 by Aufbau Tb (first published 1996)
Original Title Un peu plus loin sur la droite
ISBN 3746615143 (ISBN13: 9783746615141)
Edition Language German

Setting
Paris (France)

392967Ex-flic, Louis Kehlweiler découvre par hasard un petit os humain dans un excrément de chien. Il note les habitudes de chaque promeneur de chien du secteur tandis que Vandoosler, son jeune archiviste, épluche les journaux pour déceler la moindre mort suspecte. Leurs recoupements finissent par les conduire à Port-Nicolas, village perdu de la côte du Finistère, où la vieille Marie a chuté d’une falaise deux semaines auparavant. La gendarmerie avait conclu à l’accident mais Kehlweiler refuse de lâcher le morceau. Pour imposer son point de vue, il doit se confronter aux élus et aux notables, ainsi qu’aux rumeurs et aux rancoeurs de la bourgade. Un défi comme aime les relever Kehlweiler, cet esprit indépendant qui n’a pas peur de plonger les deux mains dans la boue.

En plus d’une enquête superbement bâtie, l’histoire est soutenue par une écriture brillante et concise, parfois en forme de confession voilée, agrémentée de dialogues truculents et de personnages délicieux et savants. Un grand plaisir. –Nicolas Mesplède

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Fred Vargas: Ceux qui vont mourir te saluent / Im Schatten des Palazzo Farnese (1994 / 2003) 3/5 (1)

Ceux qui vont mourir te saluent par Vargas

A priori, tous les dessins de Michel-Ange ont été répertoriés. Et lorsque l’un d’eux fait une apparition discrète sur le marché, il y a tout lieu de supposer qu’il a été volé. Le plus incroyable, c’est que celui qui est proposé à Henri Valhubert, célèbre expert parisien, provient probablement de la bibliothèque vaticane !
Qui se risquerait à subtiliser les trésors des, archives papales ?

L’affaire se complique lorsque Valhubert est assassiné, un soir de fête, devant le palais Farnèse.
Instantanément, les soupçons se portent sur le fils de la victime. Ce dernier fait partie d’un curieux triumvirat d’étudiants, aux surnoms d’empereurs : Claude, Néron et Tibère. En résidence à Rome depuis plusieurs années, tous trois entretiennent des liens singuliers avec la veuve de Valhubert. Tibère est soupçonné d’avoir tué Henri Valhubert. Une femme au charme envoûtant et dont le passé comporte quelques zones d’obscurité…

Détails sur le produit

  • Éditeur : J’ai lu; J’ai lu édition (16 novembre 2005)
  • Langue : Français
  • Poche : 192 pages
  • ISBN-10 : 2290351288
  • ISBN-13 : 978-2290351284

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Anna Burns: Milchmann / Milkman (2020/2018) 4.5/5 (2)

50312078. sy475 »Der Tag, an dem Sowieso McSowieso mir eine Waffe vor die Brust hielt und mich ein Flittchen nannte und drohte, mich zu erschießen, war auch der Tag, an dem der Milchmann starb.«

Mit Milchmann legte Anna Burns das literarische Großereignis des vergangenen Jahres vor. Ein Roman über den unerschrockenen Kampf einer jungen Frau um ein selbstbestimmtes Leben – weltweit gefeiert und ausgezeichnet mit dem Man Booker Prize.

Eine junge Frau zieht ungewollt die Aufmerksamkeit eines mächtigen und erschreckend älteren Mannes auf sich, Milchmann. Es ist das Letzte, was sie will. Hier, in dieser namenlosen Stadt, erweckt man besser niemandes Interesse. Und so versucht sie, alle in ihrem Umfeld über ihre Begegnungen mit dem Mann im Unklaren zu lassen. Doch Milchmann ist hartnäckig. Und als der Mann ihrer älteren Schwester herausfindet, in welcher Klemme sie steckt, fangen die Leute an zu reden. Plötzlich gilt sie als »interessant« – etwas, das sie immer vermeiden wollte. Hier ist es gefährlich, interessant zu sein.

Doch was kann sie noch tun, nun, da das Gerücht einmal in der Welt ist? Milchmann ist die Geschichte einer jungen Frau, die nach einem Weg für sich sucht – in einer Gesellschaft, die sich ihre eigenen dunklen Wahrheiten erfindet und in der jeglicher Fehltritt enorme Konsequenzen nach sich zieht.

Hardcover, 456 pages
Published February 22nd 2020 by Tropen (first published May 15th 2018)
Original Title Milkman
ISBN 0571338763 (ISBN13: 9783608504682)
Edition Language German

en.wikipedia.org

DLF: Beitrag Eine Frau, die sich nicht anpasst. „Milchmann“ erzählt von politischer Gewalt, man könnte den Roman aber auch als Kommentar zu den Sexismus-Debatten dieser Jahre verstehen. Für „Milchmann“ wurde Anna Burns mit dem Booker Prize ausgezeichnet. Zurecht: Mit irrwitziger Komik erzählt der Roman von einem jungen Mädchen, das in einer repressiven Gesellschaft aufwächst und sich gegen deren Sexismus zu wehren weiß. Von Insa Wilke vom 27.04.2020

SZ: Die totalitäre Herrschaft von nebenan. In „Milchmann“ erzählt Anna Burns von einer jungen Frau im Nordirlandkonflikt – inklusive Metoo- und Brexit-Parallelen. Gerecht wird das diesem Roman allerdings nicht. Er ist überzeitlich. „Dann nehme ich an, ist es politisch“, gab Autorin Anna Burns auf die Frage zurück, ob ihr Schreiben politisch sei – zunächst suchte sie aber nach Definitionen. Von Felix Stephan 9. März 2020, 15:55 Uhr

ZEIT: Die Lage ist rabenschwarz, aber komisch. Anna Burns’ packender Roman über eine junge Frau im Bürgerkriegs-Belfast der Siebziger. Eine Rezension von Burkhard Müller vom 11. März 2020, 16:53 Uhr ZEIT Literatur Nr. 12/2020, 12. März 2020

SWR2: Anna Burns – Milchmann. Literaturkritik von Sigrid Löffler Audio 21.2.2020, 11:42 Uhr

literaturkritik.de: Paranoia bis zur Groteske. Auf der Folie des Nordirland-Konflikts hat Anna Burn mit „Milchmann“ einen außergewöhnlichen Roman über das Anders-Sein, Parteinahme und soziale Kontrolle bis hin zur Paranoia geschrieben. Von Karsten Herrmann Erschienen am: 26.05.2020

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Julian Barnes: The Man in the Red Coat / Der Mann im roten Rock (2019 / 2021) 3.33/5 (3)

56644641. sy475 Julian Barnes lässt uns teilhaben am Leben von Dr. Samuel Pozzi (1846–1918), dem damals bekannten Arzt, Pionier auf dem Gebiet der Gynäkologie und Freigeist, ein intellektueller Wissenschaftler, der seiner Zeit weit voraus war: So führte er Hygienevorschriften vor Operationen in Frankreich ein und übersetzte Darwin ins Französische.

Julian Barnes zeichnet das Bild einer ganzen Epoche am Beispiel dieses charismatischen Mannes. Man kann Julian Barnes nur bewundern: Kenntnisreich, elegant und akribisch recherchiert, beschreibt er das privat turbulente Leben Dr. Pozzis und erzählt Kulturgeschichten über den Fin de Siècle und seine Protagonistinnen und Protagonisten: Maler, Politiker, Künstler, Schauspieler, Schriftsteller.

Dr. Pozzi reiste, um Erkenntnisse zu gewinnen, und stand für einen engen Austausch zwischen England und dem Kontinent.

Julian Barnes beleuchtet diese fruchtbaren Beziehungen und schreibt zugleich ein spannendes Plädoyer, an der Idee Europas festzuhalten.

Hardcover, 304 pages
Published January 14th 2021 by Kiepenheuer&Witsch (first published November 7th 2019)
Original Title The Man in the Red Coat
ISBN 3462054767 (ISBN13: 9781473574038)
Edition Language German

Setting
Paris, 1885 (France)

de.wikipedia.org

WDR: Julian Barnes – Der Mann im roten Rock Von Ulrich Rüdenauer Julian Barnes neues Buch „Der Mann im roten Rock“ ist ein geistreicher, fulminanter Essay über die Kunst und das Leben – und zugleich das Plädoyer für ein weltoffenes Europa. WDR 3 Buchkritik. 14.01.2021.

 

ZEIT: Eine glänzende Epoche. Von Paris nach London und zurück: Julian Barnes führt in seinem Buch „Der Mann im roten Rock“ durch diese Metropolen vor 1900 und erzählt von märchenhaften Salons, von Eitelkeit, Kunst, Prominenz und einem faszinierenden kulturellen Aufbruch. Von Susanne Mayer 17. März 2021, 17:00 Uhr ZEIT Literatur Nr. 12/2021, 18. März 2021

 

DLF Kultur: Wimmelbild der Belle Époque Von Sigrid Löffler – Patchwork aus Klatsch und Tratsch, Streitereien, Duellen aus nichtigem Anlass und allerhand ästhetischen und sexuellen Exzessen: So beschreibt Julian Barnes die Belle Époque.

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Alain Claude Sulzer: Die Jugend ist ein fremdes Land (2017) 3/5 (3)

36339907. sy475 Ein Erinnerungsmosaik der 60er- und 70er-Jahre, bei dem Nostalgie und stilles Grauen nah beieinanderstehen.

Tatort: Riehen. Ein Vorort von Basel nahe der deutschen Grenze. Eine Welt der zugezogenen Gardinen, in der niemand geschieden ist und Frauen, die Auto fahren, eine anrüchige Sensation.

Hier wächst Alain Claude Sulzer auf, als einer von drei Söhnen einer französischsprachigen Mutter, die kaum Deutsch kann (und es zeitlebens nie lernen wird), und eines Vaters, dessen ganzer Stolz das formstrenge Avantgarde-Haus ist, das es bis in eine angesehene Architekturzeitschrift schafft. Dumm nur, dass das Flachdach nie richtig dicht ist und die Rest-Familie dem Clou der Inneneinrichtung, den schwarz-weißen Tapeten und schwarzen Spannteppichen, wenig abgewinnen kann.

In kurzen Erinnerungsblitzen erzählt Sulzer seine Jugend. Seine so komischen wie unbarmherzig detailscharfen Beobachtungen bilden zusammen ein Erinnerungsmosaik, das es in sich hat: Da ist der Ballettunterricht, bei dem Alain einer der wenigen Jungen ist und aus dem er entfernt wird, als das Gerücht aufkommt, der russische Choreograf habe ein Auge auf ihn geworfen; oder Fräulein Zihlmann, die sich von Alains Vater gern zur Arbeit in die Stadt mitnehmen lässt – und dafür von der Mutter mit stillem Hass verfolgt und am Ende erfolgreich vertrieben wird; und schließlich die Ausflüge in die verheißungsvoll-zwielichtige Welt des Theaters und die gescheiterte Flucht nach Paris.

Hardcover, 224 pages
Published September 7th 2017 by Galiani Berlin (first published 2017)
ISBN13 9783869711508
Edition Language German

ZEIT: Sehr nackt und voller Schaum. Basler Kindheit um 1960: Alain Claude Sulzers untragische autobiografische Prosa. Von Ursula März DIE ZEIT Nr. 49/2017, 30. November 2017

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Saša Staniši? : Wie der Soldat das Grammofon repariert (2006) 3.4/5 (5)

2553299Als der Bürgerkrieg in den 90er Jahren Bosnien heimsucht, flieht der junge Aleksandar mit seinen Eltern in den Westen. Rastlos neugierig erobert er sich das fremde Deutschland und erzählt mit unbändiger Lust die irrwitzigen Geschichten von damals, von der großen Familie und den kuriosen Begebenheiten im kleinen Visegrad.

Aleksandar fabuliert sich die Angst weg und „die Zeit, als alles gut war“ wieder herbei. Aleksandar wächst in der kleinen bosnischen Stadt Visegrad auf. Sein größtes Talent ist das Erfinden von Geschichten: Er denkt gar nicht daran, sich an die Themen der Schulaufsätze zu halten, viel zu verrückt sind die Erntefeste bei seinen Urgroßeltern, viel zu packend die Amokläufe betrogener Ehemänner und viel zu unglaublich die Geständnisse des Flusses Drina.

Als der Krieg mit grausamer Wucht über Visegrad hereinbricht, hält die Welt, wie Aleksandar sie kannte, der Gewalt nicht stand, und die Familie muss fliehen. In der Fremde eines westlichen Landes erweist sich Aleksandars Fabulierlust als lebenswichtig: Denn so gelingt es ihm, sich an diesem merkwürdigen Ort namens Deutschland zurechtzufinden und sich eine Heimat zu erzählen. Seinen Opa konnte er damals nicht wieder lebendig zaubern, jetzt hat er einen Zauberstab, der tatsächlich funktioniert: seine Phantasie holt das Verlorene wieder zurück.

Als der erwachsene Aleksandar in die Stadt seiner Kindheit zurückkehrt, muss sich allerdings erst zeigen, ob seine Fabulierkunst auch der Nachkriegsrealität Bosniens standhält. Mit „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ hat Saša Stanišic einen überbordenden, verschwenderischen, burlesken und tragikomischen Roman über eine außergewöhnliche Kindheit unter außergewöhnlichen Umständen geschrieben, über den brutalen Verlust des Vertrauten und über das unzerstörbare Vertrauen in das Erzählen.

Paperback, 315 pages
Published 2008 by btb (first published 2006)
Original Title Wie der Soldat das Grammofon repariert
ISBN 3442737621 (ISBN13: 9783442737628)
Edition Language German

literaturkritik.de: An der Nahtstelle. Saša Stanišics Roman „Wie der Soldat das Grammophon repariert“ schaut mit kindlichem Blick auf den Krieg Von Monika Münch Erschienen am: 06.12.2006

SZ: Als alles gut war – vor dem Krieg. Aus der Kinderperspektive erzählt Saša Stanišic vom Bosnienkrieg und wie sich die Menschen dadurch verändert haben. Sein Roman besticht durch die bildhafte Sprache, stößt genau damit aber auch an seine Grenzen. Helmut Böttiger 17. Mai 2010, 20:33 Uhr

FAZ: Als die Fische Schnurrbart trugen. Saša Stanišic hat einen Roman über seine Kindheit in Bosnien geschrieben, über den beginnenden Krieg, über die Flucht und auch über seine Versuche, in Deutschland die Vergangenheit festzuhalten, oder besser: wiederherzustellen. Von Richard Kämmerlings – Aktualisiert am 03.10.2006-13:06

ZEIT: Der Krieg trägt Kittelschürze. Saša Stanišic schreibt seinen ersten Roman über den Bosnienkrieg und stolpert über die Poesie des Kindlichen.
Von Iris Radisch 5. Oktober 2006

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Erich Kästner: Das Blaue Buch: Geheimes Kriegstagebuch 1941 – 1945 2.67/5 (3)

35674899. sy475 Nachdem Erich Kästner 1933 von den Nazis als Autor verboten worden war, entschloss er sich, ein geheimes Tagebuch zu führen. Dazu griff er auf ein blau eingebundenes, unbeschriftetes Buch zurück, das er zwischen den anderen viertausend Bänden seiner Bibliothek versteckte. Aus Sicherheitsgründen fertigte Kästner seine Aufzeichnungen außerdem stenografisch an.

Von 1941 bis zum Kriegsende schrieb Erich Kästner auf, was sich an der Front und in Berlin ereignete, notierte Heeresberichte und Massenexekutionen ebenso wie die Kneipenwitze über Goebbels und Hitler, die schon bald nur noch hinter vorgehaltener Hand gemacht wurden. Er dokumentiert seinen zunehmend von Stromsperren und Bombenangriffen geprägten Alltag bis zur bedingungslosen Kapitulation im Mai 1945 und berichtet, was sich in den Monaten danach abspielte.

Die jetzt vorliegende, von Sven Hanuschek zusammen mit Silke Becker und Ulrich von Bülow herausgegebene und umfangreich kommentierte Ausgabe umfasst neben Kästners Kriegstagebuch auch seine gesammelten Notizen für einen Roman über das »Dritte Reich«, ein umfangreiches Vorwort sowie zahlreiche Zeitungsartikel, die Erich Kästner im Blauen Buch aufbewahrte.

Hrsg: Sven Hanuschek, Ulrich von Bülow, Silke Becker
Hardcover, 432 pages
Published February 9th 2018 by Atrium Zürich
Original Title  Das Blaue Buch: Geheimes Kriegstagebuch 1941 – 1945
ISBN 3855350191 (ISBN13: 9783855350193)
Edition Language  German

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